{"id":130634,"date":"2014-10-16T00:14:18","date_gmt":"2014-10-16T00:14:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=130634"},"modified":"2014-10-14T20:00:32","modified_gmt":"2014-10-14T20:00:32","slug":"motivation-der-mitarbeiter-besser-inspirieren-als-animieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=130634","title":{"rendered":"Motivation der Mitarbeiter: Besser inspirieren als animieren"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_130635\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/SimoneBackRKW.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-130635\" class=\"size-thumbnail wp-image-130635\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/SimoneBackRKW-265x213.jpg\" alt=\"Die Personalentwicklerin Simone Back referierte in Alsfeld-Eudorf zum Thema Mitarbeitermotivation. Foto: Vogelsberg Consult\" width=\"265\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/SimoneBackRKW-265x213.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/SimoneBackRKW.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-130635\" class=\"wp-caption-text\">Die Personalentwicklerin Simone Back referierte in Alsfeld-Eudorf zum Thema Mitarbeitermotivation. Foto: Vogelsberg Consult<\/p><\/div>\n<p>Vogelsbergkreis. Wer Fachkr\u00e4fte an sein Unternehmen binden will, muss sie auf jeden Fall motivieren k\u00f6nnen. Wer das schafft, tr\u00e4gt langfristig ma\u00dfgeblich zu seinem Betriebserfolg bei. In einem Workshop der Qualifizierungsoffensive Vogelsberg (Projekttr\u00e4ger ist die Vogelsberg Consult GmbH) in Eudorf ging es in einer lebendigen Diskussion um die zentralen Begriffe der Kommunikation und der Vorbildfunktion von Vorgesetzten. Klare Erkenntnis: Motivation ist keine Animation. Viel besser ist es, die Freude an der Entfaltung der eigenen Talente anzusto\u00dfen, also f\u00fcr ein Klima der Inspiration zu sorgen. Wer die eigene Arbeit zur \u201eeigenen Sache\u201c macht, der wird zum wertvollsten Kapital eines Unternehmens.<!--more--><\/p>\n<p>Die beiden Qualifizierungsbeauftragten des Vogelsbergkreises Andrea Ortstadt und Matthias Steckenreuter konnten im \u201eSch\u00e4ferhof\u201c rund 20 interessierte Personalverantwortliche aus Vogelsberger Unternehmen begr\u00fc\u00dfen. Die Personalentwicklerin Simone Back vom RKW Hessen (Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V.) ordnete die Fragestellung in die Herausforderungen des demografischen Wandels ein. Gerade kleine und mittlere Unternehmen m\u00fcssten sich der wichtigsten Ressource sicher sein: motivierte, gesunde und an ihrer Gesunderhaltung interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Frage der wirkungsvollen Motivation k\u00f6nne erst gestellt werden, wenn die eigentliche Arbeitsf\u00e4higkeit bewertet worden sei, stellte die Referentin heraus. Erkrankungen, Belastungen \u2013 auch im psychosozialen Bereich \u2013 und die realistische Selbsteinsch\u00e4tzung von Leistungsreserven seien hierbei wichtige Kategorien.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen Chefs und Personalverantwortliche in Unternehmen die Rahmenbedingungen so gestalten, damit Fachkr\u00e4fte bei der Arbeit nicht krank werden und auch im Alter von 50-plus und 60-plus gerne und leistungsf\u00e4hig arbeiten? Wie kann die Balance g\u00fcnstig beeinflusst werden, damit es zwischen den Polen Anforderung und pers\u00f6nlichen Ressourcen \u201estimmt\u201c? Nat\u00fcrlich lasse sich nicht alles beeinflussen und es gehe ja genau nicht um \u201eManipulation\u201c. Jedoch lie\u00dfen sich wesentliche Faktoren im \u201eHaus der Arbeitsf\u00e4higkeit\u201c wissenschaftlich gesichert klar benennen: Gesundheit, Kompetenz (mit der m\u00f6glichst deckungsgleichen Fremd- und Selbsteinsch\u00e4tzung), Werte und Motivation sowie die Art der Organisation von Arbeit und Personalf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Wertsch\u00e4tzung, Bereitschaft zur Kommunikation, Verl\u00e4sslichkeit und Vorbild \u2013 darauf komme es an im Verhalten der Verantwortlichen im Betrieb. Nachhaltige Motivation entstehe vor allem dadurch, dass die Werte und Handlungen des Vorgesetzten nachvollziehbar und glaubw\u00fcrdig seien. Die \u201eMacht der inneren Haltung\u201c k\u00f6nne gar nicht hoch genug bewertet werden, sagte Simone Back. Hierzu geh\u00f6rten Achtsamkeit \u2013 auch Selbstachtsamkeit \u2013 die Bereitschaft f\u00fcr ein \u201eoffenes Ohr\u201c, Transparenz und die Vermittlung \u201eerreichbarer Ziele\u201c.<\/p>\n<p>Beeindruckend war die Vorstellung der Ergebnisse einer Studie, die die Auswirkung von Ma\u00dfnahmen im Unternehmen zur Verbesserung der Arbeitsf\u00e4higkeit zum Inhalt hatte. Die Arbeitsf\u00e4higkeit und mithin auch die Motivationsgrundlage verbessern sich um den Faktor zwei, wenn f\u00fcr weniger Monotonie im Arbeitsprozess gesorgt wird. Wenn es allerdings Vorgesetzte schaffen, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern glaubw\u00fcrdig Anerkennung zu zeigen, dann vervierfache sich die Arbeitszufriedenheit. Das Ergebnis: eine geringere Krankheitsrate und auch eine deutlich geringere Sterblichkeit.<br \/>\nDie Qualifizierungsoffensive Vogelsbergkreis wird aus Mitteln des Europ\u00e4ischen Sozialfonds und des Landes Hessen finanziell unterst\u00fctzt und von der Vogelsberg Consult GmbH umgesetzt.<\/p>\n<p>Informationen gibt es bei der Vogelsberg Consult, Telefon 06631 \/ 9616-0.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. Wer Fachkr\u00e4fte an sein Unternehmen binden will, muss sie auf jeden Fall motivieren k\u00f6nnen. Wer das schafft, tr\u00e4gt langfristig ma\u00dfgeblich zu seinem Betriebserfolg bei. 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