{"id":131401,"date":"2014-11-04T00:18:57","date_gmt":"2014-11-04T00:18:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=131401"},"modified":"2014-11-03T16:45:40","modified_gmt":"2014-11-03T16:45:40","slug":"von-medizinrechtlern-fuer-die-praxis-aktuelle-empfehlungen-zur-palliativversorgung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=131401","title":{"rendered":"Von Medizinrechtlern f\u00fcr die Praxis: Aktuelle Empfehlungen zur Palliativversorgung"},"content":{"rendered":"<p>Fulda \/ K\u00f6ln. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Medizinrecht hat soeben ihre Einbecker Empfehlungen zur Palliativversorgung verabschiedet. Experten aus Rechtswissenschaft und Palliativversorgung hatten die Empfehlungen in einer Konsensuskonferenz erarbeitet. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Medizinrecht (DGMR) tagt regelm\u00e4\u00dfig in Einbeck zu wechselnden Themen mit gesellschaftspolitischer Relevanz und beleuchtet sie unter medizinrechtlichen Aspekten. Als G\u00e4ste werden weitere Experten f\u00fcr die Themen eingeladen. <!--more--><\/p>\n<p>So war der diesj\u00e4hrige Schwerpunkt die Palliativversorgung jenseits oder besser zus\u00e4tzlich zur aktuellen politischen Debatte um die Beihilfe zum Suizid. \u201eWir hatten das Thema bereits festgelegt, bevor diese Diskussion so breit aufkam. Jetzt denken wir, dass wir mit unseren Empfehlungen die Rahmenbedingungen und Probleme intensiver beleuchtet haben, damit Palliativversorgung in Deutschland angemessener etabliert und umgesetzt werden kann\u201c, so der Pr\u00e4sident der DGMR, der K\u00f6lner Fachanwalt f\u00fcr Medizinrecht Dr. Albrecht Wienke.<\/p>\n<p>So wurden zum Beispiel Empfehlungen zu den Bedingungen der medikament\u00f6sen Versorgung erarbeitet, aber auch zum Leistungsanspruch Privatversicherter, der noch nicht durchg\u00e4ngig besteht sowie zur \u00dcbertragung \u00e4rztlicher T\u00e4tigkeiten an Nicht-\u00c4rzte, die rechtlich noch in einer Grauzone stattfindet.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der Deutschen PalliativStiftung Thomas Sitte begr\u00fc\u00dft die Empfehlungen der DGMR ausdr\u00fccklich: \u201eVor der Diskussion um `Sterbehilfe\u00c2\u00b4 brauchen wir zuallererst die Diskussion um die Rahmenbedingungen f\u00fcr eine hinreichende Hospizarbeit und Palliativversorgung. Erst wenn Hospizarbeit und Palliativversorgung tats\u00e4chlich verf\u00fcgbar sind, sollten wir dar\u00fcber reden, wie wir Menschen in ihrer Not beistehen k\u00f6nnen, denen auch mit guter Palliativversorgung und Hospizarbeit nicht mehr geholfen werden kann!\u201c<\/p>\n<p>Es gilt schon heute, dass niemand gegen seinen Wunsch am Leben erhalten werden darf. Gleichzeitig darf kein menschliches Leben aktiv beendet werden. Deswegen hat die Gesellschaft die Aufgabe, \u00fcber die M\u00f6glichkeiten von Hospizarbeit und Palliativversorgung als lebensbejahende Alternativen zu informieren und gleichzeitig daf\u00fcr zu sorgen, dass diese M\u00f6glichkeiten auch f\u00fcr jeden verf\u00fcgbar sind. Die Deutsche PalliativStiftung setzt sich f\u00fcr eine fundierte Aufkl\u00e4rung ein. Sie bietet vielf\u00e4ltige Informationen zur Hospizarbeit und Palliativversorgung.\u00c2\u00a0 Quelle \u201eDeutsche PalliativStiftung\u201c (DPS)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda \/ K\u00f6ln. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Medizinrecht hat soeben ihre Einbecker Empfehlungen zur Palliativversorgung verabschiedet. Experten aus Rechtswissenschaft und Palliativversorgung hatten die Empfehlungen in einer Konsensuskonferenz erarbeitet. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Medizinrecht (DGMR) tagt regelm\u00e4\u00dfig in Einbeck zu wechselnden Themen mit gesellschaftspolitischer Relevanz und beleuchtet sie unter medizinrechtlichen Aspekten. 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