{"id":129448,"date":"2014-09-17T00:14:28","date_gmt":"2014-09-17T00:14:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=129448"},"modified":"2014-09-16T19:07:26","modified_gmt":"2014-09-16T19:07:26","slug":"computergraphik-visualisierung-animation-von-den-anfaengen-ueber-disney-zu-hollywood","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=129448","title":{"rendered":"Computergraphik, Visualisierung, Animation: von den Anf\u00e4ngen \u00fcber Disney zu Hollywood\u201c?"},"content":{"rendered":"<p>H\u00fcnfeld. Feuer, Rauch, Explosionen: faszinierend wirklichkeitsnah erscheinen diese Effekte in Computerspielen, Smartphones oder in Hollywood-Blockbustern. Dabei sind die fotorealistischen Bilderwelten, wie wir sie in Kinofilmen wie \u201eAvantar\u201c, \u201eBattelship\u201c, oder Sherlock Homes bewundern k\u00f6nnen, auf dem Computer entstanden. Wie ging\u00e2\u20ac\u2122s los mit den einschl\u00e4gigen Disziplinen der Computergrafik, Visualisierung und Animation, und was macht Disney und Hollywood heute und in der Zukunft aus diesen Technologien.<!--more--><\/p>\n<p>Der Konrad-Zuse-Gesellschaft und der Stadt H\u00fcnfeld ist es f\u00fcr die zweiten \u201eH\u00fcnfelder Gespr\u00e4che \u00fcber Informatik\u201c gelungen, zwei herausragende Wissenschaftler zu gewinnen, die ma\u00dfgebend an der weltweiten Entwicklung dieser Technologien beteiligt waren. Die Preistr\u00e4ger der Konrad-Zuse-Medaille Prof. Dr.-Ing. Jos\u00e9 L. Encarna\u00c3\u00a7\u00c3\u00a3o von der Technischen Universit\u00e4t Darmstadt sowie Prof. Dr. Markus Gro\u00df von der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschule Z\u00fcrich und Chef von Disney Research Z\u00fcrich, werden \u00fcber die Geschichte dieser faszinierenden Entwicklung berichten und Zukunftsperspektiven aufzeigen. Karten f\u00fcr diese Vortragsveranstaltung mit international renommierten Wissenschaftlern k\u00f6nnen ab Freitag, 19. September, unter www.huenfeld.de kostenfrei bestellt werden.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Jos\u00e9 L. Encarna\u00c3\u00a7\u00c3\u00a3o wird in seinem Vortrag die Geburtsjahre der grafischen Informationstechnologie seit den 50-er Jahren beleuchten. Schon Konrad Zuse erkannte deren Notwendigkeit und trug dem mit der Z64, dem Graphomat, Rechnung. Von computergenerierten Bildern, die ab den 70-er Jahren das Laufen lernten und ab den 90-er Jahren immer besser in der Lage waren, t\u00e4uschend echte \u201eWirklichkeiten\u201c zu schaffen, wird er Beispiele zeigen. Gerade aktuell erleben die Themen Simulation und Animation einen erneuten Schub, wie der Wissenschaftler darstellen wird, der 1987 auch Gr\u00fcndungsdirektor des Fraunhofer Instituts f\u00fcr Graphische Datenverarbeitung war.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Markus Gro\u00df kn\u00fcpft an die Geschichte der grafischen Datenverarbeitung an und befasst sich insbesondere mit aktuellen Entwicklungen im Bereich der Computeranimation und Visualisierung und deren Anwendungen im Alltag. Eine der wesentlichen Leistungen der vergangenen Jahre, die die Entwicklung von Computerspielen und spektakul\u00e4ren Kinofilmen m\u00f6glich gemacht haben, waren Verfahren zur fotorealistischen Erzeugung von computergenerierten Bildern. Sie haben heute einen festen Platz in Computerspielen, aber auch in Hollywood-Produktionen, wie Avatar, Kung Fu Panda, Monsters vs. Aliiens, Sherlock Holmes, Iron Man 3, Man of Steel und Battleship. Wesentliches Element aktueller Forschung ist die Simulation und Animation von physikalischen Ph\u00e4nomenen, wie zum Beispiel Deformation, Bruch, Fl\u00fcssigkeiten oder Explosion. Neueste Verfahren im Bereich des Visual Computing erlauben es, menschliche Gesichter 3-dimensional zu digitalisieren und zu animieren.<\/p>\n<p>Beide Wissenschaftler haben die renommiertesten internationalen Auszeichnungen erhalten, Prof. Dr. Markus Gro\u00df zuletzt von der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences den Technical Achievement Avard, den so genannten \u201eTech-Oskar\u201c.<\/p>\n<p>Konrad Zuse, der H\u00fcnfelder Computerpionier hat vor \u00fcber 70 Jahren nicht nur den ersten funktionsf\u00e4higen Computer der Welt gebaut, sondern auch den Grundstein f\u00fcr ein v\u00f6llig neues Fachgebiet gelegt. Mit den \u201eH\u00fcnfelder Gespr\u00e4chen \u00fcber Informatik\u201c hat die Konrad-Zuse-Gesellschaft e. V. mit Unterst\u00fctzung der Konrad-Zuse-Stadt H\u00fcnfeld, der Gesellschaft f\u00fcr Informatik und der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE , der ITG, sowie der Sparkasse H\u00fcnfeld und der VR-Bank NordRh\u00f6n eine Vortragsreihe ins Leben gerufen, mit der die faszinierende Entwicklung der Informatik einer breiten \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert werden soll. Die Vortr\u00e4ge sollen eine Br\u00fccke von den Anf\u00e4ngen dieser Wissenschaft bis zu den zuk\u00fcnftigen M\u00f6glichkeiten und Anwendungen spannen.<\/p>\n<p>Die \u201eH\u00fcnfelder Gespr\u00e4che \u00fcber Informatik\u201c waren im vergangenen Jahr im kleineren Rahmen mit einem Vortrag von Prof. Wolfgang Karl begonnen worden, der die Entwicklung der Rechnerarchitekturen von den Anf\u00e4ngen des H\u00fcnfelder Computerpioniers Konrad Zuse zu den heutigen Supercomputern und zuk\u00fcnftigen Herausforderungen aufgezeigt hat. Dr. Wolfgang Karl ist Vorsitzender der Konrad-Zuse-Gesellschaft und Professor f\u00fcr Informatik am Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT). Auch zuk\u00fcnftig werden auf dieser Vortragsreihe herausragende Informatiker Entwicklungen dieser faszinierenden Disziplin aufzeigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. Feuer, Rauch, Explosionen: faszinierend wirklichkeitsnah erscheinen diese Effekte in Computerspielen, Smartphones oder in Hollywood-Blockbustern. Dabei sind die fotorealistischen Bilderwelten, wie wir sie in Kinofilmen wie \u201eAvantar\u201c, \u201eBattelship\u201c, oder Sherlock Homes bewundern k\u00f6nnen, auf dem Computer entstanden. 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