{"id":13049,"date":"2008-10-26T00:42:21","date_gmt":"2008-10-25T22:42:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=13049"},"modified":"2008-10-25T14:02:34","modified_gmt":"2008-10-25T12:02:34","slug":"neues-kapitel-in-der-erfolgsgeschichte-des-wissenschafts-und-technologiestandorts-darmstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=13049","title":{"rendered":"Neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Wissenschafts- und Technologiestandorts Darmstadt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Darmstadt\/Wiesbaden. <\/strong>\u201eForschung und Entwicklung auf dem Sektor der Schl\u00fcsseltechnologie Adaptronik z\u00e4hlen seit Jahren zu den national und international sichtbaren Highlights des Wissenschafts- und Technologiestandorts Darmstadt. Mit der Er\u00f6ffnung des ,LOEWE-Zentrums AdRIA Adaptronik &#8211; Research, Innovation, Application\u00e2\u20ac\u2122 und der Er\u00f6ffnung des ,Fraunhofer-Innovationsclusters Adaptronische Systeme RheMA\u00e2\u20ac\u2122 schlagen wir heute gemeinsam ein neues, zukunftsweisendes Kapitel dieser wissenschaftlich-technischen Erfolgsgeschichte auf.\u201c Das hat Staatsministerin Silke Lautenschl\u00e4ger heute in Darmstadt hervorgehoben.<!--more-->Im Rahmen einer Feierstunde \u00fcbergab sie Bewilligungsbescheide und Urkunden an den Pr\u00e4sidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr.-Ing. Hans-J\u00f6rg Bullinger, und den Koordinator des neuen Zentrums und Leiter des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Betriebsfestigkeit und Systemzuverl\u00e4ssigkeit, Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, sowie an den Pr\u00e4sidenten der Technischen Universit\u00e4t Darmstadt, Prof. Dr. Hans J\u00fcrgen Pr\u00f6mel, und die Pr\u00e4sidentin der Hochschule Darmstadt, Prof. Dr. Maria Overbeck-Larisch. Die beiden Hochschulen sind Projektpartner in dem LOEWE-Zentrum.<\/p>\n<p>Das Projekt AdRIA hatte sich in der ersten Auswahlrunde der wettbewerblich organisierten hessischen Forschungsinitiative \u201eLOEWE \u2013 Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-\u00f6konomischer Exzellenz\u201c Ende Juni 2008 durchgesetzt und wird seit 1. Juli vom Hessischen Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst finanziell gef\u00f6rdert: Bis 2010 sind Landesmittel von knapp 14,2 Millionen Euro bewilligt worden. F\u00fcr das erste Halbjahr 2011 wurden weitere rund 3,5 Millionen Euro in Aussicht gestellt.<\/p>\n<p>Die Mitarbeiter des neuen LOEWE-Zentrums werden in eigenen, hochmodern ausgestatteten R\u00e4umen in unmittelbarer N\u00e4he zum Fraunhofer-Institut in Darmstadt-Kranichstein arbeiten. Die Kosten des Geb\u00e4udeankaufs und der wissenschaftlich- technischen Erstausstattung belaufen sich, zus\u00e4tzlich zur Projektf\u00f6rderung, auf insgesamt etwa 11,1 Millionen Euro. Sie werden je zur H\u00e4lfte vom Land Hessen und der Fraunhofer-Gesellschaft getragen. \u201eDamit sind f\u00fcr AdRIA mit Hilfe der LOEWE-F\u00f6rderung ideale Rahmenbedingungen gegeben, um exzellente Forschung und Entwicklung mit nachhaltigen Effekten zu betreiben\u201c, hob Staatsministerin Lautenschl\u00e4ger hervor. Sie freue sich sehr \u00fcber die Planung der Fraunhofer-Gesellschaft, wonach aus AdRIA mittelfristig ein neues Fraunhofer-Institut f\u00fcr Adaptronik in Darmstadt entstehen solle.<\/p>\n<p>Das Forschungsgebiet der Adaptronik zeichnet sich nicht nur durch eine hohe wissenschaftliche, sondern auch durch eine enorme wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz aus: Adaptive Strukturen, die sich selbst\u00e4ndig an ver\u00e4nderliche Betriebsbedingungen anpassen, sind die Basis f\u00fcr eine neue Klasse intelligenter, zukunftsf\u00e4higer Produkte auf den Gebieten Energie, Mobilit\u00e4t, Umwelt und Gesundheit. Der Transfer des wissenschaftlichen Know hows in die Produktentwicklungen bietet daher den Unternehmen \u2013 zum Beispiel in den Sparten Automobilbau, Bau- und Haustechnik, Medizintechnik, Maschinen- und Anlagenbau \u2013 vielversprechende Marktchancen. F\u00fcr den Verbraucher werden vielf\u00e4ltige Vorteile im Alltag erwartet, wie etwa weniger L\u00e4rm und Schwingungen in Fahrzeugen oder mehr Schallschutz in B\u00fcrogeb\u00e4uden.<\/p>\n<p>Im Rahmen der ersten LOEWE-F\u00f6rderrunde unterst\u00fctzt die Landesregierung f\u00fcnf LOEWE-Zentren und f\u00fcnf LOEWE-Schwerpunkte bis 2010 mit insgesamt 115 Millionen Euro. Rund 32 Millionen Euro sollen auf der Grundlage eines zu beschlie\u00dfenden Landeshaushalts 2009 zus\u00e4tzlich f\u00fcr das Jahr 2011 bewilligt werden. \u201eDieser Betrag ist der H\u00f6chste, den eine hessische Landesregierung bisher zur F\u00f6rderung der Forschung im Land zur Verf\u00fcgung gestellt hat\u201c, sagte Staatsministerin Lautenschl\u00e4ger. \u201eDie Landesregierung hat das LOEWE-Programm aufgelegt, um den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Hessen nachhaltig zu st\u00e4rken, und um den hessischen Beitrag zur Umsetzung der Lissabon-Strategie zu leisten. LOEWE ist aufgrund seiner wettbewerblichen Konzeption und seines Finanzvolumens im L\u00e4ndervergleich bundesweit einzigartig. Es ist ein wichtiges wissenschaftspolitisches Signal, denn gezielte Investitionen in Ausbildung, Forschung und Entwicklung sind von zentraler Bedeutung f\u00fcr die weitere Entwicklung des Landes Hessen\u201c, so die Staatsministerin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Darmstadt\/Wiesbaden. \u201eForschung und Entwicklung auf dem Sektor der Schl\u00fcsseltechnologie Adaptronik z\u00e4hlen seit Jahren zu den national und international sichtbaren Highlights des Wissenschafts- und Technologiestandorts Darmstadt. 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