{"id":132036,"date":"2014-11-20T00:17:44","date_gmt":"2014-11-20T00:17:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=132036"},"modified":"2014-11-19T17:13:57","modified_gmt":"2014-11-19T17:13:57","slug":"sammelsurium-feiert-20-jaehriges-bestehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=132036","title":{"rendered":"Sammelsurium feiert 20-j\u00e4hriges Bestehen"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Das Sammelsurium im Fuldaer Stadtteil M\u00fcnsterfeld wird 20 Jahre alt. Das Second-Hand-Warenhaus der Gr\u00fcmel gGmbH in der Steubenallee 6 bietet seit nunmehr zwei Jahrzehnten eine gro\u00dfe Auswahl an M\u00f6beln, Haushaltsgro\u00dfger\u00e4ten, Lampen, Bildern, B\u00fcchern, Geschirr, Kleidung und vielem mehr f\u00fcr Kunden mit kleinem Geldbeutel. Aus Anlass des 20-j\u00e4hrigen Bestehens l\u00e4dt Gr\u00fcmel am Samstag, 29. November 2014, von 10 bis 15 Uhr zum Sonderverkaufstag ins Sammelsurium ein.<!--more--><\/p>\n<p>Name und Geschichte des Sammelsuriums gehen auf die Christliche Initiative (CI) zur\u00fcck, die urspr\u00fcnglich in Pilgerzell einen Gebrauchtm\u00f6belmarkt betrieben hatte und 1994 mit der Bitte an die Gr\u00fcmel gGmbH hergetreten war, f\u00fcr diesen die Tr\u00e4gerschaft zu \u00fcbernehmen. Damals zog das Sammelsurium ins Gr\u00fcmel-Zentrum im M\u00fcnsterfeld. Im Laufe der Jahre hat sich das Gesicht des Marktes f\u00fcr Dinge aus zweiter Hand deutlich gewandelt: Das einstige bunte Miteinander von M\u00f6beln und Hausrat ist einem zeitgem\u00e4\u00dfen Ladenkonzept gewichen. Die Waren sind sortiert und werden in den separaten Bereichen wie beispielsweise Sitzm\u00f6bel, Geschirr oder Schr\u00e4nke ausgepreist zum Kauf angeboten. \u201eWir sind in den vergangenen Jahren im Rahmen der r\u00e4umlichen M\u00f6glichkeiten dazu \u00fcbergegangen, die Waren m\u00f6glichst attraktiv zu pr\u00e4sentieren und haben dar\u00fcber hinaus auf ein Warenwirtschaftssystem umgestellt\u201c, erkl\u00e4rt Matthias S\u00f6hlke, der seit rund zehn Jahren die Abteilung leitet.<\/p>\n<p>Sein Team besteht aus neun festen Mitarbeitern sowie aus elf jungen Erwachsenen, die hier ihre Ausbildung im Bereich Fachkraft f\u00fcr Lagerlogistik, Fachlagerist\/in beziehungsweise Fachpraktiker\/in f\u00fcr Lagerwirtschaft absolvieren. Au\u00dferdem sind mehr als 20 Mitarbeiter auf gemeinn\u00fctziger Basis im und f\u00fcr das Sammelsurium t\u00e4tig. Die Arbeit der Abteilung wird durch die Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda und das Kommunale Kreisjobcenter gef\u00f6rdert. Das Sortiment stammt aus Spenden und Haushaltsaufl\u00f6sungen, die sein Team im Kundenauftrag durchf\u00fchrt und denen in der Regel ein Besichtigungstermin vorausgeht. Matthias S\u00f6hlke erkl\u00e4rt:\u201c Wir m\u00f6chten uns mit dem Aktionstag bei allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern aus Stadt und Landkreis Fulda herzlich f\u00fcr die zahlreichen Spenden bedanken.\u201c<\/p>\n<p>Nur ausgew\u00e4hlte Waren, f\u00fcr die sich auch tats\u00e4chlich Abnehmer finden lassen, gelangen auf die rund 500 Quadratmeter gro\u00dfe Verkaufsfl\u00e4che. \u201eStil und Angebot haben sich nat\u00fcrlich ebenfalls gewandelt\u201c, sagt Matthias S\u00f6hlke. Eiche rustikal habe l\u00e4ngst ausgedient. Generell sei die Zahl der gro\u00dfen Wohnw\u00e4nde auf ein Minimum reduziert worden. Dagegen sei derzeit eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Retro-M\u00f6beln auszumachen.<\/p>\n<p>Das Gros der Kundschaft des Second-Hand-Warenhauses setzt sich aus Interessenten mit schmalem Budget zusammen, die ihr Zuhause gut ausstatten m\u00f6chten \u2013 darunter Rentner, Jugendliche, Studenten und Migranten. Matthias S\u00f6hlke betont: \u201eWir sind kein reines Sozial-Warenhaus. Um bei uns einzukaufen, braucht man keinen Berechtigungsschein. Jeder ist willkommen.\u201c Neben der Laufkundschaft hat der Gebrauchtm\u00f6belmarkt einen treuen Kundenstamm, der durchaus mehrmals im Moment schaut, ob es etwas Neues gibt. Zum Angebot des Sammelsuriums z\u00e4hlen dar\u00fcber hinaus Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an M\u00f6beln.<\/p>\n<p>Die regul\u00e4ren \u00d6ffnungszeiten des Sammelsuriums sind montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr. Samstags ist normalerweise geschlossen. Aber am Samstag, 29. November 2014, macht Gr\u00fcmel eine Ausnahme und l\u00e4dt Stammkunden und Interessierte von 10 bis 15 Uhr zum Aktionstag ein. Auf die G\u00e4ste des Sammelsuriums warten beim Tag der offenen T\u00fcr nicht nur Kaffee und ein Kuchenb\u00fcfett. Matthias S\u00f6hlke verr\u00e4t vorab: \u201eAnl\u00e4sslich des 20-j\u00e4hrigen Bestehens gibt es 20 Prozent Rabatt auf alles \u2013 f\u00fcr jedes Jahr ein Prozent.\u201c<\/p>\n<p>Weitere Infos zum Sammelsurium und zum Aktionstag finden Interessierte auf der Gr\u00fcmel-Homepage <a href=\"http:\/\/www.gruemel.de\">www.gruemel.de<\/a> im Internet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Das Sammelsurium im Fuldaer Stadtteil M\u00fcnsterfeld wird 20 Jahre alt. 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