{"id":130279,"date":"2014-10-07T00:11:23","date_gmt":"2014-10-07T00:11:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=130279"},"modified":"2014-10-06T16:17:58","modified_gmt":"2014-10-06T16:17:58","slug":"staatsministerin-puttrich-ueberreicht-bundesverdienstkreuz-an-vier-hessische-buergerinnen-und-buerger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=130279","title":{"rendered":"Staatsministerin Puttrich \u00fcberreicht Bundesverdienstkreuz an vier hessische B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden. Die Ministerin f\u00fcr Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollm\u00e4chtigte des Landes beim Bund, Staatsministerin Lucia Puttrich, hat heute aus Anlass des Tags der Deutschen Einheit Doris Gutberlet-Grumbach aus Poppenhausen, Johann Philipp Held aus B\u00fcrstadt, Leonore Kleff aus Nidderau und Robert Preu\u00dfer aus B\u00fcdingen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland \u00fcberreicht. \u201eEine solche Ordensverleihung wie heute ist immer eine gute Gelegenheit, die \u00d6ffentlichkeit auf das vorbildhafte ehrenamtliche Wirken unserer Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger aufmerksam zu machen. Wir brauchen Menschen wie Sie, die aktiv unsere Gesellschaft pr\u00e4gen und mitgestalten\u201c, so die Ministerin bei einer Feierstunde in Wiesbaden.<!--more--><\/p>\n<p>Der Schwerpunkt des ehrenamtlichen Engagements von Doris Gutberlet-Grumbach aus Poppenhausen liegt im sozialen Bereich. Neben ihrer langj\u00e4hrigen beruflichen T\u00e4tigkeit als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Internationalen Familienzentrums e.V. in Frankfurt am Main ist die 65j\u00e4hrige Sonderp\u00e4dagogin seit 1981 ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Vereins \u201eJugendberatung und Jugendhilfe e.V.\u201c, der aus dem Haus der katholischen Volksarbeit in Frankfurt hervorgegangen ist. Ziel des Vereins ist es, hilfsbed\u00fcrftigen, behinderten, gef\u00e4hrdeten oder psychisch kranken Menschen fachkundige Beratung, Behandlung und Lebenshilfe anzubieten.<\/p>\n<p>Der Schwerpunkt der Arbeit liegt im Bereich der Jugend- und Suchthilfe. Insbesondere bei dem Themenschwerpunkt \u201eBetreuung und Behandlung von Drogenabh\u00e4ngigen mit Migrationshintergrund\u201c wirkte Frau Gutberlet-Grumbach ma\u00dfgeblich bei der Konzeptentwicklung mit und unterst\u00fctzte den Verein immer wieder bei der Beantragung von Forschungsprojekten in diesem T\u00e4tigkeitsfeld. Ebenso engagiert sich Frau Gutberlet-Grumbach seit 1999 ehrenamtlich im Verein \u201eFrankfurter Werkgemeinschaft e.V.\u201c und ist dort ebenfalls eine enge und gesch\u00e4tzte Beraterin der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Im Jahre 2007 wurde sie einstimmig zum Vorstandsmitglied gew\u00e4hlt und nimmt diese Funktion sehr engagiert wahr. Der \u201eFrankfurter Werkgemeinschaft e.V.\u201c tr\u00e4gt und entwickelt seit 1967 Dienste und Einrichtungen der Gemeindepsychiatrie in der Stadt Frankfurt am Main.<\/p>\n<p>Johann Philipp Held aus B\u00fcrstadt hat sich im sportlichen Bereich engagiert. Bereits kurz nach seinem Eintritt in die Radfahrervereinigung 03 B\u00fcrstadt im Jahre 1946 wurde er zum Leiter der Saalsportabteilung gew\u00e4hlt. Als Fachwart Rennsport half er der damals neuen Abteilung, sich zu entwickeln und zu etablieren. Mitte der 1960er Jahre zog sich Herr Held aus dem Vereinsvorstand zur\u00fcck, bis er sich im Jahre 1986 erneut als Beisitzer in den Vorstand w\u00e4hlen und wurde kurze Zeit Fachwart f\u00fcr Wanderfahren und Volksradfahren. Diesen Bereich hat er bis zum Jahre 2003 alleine organsiert. Im Vorfeld des 100-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des Vereins hat Herr Held in akribischer Kleinarbeit Fotos, Bilder und Zeitungsberichte f\u00fcr eine Bilderausstellung zusammengetragen und aufgearbeitet, die die Entwicklung des Vereins dokumentieren.<\/p>\n<p>Der 87j\u00e4hrige ehem. Maschinenschlosser hat sich dar\u00fcber auch im kulturellen Bereich engagiert. Er hat den Ausbau des privaten Heimatmuseums in B\u00fcrstadt unterst\u00fctzt und die Ausstellung um einige Rarit\u00e4ten bereichert. Den Besuchern des Museums, darunter auch viele Schulklassen, wird bei den F\u00fchrungen, die Herr Held seit dem Jahre 2000 leitet, durch sein umfangreiches und fundiertes Wissen die Geschichte der Stadt n\u00e4her gebracht. Zudem setzt sich Johann Philipp Held seit rund 25 Jahren f\u00fcr den Kindergarten Spatzennest in B\u00fcrstadt ein und unterst\u00fctzt die Erzieherinnen bei der Arbeit. Er nimmt an den sogenannten Waldtagen teil und spendet selbst angefertigte Spielsachen. F\u00fcr die Schillerschule in B\u00fcrstadt unterst\u00fctzt Herr Held den Heimatkundeunterricht, in dem den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der dritten und vierten Jahrgangsstufe die Geschichte der Stadt vermittelt werden soll.<\/p>\n<p>Leonore Kleff aus Nidderau hat sich durch die ehrenamtliche Organisation von verschiedenen Musikprojekten und Musical-Auff\u00fchrungen in Nidderau im kulturellen Bereich engagiert. Im Jahre 1993 war sie Gr\u00fcnderin und Leiterin des Nidderauer Jugendchores und wurde 1997 in den Kulturbeirat der Stadt Nidderau berufen. Sie bereichert das kulturelle Leben in Nidderau durch verschiedene Musikprojekte. Dazu geh\u00f6rten mehrere Musical-Auff\u00fchrungen, die sie organisiert und gestaltet hat, darunter \u201eTabaluga\u201c in den Jahren 1997 und 1998, \u201eDie Nacht der Katzen\u201c 1999 und 2000, \u201eJoseph\u201c 2001 und 2002, \u201eJesus Christ Superstar\u201c im Jahre 2006, \u201eTanz der Vampire\u201c im Jahre 2008, \u201eAnatevka\u201c 2009 und 2010 sowie \u201eMy Fair Lady\u201c 2011 und 2012. Die St\u00fccke, an denen teilweise \u00fcber 100 Personen mitgewirkt haben, wurden mehrfach aufgef\u00fchrt und fanden in der breiten \u00d6ffentlichkeit, in den Medien und in Fachkreisen gro\u00dfe Beachtung und Anerkennung.<\/p>\n<p>Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger von Nidderau haben die M\u00f6glichkeit, sich an den verschiedenen Musikprojekten von Frau Kleff aktiv zu beteiligen. So wirken bei den Musicals und bei Konzerten auch unterschiedliche Projektch\u00f6re mit, in denen sich zahlreiche Jugendliche musikalisch engagieren. Die 60j\u00e4hrige Lehrerin ist zudem verantwortlich f\u00fcr die Organisation und Durchf\u00fchrung von \u00f6ffentlichen Konzerten der Nidderauer Grundschulen und der Bertha-von-Suttner-Schule sowie f\u00fcr Musikveranstaltungen speziell f\u00fcr Grundsch\u00fcler.<\/p>\n<p>Mit dem von ihr geleiteten Schulchor und mehreren Instrumentalgruppen sowie der Musical-AG und der Schulband der Bertha-von-Suttner-Schule wirkt sie sowohl bei Veranstaltungen der Stadt Nidderau als auch bei Veranstaltungen Nidderauer Vereine und Einrichtungen mit. Zudem arbeitet sie eng mit den Kirchen beider Konfessionen zusammen. Sie ist als Organistin in Gottesdiensten, bei Hochzeiten und Beerdigungen t\u00e4tig. Als Chorleiterin hat sie zahlreiche musikalische Veranstaltungen in den Kirchen initiiert und durchgef\u00fchrt sowie mit verschiedenen Ch\u00f6ren in Gottesdiensten mitgewirkt. Frau Kleff wurde im Jahre 1998 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet.<\/p>\n<p>In der Kommunalpolitik ist Robert Preu\u00dfer aus B\u00fcdingen seit mehr als drei Jahrzehnten ehrenamtlich t\u00e4tig. Der heute 65j\u00e4hrige selbst\u00e4ndige Unternehmer wurde 1972 im Alter von 23 Jahren in den Kreistag des Wetteraukreises gew\u00e4hlt und geh\u00f6rte diesem bis 1977 an. Daraufhin war Herr Preu\u00dfer zun\u00e4chst bis 1981 Mitglied im Ortsbeirat von D\u00fcdelsheim und geh\u00f6rt diesem erneut seit 1985 ununterbrochen an. Seit dem Jahre 2006 ist er Ortsvorsteher. Gerade in Zeiten leerer \u00f6ffentlicher Kassen ist es ihm gelungen, Projekte zu verwirklichen, f\u00fcr die der st\u00e4dtische Haushalt keine Mittel vorsehen konnte. Zudem ist Herr Preu\u00dfer seit dem Jahre 2011 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung von B\u00fcdingen und fungiert dort als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Er ist Mitglied in mehreren parlamentarischen Aussch\u00fcssen und vertritt die st\u00e4dtischen Belange zudem in der Verbandsversammlung des Abwasserverbandes Seemenbach sowie im Zweckverband \u201eInterkommunales Gewerbegebiet LIMES\u201c.<\/p>\n<p>Seit 1991 ist er Mitglied im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank D\u00fcdelsheim und seit 2006 Mitglied im Vorstand der Jagdgenossenschaft D\u00fcdelsheim. Dem Vorstand des B\u00fcrger- und Heimatvereins D\u00fcdelsheim geh\u00f6rt Herr Preu\u00dfer seit dem Jahre 2011 an.\u00c2\u00a0 Dar\u00fcber hinaus ist er seit dem Jahre 1995 Ortsgerichtssch\u00f6ffe beim Ortsgericht B\u00fcdingen II, das f\u00fcr die Stadtteile D\u00fcdelsheim und Rohrbach zust\u00e4ndig ist. F\u00fcr sein ehrenamtliches Engagement wurde Herr Preu\u00dfer im Jahre 1999 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet.<\/p>\n<p>\u201eEine Verleihung wie heute zeigt, auf welch vielf\u00e4ltige Art und Weise sich Menschen f\u00fcr das Gemeinwesen einsetzen. Ich danke Ihnen allen f\u00fcr Ihren besonderen Einsatz und freue mich sehr, dass ich Ihnen heute diese Auszeichnung f\u00fcr Ihr bemerkenswertes ehrenamtliches Engagement \u00fcberreichen darf\u201c, so Staatsministerin Puttrich in ihrer Laudatio.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wiesbaden. 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