{"id":130776,"date":"2014-10-20T07:21:06","date_gmt":"2014-10-20T07:21:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=130776"},"modified":"2014-10-20T07:30:14","modified_gmt":"2014-10-20T07:30:14","slug":"chance-fuer-kalbach-windkraft-auf-dem-hardtberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=130776","title":{"rendered":"Chance f\u00fcr Kalbach: Windkraft auf dem Hardtberg"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_130777\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/2014-10-17_Windpark-Hardtberg.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-130777\" class=\"size-full wp-image-130777\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/2014-10-17_Windpark-Hardtberg.jpg\" alt=\"Der geplante Windpark soll auf dem Hardtberg n\u00f6rdlich von Kalbach entstehen.  (Grafik: Rh\u00f6nEnergie Fulda GmbH) \" width=\"560\" height=\"410\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-130777\" class=\"wp-caption-text\">Der geplante Windpark soll auf dem Hardtberg n\u00f6rdlich von Kalbach entstehen.<br \/>(Grafik: Rh\u00f6nEnergie Fulda GmbH)<\/p><\/div>\n<p>Kalbach. Auf dem Hardtberg in der Gemeinde Kalbach m\u00f6chten die Friedrich-Wilhelm Raiffeisen Energie eG Kalbach\/Rh\u00f6n und die Rh\u00f6nEnergie-Tochter SynEnergie GmbH gemeinsam einen Windpark errichten. Dieser soll durch die Genossenschaft teilweise in B\u00fcrgerhand bleiben und durch die Tochtergesellschaft der Rh\u00f6nEnergie GmbH in kommunaler Hand entwickelt werden. Um Planungssicherheit zu erhalten, hoffen die Projektpartner auf ein klares politisches Signal.<!--more--><\/p>\n<p>Nach derzeitigem Stand der Projektentwicklung ist an dem Standort nord\u00f6stlich von Niederkalbach ein Windpark mit sechs Anlagen und einer Parkleistung von 15 Megawatt geplant. Die Projektpartner rechnen mit einem Netto-Energieertrag von 39 Mio. kWh pro Jahr. Die Gesamtinvestition betr\u00e4gt etwa 30 Mio. Euro. Gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, der Energiegenossenschaft Kalbach\/Rh\u00f6n, k\u00f6nnte die SynEnergie GmbH als Projektentwickler schon bald damit beginnen, die Genehmigungsplanung f\u00fcr diesen Windpark zu erstellen. Nach ersten Informationen aus der Regionalplanung in Kassel gehen die Projektpartner davon aus, dass der Standort auch in der zweiten Offenlage der Regionalplanung Nordhessen enthalten sein wird.<\/p>\n<p><strong>Lokale Wertsch\u00f6pfung<\/strong><\/p>\n<p>Der Windpark soll sich teilweise in B\u00fcrgerhand befinden. So k\u00f6nnten auch Mitglieder der Energiegenossenschaft Kalbach\/Rh\u00f6n in das Projekt investieren. Durch die SynEnergie GmbH, einem 100-prozentigen Tochterunternehmen der Rh\u00f6nEnergie Fulda, soll auch die Projektentwicklung in kommunaler Hand bleiben. \u201eInvestitionen aus der Region und Ertr\u00e4ge f\u00fcr die Region: diese Chance sollten wir nutzen\u201c, sagt der Vorstandsvorsitzende der Friedrich-Wilhelm Raiffeisen Energie eG Kalbach\/Rh\u00f6n, Lothar Happ. Neben der lokalen Wertsch\u00f6pfung stehe die Energiegenossenschaft zudem f\u00fcr regenerative, wirtschaftliche, konzernunabh\u00e4ngige und umweltfreundliche Energieerzeugung. \u201eAuch die k\u00f6nnen wir mit dem Windkraftprojekt am Hardtberg realisieren\u201c, betont Happ.<\/p>\n<p>Die Projektierung des Windparks ist soweit fortgeschritten, dass ein Antragsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) zeitnah m\u00f6glich erscheint. Um Planungssicherheit zu erhalten, vertrauen Energiegenossenschaft und SynEnergie nun auf eine positive politische Willenserkl\u00e4rung der Gemeinde Kalbach. \u201eOb der Windpark in B\u00fcrgerhand und damit die Wertsch\u00f6pfung in der Region Realit\u00e4t wird, h\u00e4ngt mit davon ab, ob die Gemeindevertretung auch weiterhin hinter dem Projekt steht\u201c, erkl\u00e4rt Happ. Denn im Falle einer ablehnenden Haltung der Gemeinde w\u00e4ren die Risiken einer Projektverz\u00f6gerung so hoch, dass es unwahrscheinlich w\u00fcrde, ein f\u00fcr eine solche B\u00fcrgerbeteiligung sicheres Projekt zu entwickeln. \u201eVerz\u00f6gert sich das Projekt, steigt das unternehmerische Risiko stark an. Dann m\u00fcsste die SynEnergie die Standortrechte am Markt anbieten, um die Entwicklungskosten kompensieren zu k\u00f6nnen\u201c, unterstreicht der Sprecher der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Rh\u00f6nEnergie Fulda, G\u00fcnter Bury.<\/p>\n<p><strong>Baugenehmigung Ende 2015 denkbar<\/strong><\/p>\n<p>Derzeit w\u00fcrden noch verschiedene Realisierungsvarianten gepr\u00fcft, berichtet Bury. Der grobe Zeitrahmen sei aber schon vorgegeben: \u201eZuerst einmal geht der Entwurf des Teilregionalplans Nordhessen voraussichtlich im Februar 2015 in die Phase der zweiten Offenlage. Der Regionalplan wird damit fr\u00fchestens zum Ende 2015 beschlossen.\u201c M\u00f6glicherweise k\u00f6nne in diesem Zeitraum auch schon eine BImSchG-Genehmigung, also die umfassende Baugenehmigung des Vorhabens nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, erfolgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Kalbach. 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