{"id":131289,"date":"2014-11-01T00:14:33","date_gmt":"2014-11-01T00:14:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=131289"},"modified":"2014-10-31T13:33:03","modified_gmt":"2014-10-31T13:33:03","slug":"prof-mueller-erhaelt-hohe-auszeichnung-durch-den-kardinal-grossmeister-des-ritterordens-vom-hl-grab-zu-jerusalem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=131289","title":{"rendered":"Prof. M\u00fcller erh\u00e4lt hohe Auszeichnung durch den Kardinal-Gro\u00dfmeister des Ritterordens vom Hl. Grab zu Jerusalem"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Prof.-M\u00fcller-Ritterorden.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-131290\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Prof.-M\u00fcller-Ritterorden-265x176.jpg\" alt=\"Prof. M\u00fcller Ritterorden\" width=\"265\" height=\"176\" \/><\/a>Fulda<\/strong> (bpf). Der Fuldaer Neutestamentler Monsignore Prof. Dr. Christoph Gregor M\u00fcller (51) ist vom Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Fouad Twal, sowie vom Kardinal-Gro\u00dfmeister des Ritterordens, Edwin F. Kardinal O\u00e2\u20ac\u2122Brien, mit der goldenen \u201ePalme von Jerusalem\u201c des p\u00e4pstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ausgezeichnet worden. Die h\u00f6chste Anerkennung des Ordens f\u00fcr herausragendes Engagement zugunsten des Heiligen Landes wurde Prof. M\u00fcller, der Provinzprior der Rhein-Main-Provinz und geistlicher Zeremoniar der Deutschen Statthalterei des Ritterordens ist, j\u00fcngst bei der Investiturfeier in Freiburg \u00fcberreicht. M\u00fcller ist seit 1997 Ordensmitglied, seit 2007 Mitglied des deutschen Statthaltereirats; er organisiert unter anderem Pilgerreisen in das Heilige Land und setzt sich f\u00fcr die dortigen Christen ein.<!--more--><\/p>\n<p>Prof. M\u00fcller, geboren am 24. April 1963 in Fulda und aufgewachsen in der Rh\u00f6n, besuchte die Ulstertalschule und die Winfriedschule Fulda, wo er 1981 das Abitur ablegte. Im Anschluss studierte er Philosophie und Theologie in Fulda und M\u00fcnchen. Seine Priesterweihe erfolgte am 4. Dezember 1988 durch Erzbischof Dr. Johannes Dyba. Von 1989 bis 1990 wirkte M\u00fcller als Kaplan in Kassel-Harleshausen. Nach seiner Promotion im Jahre 1994 an der Theologischen Fakult\u00e4t Fulda war er bis 2004 als Schulpfarrer an der Marienschule in Fulda seelsorglich und im Religionsunterricht t\u00e4tig. In dieser Zeit vertiefte er seine Studien und wurde 2001 an der Theologischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg mit der Arbeit \u201eMehr als ein Prophet \u2013 Die Charakterzeichnung Johannes des T\u00e4ufers im lukanischen Erz\u00e4hlwerk\u201c habilitiert. In den Jahren 2001 bis 2004 \u00fcbte er verschiedene Lehrt\u00e4tigkeiten an den Universit\u00e4ten W\u00fcrzburg (als Privatdozent von 2001 bis 2004) und M\u00fcnster (2001) sowie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main (2001 bis 2004) aus. Im Jahr 2004 nahm M\u00fcller eine Vertretungsprofessur f\u00fcr das Fach \u201eNeues Testament und seine Didaktik\u201c an der Universit\u00e4t Paderborn wahr.<\/p>\n<p>Im Jahr darauf wurde er zum Professor f\u00fcr Exegese des Neuen Testaments an der Theologischen Fakult\u00e4t Paderborn berufen. Seit 2004 ist Prof. M\u00fcller auch Mitglied der internationalen Forschungsgemeinschaft \u201eStudiorum Novi Testamenti Societas\u201c. Am 4. Februar 2006 ernannte ihn Bischof Heinz Josef Algermissen zum Ordentlichen Professor f\u00fcr Neutestamentliche Exegese, Neutestamentliche Einleitungswissenschaft und Bibelgriechisch an der Theologischen Fakult\u00e4t Fulda. Von Februar 2007 bis September 2008 war er deren Prorektor, von Oktober 2008 bis September 2012 deren Rektor, als solcher auch Vertreter der kirchlichen Hochschulen im Senat der Deutschen Hochschulrektorenkonferenz (2010 bis 2012). Von Prof. M\u00fcllers wissenschaftlicher T\u00e4tigkeit legt eine Vielzahl von Publikationen auf dem Gebiet des Neuen Testaments beredt Zeugnis ab; auch ist er Mitglied im Kreis der Autoren des \u00f6kumenischen Kommentarwerkes EKK und Herausgeber der international renommierten Biblischen Zeitschrift (NT).<\/p>\n<p>Neben seinen wissenschaftlichen T\u00e4tigkeiten hat Prof. M\u00fcller auch verschiedene seelsorgliche Aufgaben im Bistum Fulda \u00fcbernommen, so war er von 2009 bis 2012 als Geistlicher Beirat des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SkF) t\u00e4tig. Heute hat er unter anderem die Aufgabe eines Geistlichen Mentors f\u00fcr die Studierenden des Bistums mit dem Ziel Gemeindereferent sowie f\u00fcr die Gemeindeassistenten und f\u00fcr die Studierenden mit dem Ziel Pastoralreferent sowie f\u00fcr die Pastoralassistenten. Als pastoraler Mitarbeiter ist er in den Fuldaer Innenstadtpfarreien und in der Rufbereitschaft des Klinikums Fulda t\u00e4tig, im Verk\u00fcndigungsdienst der Rundfunkarbeit sowie in verschiedenen Bereichen der Erwachsenenbildung. In Anerkennung seiner priesterlichen Dienste ernannte Papst Benedikt XVI. Prof. M\u00fcller im Februar 2007 zum \u201eP\u00e4pstlichen Kaplan\u201c (Monsignore). Bischof Algermissen ernannte ihn im November 2010 zum Ehrendomkapitular an der Fuldaer Kathedralkirche.<\/p>\n<p><strong>Die goldene \u201ePalme von Jerusalem\u201c und der Ritterorden vom Heiligen Grab<\/strong><\/p>\n<p>Die \u201ePalme von Jerusalem\u201c ist eine 1949 von Papst Pius XII. (1939-1958) gestiftete besondere Auszeichnung des p\u00e4pstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem f\u00fcr besondere Verdienste um das Heilige Land. Sie wird in Bronze, Silber und Gold verliehen. Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem hat vom Papst den Auftrag, das christliche Leben seiner Mitglieder zu st\u00e4rken und die christliche Pr\u00e4senz im Heiligen Land zu f\u00f6rdern. In Erf\u00fcllung dieses Auftrags unterst\u00fctzt der Orden die katholische Kirche im Heiligen Land, insbesondere das Lateinische Patriarchat von Jerusalem, mit zahlreichen religi\u00f6sen, wohlt\u00e4tigen, sozialen und kulturellen Aktivit\u00e4ten. Diese reichen vom Bau und Unterhalt von Kirchen, Schulen, Kinderg\u00e4rten, Sozialstationen und Altenheimen bis zur Ausbildung junger Christen, um ihnen eine menschenw\u00fcrdige Lebensperspektive in ihrer Heimat zu erm\u00f6glichen. Die vom Orden unterst\u00fctzten sozialen Einrichtungen und direkten Hilfsma\u00dfnahmen f\u00fcr sozial Schwache und Benachteiligte in Israel, Pal\u00e4stina und Jordanien, stehen allen Menschen unabh\u00e4ngig von religi\u00f6ser \u00dcberzeugung und ethnischer Herkunft offen.<\/p>\n<p>Der Ursprung des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem geht nicht auf die Kreuzzugsbewegung zur\u00fcck, sondern auf den seit dem 14. Jahrhundert belegten Brauch, am Ort von Tod und Auferstehung Jesu Christi den Ritterschlag zu empfangen, und die Errichtung des Lateinischen Patriarchats im 19. Jahrhundert. Heute ist der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem in 35 L\u00e4ndern der Welt vertreten und z\u00e4hlt rund 30.000 Mitglieder in 59 Statthaltereien. In Deutschland geh\u00f6ren dem Orden rund 1.400 Ordensdamen und Ordensritter in sechs Ordensprovinzen und 38 regionalen Komtureien an. Die jeweils neuen Mitglieder werden von Prof. M\u00fcller durch Einkehrtage auf ihrem Weg in den Orden vorbereitet und begleitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (bpf). Der Fuldaer Neutestamentler Monsignore Prof. Dr. Christoph Gregor M\u00fcller (51) ist vom Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Fouad Twal, sowie vom Kardinal-Gro\u00dfmeister des Ritterordens, Edwin F. Kardinal O\u00e2\u20ac\u2122Brien, mit der goldenen \u201ePalme von Jerusalem\u201c des p\u00e4pstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ausgezeichnet worden. 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