{"id":130425,"date":"2014-10-10T00:13:14","date_gmt":"2014-10-10T00:13:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=130425"},"modified":"2014-10-09T21:28:20","modified_gmt":"2014-10-09T21:28:20","slug":"edle-braende-aus-frankens-saalestueck-fuer-die-rhoener-restaurants","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=130425","title":{"rendered":"Edle Br\u00e4nde aus \u201eFrankens Saalest\u00fcck\u201c f\u00fcr die Rh\u00f6ner Restaurants"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/exkursion_brenner_brennerei-bold-neuwirtshaus1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-130428\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/exkursion_brenner_brennerei-bold-neuwirtshaus1.jpg\" alt=\"exkursion_brenner_brennerei bold neuwirtshaus\" width=\"560\" height=\"313\" \/><\/a>Rh\u00f6n\/Neuwirtshaus\/Morlesaus. Schnaps war gestern \u2013 heute werden in der fr\u00e4nkischen Rh\u00f6n edle Tropfen von h\u00f6chster Qualit\u00e4t destilliert. Obst- und Getreidebr\u00e4nde aus \u201eFrankens Saalest\u00fcck\u201c sind l\u00e4ngst zu einem Luxusartikel geworden. Nun sollen sie nach und nach auch die Rh\u00f6ner Restaurants erobern, um den G\u00e4sten zu zeigen, welche hochwertigen Produkte entstehen, wenn traditionelles Handwerk und innovatives Denken in einer Region aufeinander treffen.<!--more--><\/p>\n<p>Unter dem Motto \u201eFrankens Saalest\u00fcck brennt\u201c hatten jetzt die Rh\u00f6nSprudel Genussakademie, eine Gemeinschaftsinitiative des MineralBrunnen Rh\u00f6nSprudel und der Dachmarke Rh\u00f6n, sowie \u201eFrankens Saalest\u00fcck\u201c zu einer Exkursion eingeladen. Stationen waren Neuwirtshaus und Morlesau. \u201eUnser Ziel ist es, die Gastronomen dahingehend zu schulen, regionale Produkte noch besser wahrzunehmen als bisher. Bei unseren edlen Br\u00e4nden ist es wichtig, das Produkt richtig zu verstehen, die Sinneswahrnehmungen zu testen und es entsprechend im Betrieb zu platzieren und mit gro\u00dfem Wissen dem Gast anzubieten\u201c, sagt Franziska Bischof, Edelbrandsommeliere und Produktmanagerin bei \u201eFrankens Saalest\u00fcck\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/exkursion_brenner_andreas-lutz.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-130429\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/exkursion_brenner_andreas-lutz-265x170.jpg\" alt=\"exkursion_brenner_andreas lutz\" width=\"265\" height=\"170\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/exkursion_brenner_andreas-lutz-265x170.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/exkursion_brenner_andreas-lutz.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>\u201eFrankens Saalest\u00fcck\u201c sei eine absolute Genussregion. Bekanntheit habe sie dadurch erlangt, dass sich hier mit Hammelburg die \u00e4lteste Weinstadt Frankens befindet und es sich zugleich um das n\u00f6rdlichste Weinbaugebiet Frankens handelt. \u201eDie Tradition des Brennens und die damit entstehenden Qualit\u00e4tsprodukte spielen jedoch in der Gastronomie der gesamten Region eine noch geringere Rolle vergleichsweise zum Wein. Dabei ist es aus unserer Sicht f\u00fcr den Gastwirt durchaus lukrativ, edle Destillate aus der Region gezielt dem Gast anzubieten. Er kann dadurch nicht nur seinen Umsatz steigern, sondern er liefert G\u00e4sten weitere Gr\u00fcnde, sich mit der Kultur des Landes und den Leuten zu besch\u00e4ftigen, gegebenenfalls sogar ihren Aufenthalt in der Region zu verl\u00e4ngern\u201c, meint Martina Kl\u00fcber-Wibelitz aus Schleid, die die Exkursion im Auftrag der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie organisiert hatte.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wurde es f\u00fcr die Teilnehmer theoretisch: In der Brennerei \u201eBold\u00e2\u20ac\u2122s Schnapsideen\u201c in Neuwirtshaus, einem Partnerbetrieb der Dachmarke Rh\u00f6n, erl\u00e4uterten Ingrid und Edelbrandsommelier Lothar Bold die Unterschiede zwischen Geist, Brand und Spirituose sowie zwischen Obst- und Getreidebrand und stellten die einzelnen Arbeitsabl\u00e4ufe beim Brennen vor. Die Brennerei verarbeitet ausschlie\u00dflich Fr\u00fcchte und Getreide aus der Region, darunter \u00c4pfel, Birnen, Quitten, Zwetschgen und Bio-Dinkel. Auch Wildfr\u00fcchte wie Speierling, Vogelbeere, Schlehe oder Mispel erfreuen sich bei den K\u00e4ufern inzwischen einer hohen Beliebtheit. Der Preis des Brandes, erkl\u00e4rte Lothar Bold, richte sich in erster Linie nach dem Aufwand beim Brennen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/exkursion_brenner_geruchsprobe-edelbrand.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-130426\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/exkursion_brenner_geruchsprobe-edelbrand-265x193.jpg\" alt=\"exkursion_brenner_geruchsprobe edelbrand\" width=\"265\" height=\"193\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/exkursion_brenner_geruchsprobe-edelbrand-265x193.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/exkursion_brenner_geruchsprobe-edelbrand.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>\u201eWir gewinnen alles selbst, das hat etwas mit unserer Idee von Regionalit\u00e4t zu tun\u201c, sagte Ingrid Bold. Da k\u00f6nne es durchaus vorkommen, dass eine Obstsorte auch einmal nicht verf\u00fcgbar ist. Vor allem sind die Bolds auf der Suche nach alten, regionalen Sorten. \u201eWenn wir solche Sorten zu Brand oder Geist verarbeiten, k\u00f6nnen wir sehr gut auf die gro\u00dfe Artenvielfalt unserer Region aufmerksam machen.\u201c So mancher sortenreine Brand, beispielsweise von Jakob Fischer, Boskoop oder Prinzenapfel, werde inzwischen als Auftragsbrand hergestellt, weil manche eben nur diesen einen speziellen Brand kaufen m\u00f6chten. Als Spezialit\u00e4t stellt \u201eBold\u00e2\u20ac\u2122s Schnapsideen\u201c einen Dinkelwhisky her. Durch das Besinnen auf regionale Produkte, das in den letzten Jahren stark zugenommen hat, sei ein Markt f\u00fcr Whisky aus der Region entstanden, sch\u00e4tzte Lothar Bold ein.<\/p>\n<p>Eine Verkostung verschiedener Br\u00e4nde erwartete die Gastronomen anschlie\u00dfend im Gasthof N\u00f6th in Morlesau, ebenfalls ein Partnerbetrieb der Dachmarke Rh\u00f6n. Hier wurde ihnen auch ein Dreigangmen\u00fc pr\u00e4sentiert, das zum Teil mit Br\u00e4nden aus \u201eFrankens Saalest\u00fcck\u201c zubereitet war. Nicht schlecht staunten die G\u00e4ste dar\u00fcber, welche Geruchs- und Geschmacksaromen ein edler Brand entfalten und wie gut ein Brand zum Essen harmonieren kann.<\/p>\n<p>Franziska Bischof und Edelbrandsommelier Andreas Lutz von der Genussbrennerei Lutz aus Windheim widmeten sich am Nachmittag der Trinkkultur von Destillaten. \u201eWir haben uns als Edelbrenner neue Ziele gesetzt, insbesondere hinsichtlich einer hohen Qualit\u00e4t und Regionalit\u00e4t\u201c, betonte Lutz. Entscheidend sei f\u00fcr den Genuss eines Brandes die richtige Gl\u00e4serform. Die optimale Verzehrtemperatur liege bei 16 bis 19 Grad. In der Gastronomie sollte beim Einschenken eines guten Brandes ein Ausgie\u00dfer benutzt werden, um beim Gast mehr Aufmerksamkeit f\u00fcr das Produkt zu erzielen. \u201eDas Destillat ist eine besondere Veredelung eines Rohstoffs. Hier handelt es sich nicht um Schnaps und ebenso wenig um ein Grundnahrungsmittel, sondern vielmehr um einen Luxusartikel. Und ein solches Produkt muss emotional angeboten werden \u2013 wecken Sie die Sinne und die Neugierde Ihrer Kunden\u201c, sagte Franziska Bischof.<\/p>\n<p>Auf die Spuren edler Br\u00e4nde aus \u201eFrankens Saalest\u00fcck\u201c k\u00f6nnen sich \u00fcbrigens alle Liebhaber des guten Geschmacks anl\u00e4sslich der \u201eWartmannsrother Tage der edlen Br\u00e4nde\u201c am 18. und 19. Oktober begeben. Insgesamt bieten sechs Brennereien aus Neuwirtshaus, V\u00f6lkersleier, Wartmannsroth und Windheim ihre Spezialit\u00e4ten an. Dazu gibt es passendes Essen und viele Informationen rund um den Edelbrand. Die Gemeinde Wartmannsroth hat \u00fcbrigens nur rund 2 200 Einwohner, aber insgesamt \u00fcber 70 Brennereien. Die Tradition des Brennens ist dort besonders stark verwurzelt. Mehr Informationen zu den \u201eWartmannsrother Tagen der edlen Br\u00e4nde\u201c gibt es auch im Internet unter www.wartmannsroth.de\/tourismus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n\/Neuwirtshaus\/Morlesaus. Schnaps war gestern \u2013 heute werden in der fr\u00e4nkischen Rh\u00f6n edle Tropfen von h\u00f6chster Qualit\u00e4t destilliert. Obst- und Getreidebr\u00e4nde aus \u201eFrankens Saalest\u00fcck\u201c sind l\u00e4ngst zu einem Luxusartikel geworden. 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