{"id":131525,"date":"2014-11-06T00:14:42","date_gmt":"2014-11-06T00:14:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=131525"},"modified":"2014-11-05T17:34:19","modified_gmt":"2014-11-05T17:34:19","slug":"die-rhoen-als-profiteur-einer-verkehrsplanerischen-notwendigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=131525","title":{"rendered":"Die Rh\u00f6n als Profiteur einer verkehrsplanerischen Notwendigkeit"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_131526\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/534-Sparhof.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-131526\" class=\"size-thumbnail wp-image-131526\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/534-Sparhof-265x198.jpg\" alt=\"Jasmin und Boris Aland f\u00fchren das Haus gemeinsam mit ihrem Vater Heribert.  Foto: P. Bickert  \" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/534-Sparhof-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/534-Sparhof.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-131526\" class=\"wp-caption-text\">Jasmin und Boris Aland f\u00fchren das Haus gemeinsam mit ihrem Vater Heribert.<br \/>Foto: P. Bickert<\/p><\/div>\n<p>Neuhof. Die Er\u00f6ffnung des neuen Tunnels bei Neuhof und der damit verbundene L\u00fcckenschluss der A 66 ist erst wenige Wochen alt, und schon wird dar\u00fcber diskutiert, welche touristischen und wirtschaftlichen Aspekte damit verbunden sein k\u00f6nnten. So ist beispielsweise der Verein Natur- und Lebensraum Rh\u00f6n (VLNR) davon \u00fcberzeugt, dass die Rh\u00f6n von der Fertigstellung der A66 profitiere.<!--more--><\/p>\n<p>Die Verantwortlichen im VLNR glauben, dass die Attraktivit\u00e4t der Rh\u00f6n f\u00fcr Tages- und Wochenendg\u00e4ste weiter zunehmen und die Wertsch\u00f6pfung in der Region insgesamt gest\u00e4rkt werde. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Martin Kremer sieht aber auch die Kehrseite der Medaille, dass zum Beispiel der Weg nach Frankfurt zum Einkaufen k\u00fcrzer geworden sei und damit auch Kaufkraft abgezogen werden k\u00f6nnte. Inwieweit die Infrastruktur der Rh\u00f6n f\u00fcr Ver\u00e4nderungen gewappnet ist, dar\u00fcber gibt es bislang noch keinen Aufschluss. J\u00fcrgen Krenzer, Sprecher des Forums \u201eWirtschaft und Tourismus\u201c beim VLNR, vermutet Handlungsbedarf insbesondere bei gastronomischen Einrichtungen. Seiner Ansicht nach gen\u00fcgten nicht alle Betriebe den heutigen Anforderungen der G\u00e4ste. Zudem w\u00fcrden nach wie vor zu wenig regionale Produkte und regionaltypische Speisen angeboten.<\/p>\n<p>Dies sieht Jasmin Aland vom Hotel-Restaurant \u201eZum Taufstein\u201c in Kalbach-Sparhof f\u00fcr ihren Betrieb etwas anders. \u201eWir investieren in unser Haus, solange ich denken kann\u201c, erkl\u00e4rt die Juniorchefin. Gemeinsam mit ihrem Vater Heribert Aland und Bruder Boris managt die 37-J\u00e4hrige dein Unternehmen mit 14 Mitarbeitern. Haus und Grundst\u00fcck sind seit mehr als 100 Jahren im Familienbesitz, in einem Anbau wurde 1968 die erste Gastst\u00e4tte er\u00f6ffnet. Seither hat die Familie immer wieder angebaut, umgebaut und saniert \u2013 so zum Beispiel im Jahr 2010, als ein Teil des Restaurants in eine moderne Lounge mit Au\u00dfenterrasse im gleichen Look umgewandelt wurde. Auch der Wellness-Bereich mit Saunen, Swimming-Pool und Ruher\u00e4umen l\u00e4sst keine W\u00fcnsche offen. Sportlich ambitionierten G\u00e4sten steht ein moderner Fitnessraum zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>\u201eAls vor ein paar Jahren meine Gro\u00dfeltern gestorben sind, haben wir gemeinsam ein neues Konzept erarbeitet\u201c, erkl\u00e4rt die gelernte Hotelfachfrau und K\u00f6chin Jasmin Aland. Bruder Boris, ebenfalls gelernter Koch, stieg mit ein und gemeinsam strukturierte die Familie den Betrieb um. Die K\u00fcche wurde neu gestaltet, die Abl\u00e4ufe optimiert und die Speisekarte ver\u00e4ndert. \u201eIch verwende regionale Produkte. Das Fleisch beziehe ich vom Bio-Bauern aus der Nachbarschaft. Eier, Butter, Milch und sogar unser Eis stammen aus heimischer Produktion\u201c, sagt der K\u00fcchenchef. \u201eWir servieren unseren G\u00e4sten gerne heimische Spezialit\u00e4ten und legen Wert auf Qualit\u00e4t.\u201c Auch die 50 Zimmer im Hotel werden sukzessive renoviert. Ein Teil der Unterk\u00fcnfte wurde im letzten Winter in aktuellem Design umgebaut und mit modernsten Materialien ausgestattet.<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste wissen das idyllische Ambiente in der Rh\u00f6n zu sch\u00e4tzen. \u201eWir verzeichnen eine deutliche Zunahme bei Businessg\u00e4sten, die bei uns wohnen, aber in Frankfurt beruflich zu tun haben. Besonders wenn Messen im Rhein-Main Gebiet stattfinden, ist das Haus voll\u201c, erkl\u00e4rt Jasmin Aland. Ver\u00e4ndert habe sich die Dauer des Aufenthalts. \u201eUrlaubsg\u00e4ste, die zwei oder mehr Wochen ihren Urlaub hier verbringen, werden eher weniger. Das ist dem allgemeinen Trend geschuldet\u201c, wei\u00df die 37-J\u00e4hrige. Sie ist davon \u00fcberzeugt, dass gastronomische Betriebe mit der Zeit gehen m\u00fcssen. Sie selbst beispielsweise nutzt alle technischen M\u00f6glichkeiten, die moderne Kommunikation bietet, um den G\u00e4sten lange Buchungsvorbereitungen zu ersparen. Heribert Aland und seine Kinder haben die Zeichen der Zeit nicht erst seit Fertigstellung der A 66 erkannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Neuhof. Die Er\u00f6ffnung des neuen Tunnels bei Neuhof und der damit verbundene L\u00fcckenschluss der A 66 ist erst wenige Wochen alt, und schon wird dar\u00fcber diskutiert, welche touristischen und wirtschaftlichen Aspekte damit verbunden sein k\u00f6nnten. 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