{"id":130446,"date":"2014-10-10T00:12:54","date_gmt":"2014-10-10T00:12:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=130446"},"modified":"2014-10-09T21:43:04","modified_gmt":"2014-10-09T21:43:04","slug":"gruener-staatssekretaer-staerkt-integration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=130446","title":{"rendered":"Gr\u00fcner Staatssekret\u00e4r st\u00e4rkt Integration"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Die Kreismitgliederversammlung von B\u00fcndnis 90 \/ Die Gr\u00fcnen stand am 8. Oktober im B\u00fcrgerzentrum Aschenberg ganz im Zeichen der Integration. Von der Wichtigkeit f\u00fcr ein friedliches Miteinanderleben aller Menschen \u00fcberzeugte auf der Veranstaltung Jo Dreiseitel. So legte der Staatssekret\u00e4r und Bevollm\u00e4chtigte f\u00fcr Integration und Antidiskriminierung im Hessischen Ministerium f\u00fcr Soziales und Integration dar, dass Hessen mit einer Bev\u00f6lkerung, von der 25 Prozent einen Migrationshintergrund haben, bundesweit einen Spitzenplatz einnimmt. <!--more--><\/p>\n<p>\u201eHessen sei somit bunt und vielf\u00e4ltig entwickelt\u201c, stellte Dreiseitel fest und erkl\u00e4rte weiter, dass die demografische Entwicklung dennoch einen Geburtenzuwachs erfordere. Nicht nur aus diesem Grund ist es sinnvoll, an dem gr\u00fcnen Kernanliegen einer Willkommensgesellschaft gezielt und verst\u00e4rkt zu arbeiten. Ferner leben auch in Hessen etliche Menschen ausl\u00e4ndischer Herkunft, die hier nicht ihrer beruflichen hohen Qualifizierung gem\u00e4\u00df besch\u00e4ftigt sind, obwohl dringend Fachkr\u00e4fte ben\u00f6tigt werden. Das gef\u00e4hrdet auf Dauer den Wirtschaftsstandort Deutschland. Dreiseitel pl\u00e4dierte daher unter anderem f\u00fcr eine \u00dcberarbeitung der Anerkennung ausl\u00e4ndischer Berufsqualifikationen.<\/p>\n<p>\u201eDie optimale Teilhabe aller Menschen, losgel\u00f6st von Herkunft und Kultur\u201c, sieht Jo Dreiseitel als Ziel einer gelungenen Integration. Das 2014 ins Leben gerufene hessische Landesprogramm \u201eWIR &#8211; Wegweisende Integrationsans\u00e4tze Realisieren&#8221; unterst\u00fctzt diese moderne Auffassung von Integration. So arbeitete der Staatssekret\u00e4r am Mittwochabend vier zentrale Elemente von \u201eWIR\u201c heraus, die auch in Fulda umgesetzt werden. Einer betrifft die Finanzierung von Personalstellen, die WIR-Koordinator\/innen in Landkreisen und kreisfreien St\u00e4dten erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Zudem werden innovative Projektantr\u00e4ge in der H\u00f6he von bis zu 140.000 Euro gef\u00f6rdert. In Fulda erh\u00e4lt beispielsweise die Arbeiterwohlfahrt (AWO) solch eine Finanzierung, um innerhalb von drei Jahren ihre Mitgliederstruktur in Sachen Integration konzentriert zu \u00f6ffnen. Ebenso werden in Fulda sogenannte Integrationslotsen, von denen es zurzeit 110 in Hessen gibt, ausgebildet und unterst\u00fctzt. Diese Br\u00fcckenbauer\/innen bringen zugewanderten Menschen beispielsweise das deutsche Bildungssystem nahe oder unterst\u00fctzen diese im Umgang mit Beh\u00f6rden. Nicht zuletzt f\u00f6rdert das Landesprogramm Spracherwerbskurse.<\/p>\n<p>Im Anschluss an den Vortrag des Staatssekret\u00e4rs diskutierten die Anwesenden mit ihm \u00fcber die Wege zu einer aktiv gelebten Anerkennungs- und Willkommenskultur in unserer Gesellschaft. Mit der Formulierung einer vorsichtig optimistischen Erwartung, dieses Ziel in absehbarer Zeit erreichen zu k\u00f6nnen, endete die Veranstaltung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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