{"id":129521,"date":"2014-09-18T00:09:51","date_gmt":"2014-09-18T00:09:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=129521"},"modified":"2014-09-18T07:24:42","modified_gmt":"2014-09-18T07:24:42","slug":"zahl-der-landwirtschaftlichen-betriebe-im-landkreis-fulda-weiter-zurueckgegangen-agrarstatistik-zieht-bilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=129521","title":{"rendered":"Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe im Landkreis Fulda weiter zur\u00fcckgegangen &#8211; Agrarstatistik zieht Bilanz"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/453-Maisernte.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-129525\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/453-Maisernte.jpg\" alt=\"453-Maisernte\" width=\"560\" height=\"380\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fulda. Am Ende der Erntezeit scheint noch einmal die Sonne und die Temperaturen sind mild. Nun l\u00e4sst sich eine erste Bilanz f\u00fcr dieses Jahr ziehen. \u201eNoch sind jedoch alle Zahlen nur vorl\u00e4ufige Ergebnisse\u201c, so Landwirtschaftsberaterin Rieke Trittin vom Fachdienst Landwirtschaft der Kreisverwaltung.<\/p>\n<p><!--more-->Ein Trend, der sich jedoch langfristig zeigt, ist die sinkende Zahl landwirtschaftlicher Betriebe im Landkreis Fulda. Im Vergleich zum Vorjahr haben in 2014 wieder 26 Betriebe weniger einen Agrarantrag gestellt. \u201eViele kleinere Betriebe haben in den vergangenen Jahren aufgeh\u00f6rt. Der Nachwuchs fehlt und durch versch\u00e4rfte Kontrollmechanismen wird der Aufwand immer h\u00f6her\u201c, erkl\u00e4rt Trittin.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/453-Getreideernte-2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-129524\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/453-Getreideernte-2-265x176.jpg\" alt=\"453-Getreideernte 2\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/453-Getreideernte-2-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/453-Getreideernte-2.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Auch der demographische Wandel tr\u00e4gt seinen Teil dazu bei, dass die Zahl der bewirtschafteten H\u00f6fe weiter sinkt. 254 der insgesamt 2200 Betriebe im Landkreis Fulda wirtschaften dieses Jahr nach streng \u00f6kologischen Richtlinien. Neben der Anzahl der Betriebe ist in 2014 auch die Landwirtschaftsfl\u00e4che um 50 Hektar gesunken. Stra\u00dfenbau und Gewerbeansiedlungsma\u00dfnahmen verdr\u00e4ngen landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4che. Doch auch Waldfl\u00e4che, die beispielsweise f\u00fcr den Stra\u00dfenbau gerodet wird, muss angemessen ersetzt werden. Oft geschieht dies ebenfalls auf der Landwirtschaftsfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Im Vergleich zum Vorjahr wurde 2014 mehr Wintergerste, aber weniger Roggen angebaut. \u201eDas Angebot an Roggen war relativ hoch und so konnten die Landwirte f\u00fcr Roggen keinen guten Preis erwarten\u201c, erkl\u00e4rt Trittin diese Entwicklung. \u201eDer Winter 2011\/2012 hat nicht nur Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, sondern auch gro\u00dfe Auswinterungssch\u00e4den mit sich gebracht\u201c, berichtet Trittin weiter. Mittlerweile h\u00e4tten sich jedoch die dadurch ver\u00e4nderten Anbauverh\u00e4ltnisse wieder weitestgehend normalisiert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/453-Getreideernte-1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-129523\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/453-Getreideernte-1-265x160.jpg\" alt=\"453-Getreideernte 1\" width=\"265\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/453-Getreideernte-1-265x160.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/453-Getreideernte-1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Auch dieses Jahr hatten die Temperaturen einige \u00dcberraschungen f\u00fcr die Landwirte parat. Der milde Fr\u00fchling hat viele Zwischenfr\u00fcchte nicht abfrieren lassen. Zwischenfr\u00fcchte, beispielsweise Senf, halten bis zur Saat der Hauptfr\u00fcchte die N\u00e4hrstoffe im Boden. Dieses Jahr sind sie durch die schon fr\u00fchen sehr milden Temperaturen jedoch nicht abgefroren, sondern mussten mechanisch zerkleinert werden, um die Fl\u00e4chen bestellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch lie\u00df der milde Winter zun\u00e4chst den Anschein einer fr\u00fchen Ernte entstehen. Die wechselhafte und oft sehr feuchte Witterung im Sommer jedoch machte eine fr\u00fche Ernte unm\u00f6glich. Auf dem feuchten Feldboden konnte das schwere Ger\u00e4t zur Ernte nicht fahren, und so konnten noch immer einige Teilfl\u00e4chen nicht gedroschen werden. \u201eF\u00fcr eine erfolgreiche Ernte braucht man mindestens zwei bis drei Tage gutes Wetter am St\u00fcck\u201c, meint Trittin.<\/p>\n<p>Spannend bleibt es auch bei der Milchquote. Erst im November, nach dem letzten B\u00f6rsentermin, lassen sich hierzu eindeutige Ergebnisse formulieren. Festzuhalten bleibt jedoch, dass die Anzahl der Milcherzeuger im Landkreis Fulda im Vergleich zu 2013 bereits um 25 Betriebe gesunken ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Am Ende der Erntezeit scheint noch einmal die Sonne und die Temperaturen sind mild. 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