{"id":129632,"date":"2014-09-22T06:46:07","date_gmt":"2014-09-22T06:46:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=129632"},"modified":"2014-09-22T06:46:07","modified_gmt":"2014-09-22T06:46:07","slug":"22-schatzkammern-kernzonen-ausstellung-auf-der-wasserkuppe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=129632","title":{"rendered":"22 Schatzkammern: Kernzonen-Ausstellung auf der Wasserkuppe"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_129633\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Kernzonen1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-129633\" class=\"size-thumbnail wp-image-129633\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Kernzonen1-265x219.jpg\" alt=\"Martin Kremer, Torsten Raab und Adalbert Fischer\" width=\"265\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Kernzonen1-265x219.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Kernzonen1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-129633\" class=\"wp-caption-text\">Martin Kremer, Torsten Raab und Adalbert Fischer<\/p><\/div>\n<p>Wasserkuppe. Das UNESCO-Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n schlie\u00dft seine \u201eSchatzkammern\u201c auf \u2013 zumindest bildlich. Im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe, dem Sitz der Hessischen Verwaltungsstelle, wurde jetzt eine kleine, aber feine Ausstellung er\u00f6ffnet, welche die Kernzonen im hessischen Teil des UNESCO-Biosph\u00e4renreservats vorstellt. Ein gewaltiger mit Moos und Pilzen bewachsener Baumstamm vor dem Eingang des Geb\u00e4udes stimmt eindrucksvoll in das Thema ein.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eSeit der 2013 erfolgten Ausweisung weiterer 450 Hektar Kernzone verf\u00fcgt der hessische Teil des Biosph\u00e4renreservats \u00fcber insgesamt rund 2.000 Hektar Kernzonen-Fl\u00e4che und hat damit die Vorgaben der UNESCO erf\u00fcllt\u201c, erl\u00e4utert Torsten Raab, Leiter der Hessischen Verwaltungsstelle. \u201eDiese Gesamtfl\u00e4che verteilt sich auf 22 Kernzonen, die sich \u00fcber den gesamten hessischen Teil der Rh\u00f6n erstrecken und regelkonform insgesamt drei Prozent der Fl\u00e4che ausmachen.\u201c<\/p>\n<p>Auf mehrere R\u00e4ume verteilt werden in der Ausstellung die einzelnen Kernzonen in Wort und Bild auf gro\u00dfen Roll-ups kompakt pr\u00e4sentiert. Ein Diorama mit Rh\u00f6ner Tier- und Pflanzenarten sowie eine Vitrine mit Ger\u00e4tschaften, die bei der Kernzonen-Erforschung zum Einsatz kommen, runden die Ausstellung ab.<\/p>\n<p><strong>Wertvolle Trittstein-Biotope<\/strong><\/p>\n<p>Kernzonen sind kein Luxus, sondern ein zentraler Bestandteil der Philosophie der UNESCO-Biosph\u00e4renreservate erl\u00e4utert Raab. \u201eHier lassen wir der Natur wirklich einmal freies Spiel und schaffen R\u00fcckzugsgebiete f\u00fcr seltene Arten. Das erm\u00f6glicht uns weitere Beobachtungen und wissenschaftliche Forschung und tr\u00e4gt dazu bei, genetisches Potenzial zu bewahren. Das ist voll im Sinne der Biodiversit\u00e4tsstrategie des Bundes.\u201c<\/p>\n<p>Martin Kremer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Vereins Natur- und Lebensraums Rh\u00f6n, stellt heraus, dass man die Sch\u00e4tze der Kernzonen nicht kategorisch \u201ewegschlie\u00dfen\u201c, sondern, wo immer machbar, den Menschen auch zeigen wolle. \u201eKernzonen sind Schaufenster zum Beobachten. Deshalb sind viele von ihnen auf ausgewiesenen Wegen begehbar. Die Besucher sind immer wieder fasziniert von der Urw\u00fcchsigkeit der Natur, die sie hier erleben k\u00f6nnen, etwa im Gebiet des Schafsteins am Rande des Wasserkuppenmassivs.\u201c<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Kernzonen-Fl\u00e4chen sei Eigentum der \u00f6ffentlichen Hand (Kommunen, Land und Bund) und bestehe zumeist aus alten Laubwald-Best\u00e4nden, erl\u00e4utert Adalbert Fischer, Leiter des Forstamts Hofbieber. \u201eIn diesen alten Best\u00e4nden vollzieht sich die angestrebte Entwicklung zum Urwald am schnellsten, dauert aber gleichwohl noch viele Jahrzehnte.\u201c<\/p>\n<p>Die Kernzonen-Ausstellung im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe ist bis Ende Oktober 2014 t\u00e4glich ge\u00f6ffnet. Der Eintritt ist frei. In einem Nebenraum befindet sich ein Regionalladen mit heimischen Spezialit\u00e4ten und im Foyer liegen Brosch\u00fcren zu vielen Themenbereiche des UNESCO-Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wasserkuppe. Das UNESCO-Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n schlie\u00dft seine \u201eSchatzkammern\u201c auf \u2013 zumindest bildlich. Im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe, dem Sitz der Hessischen Verwaltungsstelle, wurde jetzt eine kleine, aber feine Ausstellung er\u00f6ffnet, welche die Kernzonen im hessischen Teil des UNESCO-Biosph\u00e4renreservats vorstellt. 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