{"id":131049,"date":"2014-10-28T06:10:05","date_gmt":"2014-10-28T06:10:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=131049"},"modified":"2014-10-27T14:50:10","modified_gmt":"2014-10-27T14:50:10","slug":"sergiew-posad-feierte-den-700-geburtstag-des-heiligen-sergius","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=131049","title":{"rendered":"Sergiew Posad feierte den 700. Geburtstag des Heiligen Sergius"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/P1040564.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-131051\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/P1040564-265x148.jpg\" alt=\"P1040564\" width=\"265\" height=\"148\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/P1040564-265x148.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/P1040564.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda\/ Sergiew Posad. Fuldas russische Partnerstadt Sergiew Possad feierte den 700.ten Geburtstag ihres Gr\u00fcnders Sergius von Radoneschski mit einem gro\u00dfen Fest und einer Vielzahl von Veranstaltungen. Dabei war auch auf Einladung des neuen Oberb\u00fcrgermeisters Victor Bukin eine f\u00fcnfk\u00f6pfige Fuldaer Delegation. Die Stadtverordneten Walter Krah als Delgationsleiter und Patricia Fehrmann, das Ehepaar Ursula und Dieter Lachmann vom F\u00f6rderkreis Sergiew Possad sowie der Vorstandssprecher des Klinikums Fulda, Privatdozent Dr. Thomas Menzel, \u00fcberbrachten die Gr\u00fc\u00dfe der Stadt und von Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller, der aus Termingr\u00fcnden leider nicht teilnehmen konnte.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Wie runderneuert<\/strong><\/p>\n<p>Um es vorweg zu sagen: Die Eindr\u00fccke waren grandios. Speziell diejenigen aus Fulda, die schon teilweise mehr als 20 Jahre in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden nach Sergiew Possad gekommen waren, trauten ihren Augen nicht. Fortschritte hatte es seit 1991 st\u00e4ndig gegeben. Das kulturelle Angebot war stets auf hohem Niveau, die Zahl der Autos hatte sich vervielfacht und dem tristen und morbiden Grau der H\u00e4userzeilen waren schon fr\u00fcher partiell frische Farben und moderne Architektur gefolgt. Zum Jubil\u00e4um zeigte sich Sergiew Possad jetzt aber geradezu runderneuert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/P1040631.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-131050\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/P1040631-265x198.jpg\" alt=\"P1040631\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/P1040631-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/P1040631.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Kein Haus der gro\u00dffl\u00e4chigen Innenstadt blieb ohne einen neuen Anstrich, alle Bauruinen fr\u00fcherer Jahre waren verschwunden, die offiziellen Geb\u00e4ude und deren Umfeld wurden mit Blumenarrangements und technischen Neuerungen wie z.B. Wasserspiele herausgeputzt, selbst die M\u00fclleimer in den Nebenstra\u00dfen waren in sehenswerten kleinen Umstellh\u00e4uschen untergebracht worden. Dort, wo noch wenige Wochen vor dem gro\u00dfen Fest die Ruine eines vor Jahrzehnten abgebrannten Kinos gestanden hatte, entstand ein Park mit einem gro\u00dfen Denkmal des Stadtgr\u00fcnders und Nationalheiligen Sergius und seiner Familie. Einheimische berichteten von Arbeiten, die auch in den N\u00e4chten der letzten Wochen vor dem Fest nicht unterbrochen wurden. Und selbst die Lawra, eines der beiden rangh\u00f6chsten Kl\u00f6ster Russlands und ohnehin schon in bestem Zustand, hatte noch einmal eine Renovierung erfahren.<\/p>\n<p><strong>Putin er\u00f6ffnete das Fest<\/strong><\/p>\n<p>Die Folgerung war eindeutig: Moskau hatte dieses Fest zu einem nationalen kulturellen Gro\u00dfereignis hochgestuft und die entsprechenden Mittel zur Verf\u00fcgung gestellt, die von der 112000 Einwohner-Stadt &#8211; 70 Kilometer nord\u00f6stlich von Moskau &#8211; nie h\u00e4tten aufgebracht werden k\u00f6nnen. Welchen Wert Moskau diesem Ereignis beigemessen hatte, zeigte sich in einer unmissverst\u00e4ndlichen Geste: Pr\u00e4sident Wladimir Putin er\u00f6ffnete dieses gigantische Fest vor etwa 20000 Menschen auf dem Krasnogorskaja-Platz. Vor ihm durfte niemand und nach ihm nur noch der rangh\u00f6chste Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kyril, sprechen. Der dominante Staat sucht un\u00fcbersehbar die N\u00e4he zur wiedererstandenen orthodoxen Kirche und distanziert sich gleichzeitig von der \u00c4ra des Kommunismus, in der in der Sowjetunion etwa 100 000 Kirchen geschleift wurden.<\/p>\n<p><strong>Kloster als Weltkulturerbe<\/strong><\/p>\n<p>Der Besuch Putins am Grab des Sergius flimmerte immer wieder in Endlosschleifen tagelang \u00fcber russische Fernsehsender und zeigte den t\u00e4glichen Massenandrang von bis zu 30.000 Gl\u00e4ubigen in diesem russischen Nationalheiligtum, dem Dreifaltigkeitskloster, das 2003 zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Gemeinsam mit vielen Bisch\u00f6fen und hochrangigen Priestern aus dem gesamten Verbreitungsgebiet der russisch-orthodoxen Kirche zelebrierte Patriarch Kyril einen Gottesdienst \u00fcberdacht im Freien. Auch die Fuldaer Delegation geh\u00f6rte mit Delegierten aus einer Reihe weiterer Partnerst\u00e4dte zu den Privilegierten. Diese kamen aus Polen, Serbien, Armenien und Abchasien am Schwarzen Meer.<\/p>\n<p>In einer ausgesprochen freundschaftlichen Atmosph\u00e4re verbrachten die Delegationen vier gemeinsame Tage, st\u00e4ndig begleitet und umsorgt von jungen, mehrsprachigen Volontears. Die stundenlange t\u00e4gliche Pr\u00e4senz des neuen Oberb\u00fcrgermeisters Viktor Bukin und mehrerer Amtsvorh\u00e4nger sowie Mitgliedern des Magistrats war ein deutlicher Hinweis auf die Bedeutung, die diesen St\u00e4dtepartnerschaften beigemessen wird. Neben den offiziellen Veranstaltungen wurde den Delegierten auch die M\u00f6glichkeit zu Besuchen von kulturellen und historischen St\u00e4tten wie dem Kreml in Rostov geboten. Zeit blieb auch f\u00fcr Treffen mit langj\u00e4hrigen Bekannten und Freunden, die mit dem Freundeskreis Sergiew Possad-Fulda eng zusammenarbeiten. Ins Leben gerufen wurde die Partnerschaft durch den damaligen Oberb\u00fcrgermeister Dr. Hamberger 1991.<\/p>\n<p><strong>Medizinische Projekte geplant.<\/strong><\/p>\n<p>Als Mitglied der Fuldaer Delegation besuchte Priv.-Doz. Dr. Menzel auf Einladung das dortige Klinikum, ebenfalls ein Haus der Maximalversorgung mit 700 Betten. Gut ausgebildete \u00c4rztinnen und \u00c4rzte aller Fachrichtungen versorgen hier die Einwohner der Stadt und der Region. Seit 2005 besteht ein Austausch auf \u00e4rztlicher Ebene. Im Rahmen des Besuches wurden konkrete Projekte f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit besprochen. Dr. Menzel: \u201eWir sind zuversichtlich, dass wir die Zusammenarbeit weiter intensivieren k\u00f6nnen.\u201c (Walter Krah)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00c2\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda\/ Sergiew Posad. Fuldas russische Partnerstadt Sergiew Possad feierte den 700.ten Geburtstag ihres Gr\u00fcnders Sergius von Radoneschski mit einem gro\u00dfen Fest und einer Vielzahl von Veranstaltungen. Dabei war auch auf Einladung des neuen Oberb\u00fcrgermeisters Victor Bukin eine f\u00fcnfk\u00f6pfige Fuldaer Delegation. Die Stadtverordneten Walter Krah als Delgationsleiter und Patricia Fehrmann, das Ehepaar Ursula und Dieter Lachmann &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,52],"tags":[],"class_list":["post-131049","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-umwelt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131049","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=131049"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131049\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":131052,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131049\/revisions\/131052"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=131049"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=131049"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=131049"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}