{"id":130627,"date":"2014-10-16T00:09:20","date_gmt":"2014-10-16T00:09:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=130627"},"modified":"2014-10-14T19:45:50","modified_gmt":"2014-10-14T19:45:50","slug":"quereinsteiger-helfen-beim-berufseinstieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=130627","title":{"rendered":"Quereinsteiger helfen beim Berufseinstieg"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_130629\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/501-LK-Arbeitscoaches_Quereinsteiger.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-130629\" class=\"size-full wp-image-130629\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/501-LK-Arbeitscoaches_Quereinsteiger.jpg\" alt=\" Die Arbeitscoaches Sonja Gersch, Martin Pr\u00e4schang und Anna Manuelli ermutigen Jugendliche, den Schritt in die Ausbildung zu gehen.\" width=\"560\" height=\"360\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-130629\" class=\"wp-caption-text\">Die Arbeitscoaches Sonja Gersch, Martin Pr\u00e4schang und Anna Manuelli ermutigen Jugendliche, den Schritt in die Ausbildung zu gehen. Foto: Gitte Diener<\/p><\/div>\n<p>Fulda. Eine geh\u00f6rige Portion Berufserfahrung und die Freude an der Arbeit mit Jugendlichen bringen Anna Manuelli, Sonja Gersch und Martin Pr\u00e4schang in ihren Job als Arbeitscoach mit ein. Sie selbst sind als Quereinsteiger zu dieser Aufgabe gekommen und wollen nun Hauptsch\u00fclern wiederum helfen, den Einstieg in eine Ausbildung zu schaffen.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eWenn Firmenchefs erfahren, dass man selbst bereits in der freien Wirtschaft gearbeitet hat, \u00f6ffnet das T\u00fcren und Herzen\u201c, erz\u00e4hlt Sonja Gersch lachend. Sie und ihre Kollegen k\u00f6nnen im Kontakt mit Unternehmen die unterschiedlichsten Karrieren ins Feld f\u00fchren:<\/p>\n<p>Die 42-J\u00e4hrige selbst, die aus W\u00fcstensachsen stammt und an der Petersberger Johannes-Hack-Schule Arbeitscoach ist, hatte einst nach dem Fachabitur eine Ausbildung als Industriekauffrau gemacht. Als Assistentin der Gesch\u00e4ftsleitung kam sie zum ersten Mal mit Auszubildenden in Kontakt, machte einen Ausbilderschein, zeichnete sich fortan verantwortlich f\u00fcr die Ausbildung in einem Unternehmen und war Mitglied im IHK-Pr\u00fcfungsausschuss. Ihre Kollegin Anna Manuelli (41) von der Fuldaer Geschwister-Scholl-Schule, geb\u00fcrtige Ungarin, studierte urspr\u00fcnglich P\u00e4dagogik und Germanistik. Sie war zun\u00e4chst in der Agentur f\u00fcr Arbeit in der Vermittlung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen und sp\u00e4ter als Berufseinstiegsbegleiterin bei Gr\u00fcmel t\u00e4tig. Martin Pr\u00e4schang, der an der H\u00fcnfelder Jahnschule als Arbeitscoach eingesetzt ist, machte eine Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel, war Filialleiter und f\u00fcr die Ausbildung von Lehrlingen zust\u00e4ndig. Der 49-J\u00e4hrige machte eine Umschulung zum Informatikkaufmann und ist selbst jetzt als Arbeitscoach und Angestellter im Kreisjobcenter noch nicht fertig: \u201eStillstand ist R\u00fcckschritt \u2013 demn\u00e4chst mache ich noch eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter\u201c.<\/p>\n<p>In ihrer aktuellen T\u00e4tigkeit als Arbeitscoaches sollen von ihrer langj\u00e4hrigen Berufserfahrung vor allem die Jugendlichen, f\u00fcr die sie Ansprechpartner sind, profitieren. \u201eWir haben zum Beispiel ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Abl\u00e4ufe in Betrieben\u201c, erkl\u00e4rt Pr\u00e4schang und Gersch f\u00fcgt an: \u201eUnd wir wissen, was die Unternehmen von Praktikanten und potentiellen Auszubildenden erwarten\u201c. Dass das nicht immer das ist, was die Sch\u00fcler bieten k\u00f6nnen, geh\u00f6rt zu ihrem Alltag: \u201eOft sind es tats\u00e4chlich die sozialen Kompetenzen wie P\u00fcnktlichkeit, Zuverl\u00e4ssigkeit, Verbindlichkeit und Durchhalteverm\u00f6gen, an denen es mangelt. Sie sind oft wichtiger als eine bestimmte Note in einem bestimmten Schulfach\u201c, schildert Manuelli. Doch ebenfalls zu ihrem Alltag geh\u00f6rt, dass man gemeinsam mit den Jugendlichen versucht, an diesen Punkten zu arbeiten: \u201eMir ist es wichtig, dass sie erst einmal \u00fcber sich selbst nachdenken und herausfinden, was sie k\u00f6nnen und was sie wollen\u201c, erz\u00e4hlt Pr\u00e4schang. Dazu kommen dann eine Vielzahl an Workshops, Einzelgespr\u00e4chen, Praktika, Potentialanalyse und Unterrichtseinheiten, die die Jugendlichen ab der 7. Klasse in ihrer Berufswahlphase unterst\u00fctzen sollen.<\/p>\n<p>Gersch, Manuelli und Pr\u00e4schang wollen den Jugendlichen in dieser Phase besonders aufzeigen, welche M\u00f6glichkeiten es jenseits der Schulbank gibt: \u201eViele denken \u2013 und werden dabei leider von ihren Eltern unterst\u00fctzt \u2013 es sei am besten, m\u00f6glichst lange in die Schule zu gehen, ungeachtet der Noten\u201c, erz\u00e4hlt Manuelli. Sie und ihre Kollegen sehen das jedoch anders: \u201eWir versuchen, eine Ausbildung schmackhaft zu machen und zu zeigen, dass sie viel mehr bringt\u201c, erg\u00e4nzt Gersch. Denn auf eine Ausbildung aufbauend erg\u00e4ben sich immer wieder neue Chancen der Weiterqualifizierung. Und dabei dient den Dreien auch ihr eigenes Berufsleben als Beispiel. Denn keiner von ihnen h\u00e4tte wohl als Jugendlicher gedacht, dass sie Jahre sp\u00e4ter Arbeitscoaches im Landkreis Fulda w\u00e4ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Eine geh\u00f6rige Portion Berufserfahrung und die Freude an der Arbeit mit Jugendlichen bringen Anna Manuelli, Sonja Gersch und Martin Pr\u00e4schang in ihren Job als Arbeitscoach mit ein. 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