{"id":129432,"date":"2014-09-17T00:12:19","date_gmt":"2014-09-17T00:12:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=129432"},"modified":"2014-09-16T18:58:13","modified_gmt":"2014-09-16T18:58:13","slug":"landkreis-und-kommunen-wollen-geodaten-gemeinsam-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=129432","title":{"rendered":"Landkreis und Kommunen wollen Geodaten gemeinsam nutzen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Bild_RT_VB_20140710_mitLogo.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-129434\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Bild_RT_VB_20140710_mitLogo-265x138.jpg\" alt=\"Bild_RT_VB_20140710_mitLogo\" width=\"265\" height=\"138\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Bild_RT_VB_20140710_mitLogo-265x138.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Bild_RT_VB_20140710_mitLogo.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Vogelsbergkreis. Die St\u00e4dte und Gemeinden im Vogelsbergkreis wollen gemeinsam mit dem Landkreis eine Austauschplattform f\u00fcr Geodaten aufbauen; langfristig soll sie sich zu einer Informationsplattform rund um den Vogelsberg f\u00fcr B\u00fcrger, Investoren, Wirtschaft und Politik entwickeln.<!--more--><\/p>\n<p>Mit der aufw\u00e4ndigen Suche nach Pl\u00e4nen und Karten, die oft in verschiedenen Abteilungen oder Standorten und nur analog vorliegen oder nicht mehr aktuell sind, ist bald Schluss. St\u00e4dte und Gemeinden des Vogelsbergkreises und der Landkreis wollen ihre Geodaten zuk\u00fcnftig digital f\u00fchren und gemeinsam nutzen. Sie wollen eine so genannte regionale Geodaten-Infrastruktur (GDI) aufbauen. Geodaten sind digitale Informationen, die einen Raumbezug haben und so einem Punkt oder einer Fl\u00e4che auf der Erdoberfl\u00e4che zugeordnet werden k\u00f6nnen. Durch die Verschneidung von verschiedenen Fachdaten k\u00f6nnen raumbezogene Abfragen, Auswertung und Analysen z. B. im Bereich Naturschutz, L\u00e4rmschutz oder Bauleitplanung durchgef\u00fchrt werden. Vorliegende Geodaten k\u00f6nnen beispielsweise im Bereich Naturschutz mit den Fachdaten der Bauleitplanung f\u00fcr den Bau einer Stra\u00dfe kombiniert werden, um zu pr\u00fcfen, ob ein Naturschutzgebiet betroffen ist.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kennt auch Landrat Manfred G\u00f6rig die Vorteile, die eine GDI bietet: \u201eDurch die gemeinsame Datennutzung wird nicht nur das Verwaltungshandeln effizienter, sie st\u00e4rkt auch die interkommunale Zusammenarbeit. Das zeigt sich schon bei der gemeinsamen Konzeption der GDI.\u201c Mit einer GDI wird der Datenaustausch untereinander wesentlich vereinfacht und alle Beteiligten k\u00f6nnen mit geringem Aufwand auf die zusammengef\u00fchrten Daten \u00fcber das Internet zugreifen. Eine solche gemeinsame Plattform bringt aber nicht nur Vorteile f\u00fcr die internen Verwaltungsabl\u00e4ufe sondern auch f\u00fcr B\u00fcrger und Wirtschaft.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen z. B. bei der Planung von Infrastrukturma\u00dfnahmen oder bei der Dorfinnenentwicklung verschiedene Planungsalternativen im Internet dargestellt und so die \u00d6ffentlichkeit fr\u00fchzeitig informiert werden. Schlie\u00dflich sollen B\u00fcrger auch die M\u00f6glichkeit bekommen, \u00fcber das Internet Antr\u00e4ge zu stellen. Der Zugang zu digitalen Informationen ist somit grunds\u00e4tzlich unabh\u00e4ngig von \u00d6ffnungszeiten. Mit der Schaffung einer GDI kommen St\u00e4dte und Gemeinden damit auch einer gesetzlichen Vorgabe der EU nach. Die EU-Richtlinie \u201eINSPIRE\u201c verpflichtet St\u00e4dte und Gemeinden, ihre vorhandenen Geodaten im Internet zug\u00e4nglich zu machen, damit die Recherche, Darstellung und das Herunterladen der Daten jedermann m\u00f6glich ist. Dieser Herausforderung begegnen die St\u00e4dte und Gemeinden nun mit Unterst\u00fctzung des Amtes f\u00fcr Bodenmanagement Fulda.<\/p>\n<p>\u201eWir kennen die Vorgaben der EU-Richtlinie genau und wissen, dass die einzelne Gemeinde bei der Umsetzung sehr gefordert ist\u201c, sch\u00e4tzt Alf Sobieray vom Amt f\u00fcr Bodenmanagement Fulda die Situation ein. \u201eSo kam uns die Idee, alle Kommunen an einen Tisch zu holen\u201c, erkl\u00e4rt Udo Harzer vom Vogelsbergkreis. Im Februar 2013 hat das Amt f\u00fcr Bodenmanagement Fulda gemeinsam mit dem Landkreis den \u201eRunden Tisch GDI Vogelsberg\u201c ins Leben gerufen, an dem derzeit 15 von 19 St\u00e4dten und Gemeinden des Vogelsbergkreises teilnehmen. \u201eW\u00fcnschenswert w\u00e4re es, dass alle Kommunen beim GDI-Projekt mitmachen\u201c, so Landrat G\u00f6rig. Auch das Regierungspr\u00e4sidium Gie\u00dfen ist regelm\u00e4\u00dfig dabei. Bei den gemeinsamen Sitzungen, die alle zwei Monate stattfinden, erfolgte zun\u00e4chst ein Wissensaufbau und es wurde mit der Bestandsanalyse der vorliegenden Daten begonnen. Derzeit werden gemeinsame Datenstandards f\u00fcr das Thema Bauleitplanung erarbeitet. Weitere Themen werden folgen.<\/p>\n<p>Eine interkommunale Zusammenarbeit, wie sie hier erfolgt, wird sogar vom Land Hessen mit einer finanziellen F\u00f6rderung belohnt, die beim Aufbau der Geodaten-Infrastruktur mit einflie\u00dfen kann. Der F\u00f6rderantrag soll sobald wie m\u00f6glich auf den Weg gebracht werden, erste Vorarbeiten daf\u00fcr wurden bereits geleistet. Langfristig m\u00f6chte man eine Informationsplattform rund um den Vogelsberg f\u00fcr B\u00fcrger, Wirtschaft und Politik aufbauen.<\/p>\n<p>Weitere Infos unter www.gdi-infotour.de.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. 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