{"id":132239,"date":"2014-11-26T00:15:03","date_gmt":"2014-11-26T00:15:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=132239"},"modified":"2014-11-25T18:17:41","modified_gmt":"2014-11-25T18:17:41","slug":"scharfe-teile-guenstige-zimmer-kugeln-und-schoene-herren-gruenderabend-im-itz-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=132239","title":{"rendered":"Scharfe Teile, g\u00fcnstige Zimmer, Kugeln und sch\u00f6ne Herren: Gr\u00fcnderabend im ITZ-Fulda"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_132240\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Gruppe.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-132240\" class=\"size-thumbnail wp-image-132240\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Gruppe-265x174.jpg\" alt=\"(von links) Bastian und Christopher Nitschke, Matthias Richter, Gabriele Leipold (Handwerkskammer Kassel), Jens Kubesch, Bruno G\u00fcnkel (Landkreis Fulda), Eva Sch\u00f6nherr und Christoph Burkard. Foto: Christine G\u00f6rlich \" width=\"265\" height=\"174\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Gruppe-265x174.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Gruppe.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-132240\" class=\"wp-caption-text\">(von links) Bastian und Christopher Nitschke, Matthias Richter, Gabriele Leipold (Handwerkskammer Kassel), Jens Kubesch, Bruno G\u00fcnkel (Landkreis Fulda), Eva Sch\u00f6nherr und Christoph Burkard.<br \/>Foto: Christine G\u00f6rlich<\/p><\/div>\n<p>Fulda. Da waren sich alle G\u00e4ste einig. Der Gr\u00fcnderabend des Regionalen Standortmarketings bot eine gute Mischung aus erfahrenen Unternehmern und erfolgreichen Gr\u00fcndern. Gut 50 Gr\u00fcnder, Jungunternehmer und Berater lauschten aufmerksam den Ausf\u00fchrungen auf der Suche nach dem Erfolgsrezept f\u00fcr eine Existenzgr\u00fcndung.<\/p>\n<p><strong>KGM-Kugelfabrik: Zwei Chefs in 100 Jahren<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir sind wohl eines von nur wenigen Unternehmen in Deutschland, die im Laufe von 100 Jahren Firmengeschichte nur zwei Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer hatten\u201c, sagte Matthias Richter, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der Fuldaer KGM Kugelfabrik. Anhand der wechselvollen Firmengeschichte zeigte der das breite Spektrum an H\u00f6hen und Tiefen auf, mit dem Unternehmer zu k\u00e4mpfen h\u00e4tten, angefangen von den Weltkriegen \u00fcber Wirtschaftskrisen bis hin zur Nachfolgeproblematik. Mehrfach stand das Unternehmen scheinbar vor dem Aus und hat sich nicht zuletzt aufgrund des bedingungslosen Einsatzes seiner Inhaber immer selbst gerettet und weiterentwickelt. So habe sein Vater Johannes im Alter von 64 Jahren den Schritt in die Selbst\u00e4ndigkeit gewagt und alles auf eine Karte gesetzt. Die Fuldaer stellen heute mit 200 Mitarbeitern j\u00e4hrlich mehr als drei Milliarden Pr\u00e4zisionskugeln f\u00fcr die Automobil-, Luftfahrt- und Schienenverkehrsindustrie sowie Anwendungen in der Medizintechnik her und verf\u00fcgen \u00fcber einen zweiten Produktionsstandort in China. www.kgm-kugeln.de.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Mein-Monteurzimmer: Hessischer Gr\u00fcnderpreistr\u00e4ger<\/strong><\/p>\n<p>Die rasante Erfolgsgeschichte ihres Internetportals <a href=\"http:\/\/www.mein-monteurzimmer.de\">www.mein-monteurzimmer.de<\/a> stellten die Br\u00fcder Christopher und Bastian Nitschke aus K\u00fcnzell vor. Sie wurden vor wenigen Tagen vom Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir mit dem Hessischen Gr\u00fcnderpreis in der Kategorie \u201eGeschaffene Arbeitspl\u00e4tze\u201c ausgezeichnet. Die 26 und 29 Jahre alten Br\u00fcder machten aus der Not eine Tugend und entwickelten quasi aus der Praxis f\u00fcr die Praxis ihre Vermittlungsplattform f\u00fcr Monteurzimmer. Mittlerweile arbeiten 16 Mitarbeiter in dem im September 2013 gegr\u00fcndeten und schnell wachsenden Unternehmen. Im Segment der Vermittlung von Monteurzimmern sind die K\u00fcnzeller in Deutschland mittlerweile Marktf\u00fchrer. F\u00fcr die Aufnahme in die Plattform zahlen die Unterkunftsanbieter eine j\u00e4hrliche Geb\u00fchr, f\u00fcr die Monteure oder auch jeden, der eine g\u00fcnstige Unterkunft sucht, ist die Nutzung kostenfrei. Im kommenden Jahr stehen die Einf\u00fchrung eines Qualit\u00e4tssicherungssystems und der Sprung nach \u00d6sterreich und in die Schweiz an.<\/p>\n<p><strong>Von der Klosterschneiderei zum sch\u00f6nen Herrn<\/strong><\/p>\n<p>Quasi ein Management-buy-out aus dem Fulda Franziskanerkloster hat die 34j\u00e4hrige Damen- und Herrenschneidermeisterin Eva Sch\u00f6nherr vorgenommen. Als die Klosterschneiderei, in der sie 17 Jahre arbeitete, beschloss keine externen Kunden mehr zu bedienen, machte sie sich \u201eaus der Not heraus\u201c selbst\u00e4ndig. Der externe Kundenstamm hielt ihr die Treue und zog mit in das neue Domizil in der Ellerstra\u00dfe 13 in Fulda. Mit viel Liebe zum Detail und edlen Stoffen und Accessoires hat sie sich hier auf die Fertigung von hochwertigen und langlebigen Ma\u00dfanz\u00fcgen spezialisiert. Nomen est omen hat Eva Sch\u00f6nherr ihren Nachnamen auch gleich zum Firmennamen gemacht: Der Sch\u00f6ne Herr \u2013 <a href=\"http:\/\/www.der-schoene-herr.de\">www.der-schoene-herr.de<\/a>. Mit ihrer Unternehmensvorstellung verband die Meisterin auch gleich eine Einf\u00fchrung in die Kunstfertigkeit des Ma\u00dfschneiderhandwerks und die Lebendigkeit der von ihr gew\u00e4hlten Stoffe. Auf dem 53. Bundeskongress des Deutschen Ma\u00dfschneiderhandwerks 2014 in Dortmund wurde Eva Sch\u00f6nherr f\u00fcr die von ihr eingereichte dreiteilige Kombination in Beige- und Rott\u00f6nen mit der Goldmedaille im Atelierswettbewerb ausgezeichnet. Besonders gew\u00fcrdigt wurden die perfekte Passform und die qualitativ hochwertige Verarbeitung des Anzugs.<\/p>\n<p><strong>Messerschmiede Kubesch: Alles was scharf macht<\/strong><\/p>\n<p>Schon als kleines Kind dr\u00fcckte sich Jens Kubesch die Nase am Schaufenster des Fuldaer Messerfachgesch\u00e4fts Schuhmann platt. Er war einfach fasziniert von den hochwertigen handwerklich gefertigten Exemplaren. Als der 15j\u00e4hrige schlie\u00dflich seine Berufsausbildung begann war sein Meister Josef Schuhmann bereits 90 Jahre alt. Der Meister verstarb noch w\u00e4hrend der Ausbildungszeit. Jens Kubsch legte nur zwei Jahre nach der Gesellenpr\u00fcfung auch seine Meisterpr\u00fcfung ab und \u00fcbernahm den Betrieb. Heute ist Jens Kubesch ein bei Meisterk\u00f6chen aus aller Welt gefragter Messerschmied. Und dazu noch einer der letzten seiner Art. Er gibt seine Erfahrung als Lehrer an der Berufsschule an die angehenden Schneidwerkzeugmacher weiter.<\/p>\n<p>Bundesweit sind das zur Zeit nur noch ganze Neun. Jens Kubesch ist ein echtes Fuldaer Original und mittlerweile \u00fcberregional bekannt in Funk und Fernsehen. Das sechsk\u00f6pfige Unternehmen in der Rangstra\u00dfe ruht heute auf drei S\u00e4ulen, der Schleiferei f\u00fcr Industriekunden, der klassischen Messerschmiede, die individuelle Messer anfertigt und dem Seminarbetrieb, der Wochenendkurse f\u00fcr die Fertigung eines eigenen Messers anbietet. Dar\u00fcber hinaus h\u00e4lt Kubesch nach der Devise \u201eWir machen es Ihnen so richtig scharf\u201c in seinem 80 Quadratmeter gro\u00dfen Ladengesch\u00e4ft eine riesige Auswahl an Messern, Scheren und anderen Haushaltswaren bereit. F\u00fcr die Zukunft plant der Messerschmied ein weiteres Wachstum mit dem Ziel seinen Standort zu einem \u00fcberregional bedeutenden Messerzentrum zu entwickeln. www.messerschmiede-kubesch.de.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcndernetzwerk: Erfahrungsaustausch ist top<\/strong><\/p>\n<p>Regionalmanager Christoph Burkard f\u00fchrte durch den Gr\u00fcnderabend und betonte, dass das Konzept des Lernens von den Besten hervorragend aufgehe. Die G\u00e4ste des Gr\u00fcnderabends profitierten von den dargestellten Erfahrungen. Das anschlie\u00dfende Get-Together dauerte noch bis in den sp\u00e4ten Abend. Burkard: \u201eEs wurden Erfahrungen ausgetauscht vom Berater zum Gr\u00fcnder, vom etablierten Unternehmer zum Jungunternehmer, Kontakte gekn\u00fcpft und sicherlich auch das eine oder andere Gesch\u00e4ft angebahnt.\u201c Die Gr\u00fcnderabende finden regelm\u00e4\u00dfig zweimal j\u00e4hrlich statt und sind Teil des Veranstaltungsangebots des Regionalen Standortmarketings im Rahmen des Gr\u00fcndernetzwerks. Dazu z\u00e4hlen auch Gr\u00fcnderfr\u00fchst\u00fccke und Innovationsabende. Weitere Informationen unter <a href=\"http:\/\/www.region-fulda.de\">www.region-fulda.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Da waren sich alle G\u00e4ste einig. 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