{"id":131859,"date":"2014-11-14T00:12:53","date_gmt":"2014-11-14T00:12:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=131859"},"modified":"2014-11-13T16:28:35","modified_gmt":"2014-11-13T16:28:35","slug":"lebens-statt-sterbehilfe-gespraech-der-hessen-caritas-mit-hessischen-spd-bundestagsabgeordneten-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=131859","title":{"rendered":"\u201eLebens- statt Sterbehilfe\u201c &#8211; Gespr\u00e4ch der Hessen-Caritas mit hessischen SPD-Bundestagsabgeordneten in Berlin"},"content":{"rendered":"<p>Berlin\/Fulda\/Limburg\/Mainz. Lebens- statt Sterbehilfe fordert die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Krankenh\u00e4user in Hessen (AkKH) in ihrer aktuellen Kampagne \u201eKeine \u00e4rztliche Suizidhilfe!\u201c. Die AkKH ist eine von sechs Landes-Arbeitsgemeinschaften der Hessen-Caritas (HC), deren Vorstandsmitglieder das Thema zu Beginn dieser Woche auch mit Vertretern der SPD-Landesgruppe Hessen im Deutschen Bundestag in Berlin diskutierten. <!--more--><\/p>\n<p>HC-Vorstand Thomas Domnick forderte dabei in der aktuellen Diskussion statt einer m\u00f6glichen Gesetzes\u00e4nderung den Ausbau der Palliativmedizin sowie der Hospizarbeit. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt wu\u00cc\u02c6rde sogar \u201egerne u\u00cc\u02c6ber einen Rechtsanspruch auf einen Hospizplatz oder eine ambulante Pflegebegleitung nachdenken\u201c. Gesetzlich verbieten wu\u00cc\u02c6rde Schmidt hingegen gewerbsm\u00e4\u00dfige Sterbevereine. Morgen steht eine erste Debatte zur \u201eSterbebegleitung\u201c auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages.<\/p>\n<p>Viele Menschen h\u00e4tten Angst vor Schmerzen, dem Verlust der Selbstbestimmung und der Abh\u00e4ngigkeit von anderen Menschen. Hier k\u00f6nne die Palliativmedizin eine gro\u00dfe Hilfe sein, so Schmidt. Der SPD-Politiker Martin Rabanus fordert jedoch nicht nur einen quantitativen sondern auch einen qualitativen Ausbau dieser Medizin: \u201eMit Blick auf andere L\u00e4nder mu\u00cc\u02c6ssen wir feststellen: Es wird in Deutschland immer noch nicht alles gemacht, was m\u00f6glich w\u00e4re.\u201c Sein Kollege S\u00f6ren Bartol betont vor allem die Bedeutung der ambulanten Palliativversorgung \u201edamit die Menschen weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung bleiben k\u00f6nnen, das ist fu\u00cc\u02c6r viele sehr wichtig.\u201c<\/p>\n<p>Die Direktorin des Berliner Bu\u00cc\u02c6ros des Deutschen Caritasverbandes, Katrin Gerdsmeier, betonte, dass eine Gesetzes\u00e4nderung in \u201eso hochkomplizierten ethischen Spielr\u00e4umen wie der Sterbehilfe kaum detailliert und auf Sicherheit beruhend zu regeln ist\u201c. Domnick forderte zudem: \u201eMenschliches Leben darf einfach nicht verfu\u00cc\u02c6gbar sein\u201c. Es gebe gerade in diesem Bereich ein gro\u00dfes bu\u00cc\u02c6rgerschaftliches Engagement und \u201ewir du\u00cc\u02c6rfen schwer kranke oder sterbende Menschen nicht aus der gesellschaftlichen Solidarit\u00e4t in die Einsamkeit der Individualit\u00e4t entlassen\u201c. Die HC-Vorstandsmitglieder sprachen mit den hessischen SPD-Bundestags-Abgeordneten bei ihrem einmal im Jahr stattfindenden Austausch zudem u\u00cc\u02c6ber Arbeitsmarkt- und Flu\u00cc\u02c6chtlingspolitik sowie u\u00cc\u02c6ber die Rechtsvereinfachung im SGB II<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Berlin\/Fulda\/Limburg\/Mainz. Lebens- statt Sterbehilfe fordert die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Krankenh\u00e4user in Hessen (AkKH) in ihrer aktuellen Kampagne \u201eKeine \u00e4rztliche Suizidhilfe!\u201c. 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