{"id":130299,"date":"2014-10-09T00:10:40","date_gmt":"2014-10-09T00:10:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=130299"},"modified":"2014-10-07T18:17:09","modified_gmt":"2014-10-07T18:17:09","slug":"sitzkissenkonzert-in-der-alte-universitaet-konzert-fuer-die-kleinen-auf-hohem-niveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=130299","title":{"rendered":"Sitzkissenkonzert in der Alte Universit\u00e4t &#8211; Konzert f\u00fcr die Kleinen auf hohem Niveau"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Alexandra_Pesold_Handpuppe_Luzie.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-130300\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Alexandra_Pesold_Handpuppe_Luzie-265x397.jpg\" alt=\"Alexandra_Pesold_Handpuppe_Luzie\" width=\"265\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Alexandra_Pesold_Handpuppe_Luzie-265x397.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Alexandra_Pesold_Handpuppe_Luzie-176x265.jpg 176w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Alexandra_Pesold_Handpuppe_Luzie-400x600.jpg 400w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Alexandra_Pesold_Handpuppe_Luzie.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. Obwohl das diesj\u00e4hrige Sitzkissenkonzert der Musikschule, des Kammerorchesters der Jugend und des JugendKathedralChores in der Aula der Alten Universit\u00e4t erst um 11.30 Uhr begann, schaffte es eine Teilnehmerin mal wieder nicht, p\u00fcnktlich auf der B\u00fchne zu erscheinen: Handpuppe Luzie (hinrei\u00dfend gef\u00fchrt von Alexandra Pesold). Plappernd und beinahe jeden Zuh\u00f6rer einzeln begr\u00fc\u00dfend arbeitete sie sich dann aber zum Spa\u00df der Kinder bis zur B\u00fchne vor und erkl\u00e4rte dem Publikum gleich das Er\u00f6ffnungsst\u00fcck: Dass es n\u00e4mlich immer eine rauschende Ballnacht g\u00e4be, wenn K\u00f6nige sich k\u00f6niglich am\u00fcsieren wollten. L\u00e9o Delibes hat in seinem Werk \u201eLe roi s\u00e2\u20ac\u2122amuse\u201c alte Tanzformen mit eing\u00e4ngigen Themen und sp\u00e4tromantischer Harmonik zu einer f\u00fcr Kinderohren wunderbar geeigneten Theatermusik verschmolzen. Das Kammerorchester erweckte diese unter der engagierten Leitung von Martin Kl\u00fch zum Leben.<!--more--><\/p>\n<p>\u201ePass auf Dich auf!\u201c, so k\u00f6nnte man den Titel \u201eVois sur ton chemin\u201c \u00fcbersetzen, mit dem der bestens aufgelegte JugendkathedralChor mit seinem Leiter Franz-Peter Huber am Klavier die jungen Zuh\u00f6rer schon darauf einstimme, dass diese beim n\u00e4chsten Lied den Refrain von \u201eWenn in Dir die Sonne lacht\u201c kr\u00e4ftig mitsingen durften. Dabei wurden von den Kinderh\u00e4nden viele Sonnen geformt und auch kr\u00e4ftig mit dem F\u00fc\u00dfen gestampft, wenn es auch im Text \u201erichtig krachte\u201c.<\/p>\n<p>Nudeln mit Gem\u00fcse, das ist Luzies Lieblingsgericht im China-Restaurant und so staunte die Puppe nicht schlecht, als ganz \u00fcberraschend echte G\u00e4ste aus China auftauchten: Spontan wurde ein Beitrag des gerade in Schlitz weilenden Children\u00e2\u20ac\u2122s Choir des \u201eInternational Festival Chorus\u201c aus Peking ins Programm eingebaut. Die jungen chinesischen M\u00e4dchen und Jungen im Grundschulalter\u00c2\u00a0 brachten unter der Leitung von Lucy Luo den Song \u201eSonny boy dancing under the moon\u201c und auch sie hatten sichtlich Spa\u00df dabei, den Liedtext mit einer kleinen Choreografie zu illustrieren. Der Beitrag f\u00fcgte sich nahtlos in das Sitzkissenkonzert ein und das Publikum sp\u00fcrte: Musik ist international.<\/p>\n<p>Nun lie\u00df sich Luzie ein ihr unbekanntes schwarzes Blasinstrument vorstellen &#8211; sie tippte zun\u00e4chst auf eine Mischung aus Tr\u00f6te und Klavier. Rudi Schneider, Lehrer mit viel Orchestererfahrung an der Musikschule der Stadt Fulda l\u00fcftete das Geheimnis: Es war die Klarinette. Herzerfrischend lie\u00df er sich auf jeden Ulk ein und brachte mit seinem Instrument die Kinder zum Schrumpfen, zum Wachsen und zum Lachen. Sogar die quietschenden Bremsen eines Zuges konnte er darstellen. Richtig G\u00e4nsehaut bekam das Publikum, als er mit dem einf\u00fchlsam begleitenden Kammerorchester das ber\u00fchmte Adagio aus Mozart A-Dur-Klarinettenkonzert anstimmte. Auch der lebendig-virtuose Schlusssatz wurde noch in Ausz\u00fcgen angespielt. Das machte richtig Lust auf Klassische Musik.<\/p>\n<p>Nach Rolf Zuckowskis \u201eWie gut, das es die Sonne gibt\u201c und dem Ohrwurm \u201eZwei kleine W\u00f6lfe\u201c von Anke Marx, das als Quodlibet mit \u201eI like the flowers\u201c gemixt wurde, taten sich im Finale nochmal alle Akteure zusammen und groovten \u201es(w)inging all together\u201c dem Konzertende entgegen. Es war eine kurzweilige, gelungene Stunde voller Musizierspa\u00df auf hohem musikalischem Niveau. Musikschulleiter Christoph Stibor versprach eine Fortsetzung des Formats im kommenden Jahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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