{"id":130676,"date":"2014-10-17T00:17:48","date_gmt":"2014-10-17T00:17:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=130676"},"modified":"2014-10-15T08:31:48","modified_gmt":"2014-10-15T08:31:48","slug":"caritas-sozialstation-fliedetal-besteht-seit-25-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=130676","title":{"rendered":"Caritas Sozialstation Fliedetal besteht seit 25 Jahren"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_130678\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/022-RCV-CSST-Fliedetal-25-J-111014-wim.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-130678\" class=\"size-thumbnail wp-image-130678\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/022-RCV-CSST-Fliedetal-25-J-111014-wim-265x162.jpg\" alt=\"Geehrte wurden Schwester Johanna Maria Glotzbach (2.v.l.) f\u00fcr 20 Jahre, Monika Feldmann (3.v.l.) und Marianne Helfrich (2.v.r.) f\u00fcr ihre Leistung beim Aufbau der Sozialstation vom Vorsitzenden Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau (rechts) und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christian Reuter (links).\" width=\"265\" height=\"162\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/022-RCV-CSST-Fliedetal-25-J-111014-wim-265x162.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/022-RCV-CSST-Fliedetal-25-J-111014-wim.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-130678\" class=\"wp-caption-text\">Geehrte wurden Schwester Johanna Maria Glotzbach (2.v.l.) f\u00fcr 20 Jahre, Monika Feldmann (3.v.l.) und Marianne Helfrich (2.v.r.) f\u00fcr ihre Leistung beim Aufbau der Sozialstation vom Vorsitzenden Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau (rechts) und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christian Reuter (links).<\/p><\/div>\n<p>Flieden. Betrachtet man die G\u00e4ste, die in das Pfarrheim St. Goar in Flieden gekommen waren, wird schnell deutlich, dass die Caritas-Sozialstation Fliedetal in die kirchliche, politische und gesellschaftliche Struktur der Region eingebunden ist. Zur Feier des 25 j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums waren neben zahlreichen Kunden auch die Generaloberin der Vinzentinerinnen Schwester Maria Rosalia Bagus, die aus Flieden stammt, Fliedens B\u00fcrgermeister Christian Henkel, Alfred Gesang f\u00fcr den Landkreis Fulda, Dechant Pfarrer Thomas Maleja, Stefan Burkard, Gemeinde Kalbach und Sprecher der Liga der Freien Wohlfahrtspflege sowie Vertreter aus der Ortspolitik, Krankenh\u00e4user und sozialen Einrichtungen gekommen. <!--more--><\/p>\n<p>In seinem R\u00fcckblick auf die Entwicklung der Sozialstation sagte Christian Reuter, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Caritasverbandes f\u00fcr die Regionen Fulda und Geisa, der Tr\u00e4ger ist, dass bereits im Jahre 1977 die CDU \u2013 Fraktion der Gemeindevertretung Flieden die Idee zu einer Sozialstation hatte. Durch Unterst\u00fctzung von Altb\u00fcrgermeister Ludwig Ebert, der auch unter den G\u00e4sten war und nach Gewinnung der Gemeinde Kalbach und der Kirchengemeinden der beiden Orte sei es nach Kostenzusicherung der Caritas und des Bistums Fulda im Jahre 1984 gelungen, mit Monika Feldmann und Birgit Blum zwei Krankenschwestern anzustellen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/012-RCV-CSST-Fliedetal-25-J-111014-wim.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-130677\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/012-RCV-CSST-Fliedetal-25-J-111014-wim-265x175.jpg\" alt=\"012 RCV CSST Fliedetal 25 J 111014 wim\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/012-RCV-CSST-Fliedetal-25-J-111014-wim-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/012-RCV-CSST-Fliedetal-25-J-111014-wim.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Im April 1989 sei durch die Hinzunahme von Neuhof das gesamte Fliedetal mit ambulanter h\u00e4uslicher Pflege versorgt worden und die Caritas Sozialstation Fliedetal, so wie sie heute noch bestehe, gegr\u00fcndet worden. Die Einf\u00fchrung der Pflegeversicherung, die Entwicklung neuer Standards, die Qualifizierung der Pflegekr\u00e4fte sowie die Patienten, die heute als Kunden bezeichnet w\u00fcrden, h\u00e4tten die Entwicklung beeinflusst und die Qualit\u00e4t der Arbeit nachhaltig verbessert. Die regelm\u00e4\u00dfigen Pr\u00fcfungen des Medizinischen Dienstes (MDK) h\u00e4tten immer die Note \u201esehr gut\u201c erbracht. Das 25 j\u00e4hrige Jubil\u00e4um sei Verpflichtung f\u00fcr Tr\u00e4ger und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in Zukunft mit ganzer Kraft und ganzem Herzen den caritativen Dienst der Kirche f\u00fcr pflegebed\u00fcrftige Menschen zu leisten.<\/p>\n<p>Was mit zwei Pflegekr\u00e4ften und vier Patienten begonnen habe sei heute eine Dienstleistung mit 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mehr als 100 Kunden. Begonnen hatte der Festakt mit einer Dankandacht mit Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau, Neuhof und Dechant Thomas Maleja. Dieser betonte in der Predigt, dass Caritas eine ureigene kirchliche Aktivit\u00e4t sei, die mit der Verk\u00fcndigung und den Sakramenten vernetzt sein m\u00fcsse. Caritas ohne Verk\u00fcndigung sei ebenso nicht denkbar wie Verk\u00fcndigung ohne caritativen Dienst. Auch Jesus habe die Menschen gelehrt und dann gespeist, wie das Evangelium von der \u201eWunderbaren Brotvermehrung\u201c, das verlesen worden war, zeige. Der Inhalt der F\u00fcrbitten, die die Mitarbeiterinnen der Station beteten, wurde durch Symbole, die ihren Platz auf dem Altar fanden, verdeutlicht. Die Andacht wurde musikalisch vom Gospelchor \u201eSeite an Saite\u201c (Leitung Regina Bagus) mitgestaltet.<\/p>\n<p>In seiner Begr\u00fc\u00dfung dankte Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau, als Vorsitzender des regionalen Caritasverbandes der Mitarbeiterschaft mit einem \u201eherzlichen Vergelt\u00c2\u00b4s Gott\u201c f\u00fcr deren schweren und menschlichen Dienst. Sie tr\u00fcgen daf\u00fcr Sorge, dass auch alte und pflegebed\u00fcrftige Menschen zu Hause eine Zukunft h\u00e4tten. Er dankte auch den Gemeinden, dem Landkreis Fulda, den \u00c4rzten sowie den Kranken- und Pflegekassen f\u00fcr die Unterst\u00fctzung. In seinem Gru\u00dfwort wies B\u00fcrgermeister Christian Henkel, Flieden, der auch im Namen der Gemeinden Kalbach und Neuhof sprach, auf die demografische Entwicklung hin. Die Caritas sehe noch den Menschen und das mache die Arbeit wertvoll. Seinen Dank verband er mit dem Wunsch f\u00fcr eine weiter gute Zukunft zum Wohle der B\u00fcrger im Fliedetal. F\u00fcr das Mutterhaus der Vinzentinerinnen in Fulda sprach die Generaloberin \u00fcber das Wirken der Ordensschwestern seit dem Jahre 1923 in Flieden. Es sei ihr eine gro\u00dfe Freude, dass mit Sr. Johanna Maria Glotzbach eine Ordensangeh\u00f6rige die Stationsleitung habe.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fc\u00dfe von Landrat Bernd Woide und den Kreisgremien \u00fcberbrachte Alfred Gesang. F\u00fcr den Landkreis als Kreisverwaltung und Sozialhilfetr\u00e4ger sei die Caritas ein kompetenter und verl\u00e4sslicher Partner mit Zukunft. Der erste Referent der Caritas f\u00fcr die Sozialstationen und heutiger Leiter einer Pflegeeinrichtung in Berlin, Michael Lomb, erinnerte an die Entstehung der Sozialstation und sah in der Personalgewinnung, der fortschreitenden S\u00e4kularisierung, dem kirchlichen Arbeitsrecht und dem Verlangen nach mehr Service die Herausforderungen der Zukunft, die eine solides Fundament voraussetzten, wie es die Caritas \u2013 Sozialstation Fliedetal habe. Nach den Dankesworten von Schwester Johanna Maria Glotzbach war Gelegenheit sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen oder die Sozialstation zu besichtigen. Musikalisch unterhielt Gerhard Vogel, Hattenhof.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Jubil\u00e4umsfeier wurde Schwester Johanna Maria Glotzbach f\u00fcr 20 Jahre Caritasarbeit mit der silbernen Ehrennadel mit Urkunde des Deutschen Caritasverbandes f\u00fcr ihren herausragenden Dienst am N\u00e4chsten ausgezeichnet. Nach Volksschule, Ausbildung zur Verk\u00e4ufer, Beik\u00f6chin im Kinderheim Haselstein und Mutterhaus Fulda sowie Kloster auf Zeit im Franziskushof Craheim, ist sie im Jahre 1977 in die Kongregation der Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul in Fulda eingetreten.<\/p>\n<p>Nach der Ausbildung zur Krankenschwester, Stationsleitung und Palliativ \u2013 Care \u2013 Pflegefachkraft war sie in Fritzlar, Hanau und der Sozialstation Am\u00f6neburg t\u00e4tig und wurde im Jahre 2009 Pflegedienstleiterin der Caritas-Sozialstation Fliedetal. Mit ihr erhielten als Dank und Anerkennung ihre Vorg\u00e4ngerin Marianne Helfrich und die Krankenschwester der ersten Stunde Monika Feldmann ein Blumenpr\u00e4sent.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Flieden. Betrachtet man die G\u00e4ste, die in das Pfarrheim St. Goar in Flieden gekommen waren, wird schnell deutlich, dass die Caritas-Sozialstation Fliedetal in die kirchliche, politische und gesellschaftliche Struktur der Region eingebunden ist. 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