{"id":13199,"date":"2008-10-31T06:15:26","date_gmt":"2008-10-31T05:15:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=13199"},"modified":"2008-10-31T07:05:39","modified_gmt":"2008-10-31T06:05:39","slug":"arbeitslosenquote-nur-noch-bei-48-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=13199","title":{"rendered":"Arbeitslosenquote nur noch bei 4,8 Prozent"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda. <\/strong>Ungeachtet der sich abzeichnenden Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf dem Arbeitsmarkt meldet die Arbeitsagentur Fulda f\u00fcr den Monat Oktober nur noch eine Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent. Damit wurde nicht nur die \u201emagische Grenze\u201c von 5 Prozent unterschritten, sondern auch der niedrigste Stand seit Oktober 1991 erreicht, wobei seinerzeit die \u00d6ffnung der innerdeutschen Grenze eine ma\u00dfgebliche<br \/>\nRolle gespielt hatte. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten im Landkreis Fulda um 8.374 auf 76.063 gestiegen, w\u00e4hrend sie hessenweit um 31984 abnahm. <!--more--><br \/>\nGegenw\u00e4rtig sind im Landkreis 5.346 Menschen arbeitslos gemeldet; 2.068 fallen in die Verantwortung der Arbeitsagentur und 3.278 werden vom Amt f\u00fcr Arbeit und  Soziales (AFAS) betreut. Gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat sank die Zahl der Arbeitslosen um 526, gegen\u00fcber dem Vormonat September ging sie dagegen um 182 Personen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>Erfreuliche Entwicklung bei den unter 25-j\u00e4hrigen<\/strong><br \/>\nErfreulich ist unter anderem die Entwicklung bei den \u201eUnter 25-j\u00e4hrigen\u201c. Deren Zahl nahm sowohl saisonbedingt gegen\u00fcber dem September um 168 (23,3%) als auch gegen\u00fcber dem Oktober 2007 um 51 (-8,4%) ab. \u201eWir freuen uns, dass wir die noch bestehenden Effekte des Arbeitsmarktes konsequent nutzen konnten, um die Arbeitslosigkeit weiter abzubauen. Es ist schon sehr bemerkenswert, dass  dies auch f\u00fcr die<br \/>\nj\u00fcngeren Menschen in unserer Region gelungen ist, denn wir hatten hier bereits im Vorjahr ein sehr niedriges Niveau erreicht\u201c, stellte Agenturchef Waldemar Dombrowski fest. Die Aktivit\u00e4ten von AFAS und Arbeitsagentur haben ferner dazu beigetragen, dass die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig niedrige Zahl an \u00e4lteren Arbeitslosen (\u00fcber 50 Jahre) nahezu gehalten werden konnte (+ 26 bzw. +1,8% gegen\u00fcber Vorjahr).<\/p>\n<p>Der Abbau der Arbeitslosigkeit erstreckt sich auf die Stadt Fulda (-264 gegen\u00fcber dem Vorjahr) wie auf die Gemeinden im Umland. So waren in Hofbieber 31 Menschen  weniger ohne Arbeit als im Oktober 2007, in Neuhof 21, in Dipperz 10. Im Altkreis H\u00fcnfeld nimmt Burghaun (-53 gegen\u00fcber dem Vorjahr) den Spitzenplatz ein vor H\u00fcnfeld (-19) und Eiterfeld (-13).<\/p>\n<p><strong>Pessimistische Konjunkturaussichten<\/strong><\/p>\n<p>Gleichwohl sind erste im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise stehende Unsicherheiten bei Arbeitgebern feststellbar. Die eher pessimistischen Konjunkturaussichten f\u00fchren bei einzelnen Betrieben zu einer gewissen Zur\u00fcckhaltung bei Personaleinstellungen.<\/p>\n<p>So sank die Zahl der Arbeitsstellen, die der Arbeitsagentur im Oktober gemeldet  wurden, auf 379. Dies entspricht einem R\u00fcckgang gegen\u00fcber Oktober 2007 um 25 Stellen. Andere Betriebe wollen weiterhin Personal einstellen, jedoch verst\u00e4rkt das Instrument der Befristung nutzen. Gute Vermittlungsaussichten bestehen derzeit nach wie vor im Bereich der Personaldienstleistung, au\u00dferdem wurden im Oktober verst\u00e4rkt Stellen im Fris\u00f6rhandwerk angeboten. Gute Chancen auf eine Anstellung haben weiterhin Fachkr\u00e4fte in Pflegeberufen sowie in Metall- und Elektroberufen.<\/p>\n<p>Bereits im September hat Waldemar Dombrowski auf die Risiken f\u00fcr den Arbeitsmarkt im Jahr 2009 hingewiesen. Angesichts der erwarteten Rezession ist  mit negativen Auswirkungen auf den \u00f6rtlichen Arbeitsmarkt zu rechnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Ungeachtet der sich abzeichnenden Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf dem Arbeitsmarkt meldet die Arbeitsagentur Fulda f\u00fcr den Monat Oktober nur noch eine Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent. 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