{"id":129313,"date":"2014-09-15T06:59:53","date_gmt":"2014-09-15T06:59:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=129313"},"modified":"2014-09-15T06:59:53","modified_gmt":"2014-09-15T06:59:53","slug":"schalom-kirche-trifft-synagoge-in-tann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=129313","title":{"rendered":"Schalom: Kirche trifft Synagoge in Tann"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Kalinowsky_Semjon.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-129314\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Kalinowsky_Semjon-265x326.jpg\" alt=\"Kalinowsky_Semjon\" width=\"265\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Kalinowsky_Semjon-265x326.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Kalinowsky_Semjon-486x600.jpg 486w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Kalinowsky_Semjon.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Tann. Angelehnt an die reichen Traditionen der christlichen Orgelmusik und der j\u00fcdischen Liturgie vereint dieses interreligi\u00f6se Programm in einem einzigartigen Konzept die beliebten Repertoire-Klassiker mit den wertvollen, in Vergessenheit geratenen Werken. Die seltene, aber reizvolle Konstellation von Viola (Semjon Kalinowsky, Bremen) und Orgel (Paul Kayser, Luxembourg) verspricht ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Klangerlebnis am Samstag, 20. September 2014, um 20 Uhr in der Stadtkirche Tann. <!--more--><\/p>\n<p>Der Eintritt betr\u00e4gt im Vorverkauf 10 Euro (8 Euro erm\u00e4\u00dfigt) und an der Abendkasse 11 Euro (9 Euro erm\u00e4\u00dfigt); Familien (zwei Erwachsene mit Kindern) zahlen 20 Euro. Vorverkaufsstellen sind die Gesch\u00e4ftsstellen der VR-Bank NordRh\u00f6n Schreibwaren Krenzer Tann und die TouristInfo Tann. Erm\u00f6glicht wird das Konzert durch die freundliche Unterst\u00fctzung des Steinmetzbetriebes H. Brotzmann, Tann.<\/p>\n<p><strong>Die Ausf\u00fchrenden:<\/strong><\/p>\n<p>Als leidenschaftlicher Vertreter der Viola versucht <strong>Semjon Kalinowsky<\/strong> (L\u00fcbeck) durch seine rege Konzertt\u00e4tigkeit als Solist und Kammermusiker in Polen, Luxembourg, Deutschland, T\u00fcrkei, Russland, D\u00e4nemark, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und Israel sein Instrument von der Patina der absch\u00e4tzigen Vorurteile zu befreien.<\/p>\n<p>Als Mitglied des \u201eTrio Arpeggione\u201c rief er vergessene St\u00fccke in Erinnerung und lie\u00df Bekanntes ungew\u00f6hnlich erklingen. Andere kammermusikalische Schwerpunkte bilden heute die durch viele Repertoire-Neuentdeckungen angeregte Duot\u00e4tigkeit mit seiner Frau, der Pianistin Bella Kalinowska, sowie Kammermusik f\u00fcr Viola und Orgel. Dabei gilt sein besonderes Interesse dem Aufsp\u00fcren alter Notenmanuskripte in den europ\u00e4ischen Musikbibliotheken. Zu den H\u00f6hepunkten der letzten Konzertsaison geh\u00f6ren seine Auftritte mit renommierten Organisten bei nationalen wie internationalen Festivals. Als Bearbeiter und Herausgeber hat er in Zusammenarbeit mit renommierten Musikverlagen dazu beigetragen, das Viola-Repertoire mit neuen Werken zu bereichern. F\u00fcr diese seine T\u00e4tigkeiten wurde er vom Pr\u00e4sidenten der Ukraine mit dem Titel \u201e<em>Verdienter K\u00fcnstler der<\/em> <em>Ukraine<\/em>\u201c ausgezeichnet. Semjon Kalinowsky erhielt seine k\u00fcnstlerische Ausbildung an der Staatlichen Hochschule f\u00fcr Musik Lemberg. Als Stipendiat des Polnischen Kulturministeriums absolvierte er an der Staatlichen Musikakademie Danzig sein Aufbaustudium. Er spielt eine Viola von Johann Baptist Schweitzer, 1817.<\/p>\n<p><strong>Paul Kayser <\/strong>(geboren 1979) erhielt seine musikalische Grundausbildung am dortigen Konservatorium und studierte Kirchenmusik und k\u00fcnstlerische Ausbildung an der Staatlichen Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, u.a. bei Martin L\u00fccker und Daniel Roth (Orgel), Gerd Wachowski (Liturgisches Orgelspiel), Winfried Toll (Chorleitung). Ein weiteres Aufbaustudium in Improvisation folgte an der \u201eUniversit\u00e4t der K\u00fcnste Berlin\u201c bei Wolfgang Seifen, das er mit dem \u201eKonzertexamen in Orgelimprovisation\u201c abschloss. Diese Ausbildung wird erg\u00e4nzt durch die Teilnahme an etlichen Meisterkursen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2001 wurde Paul Kayser Preistr\u00e4ger beim Wettbewerb um den F\u00f6rderpreis f\u00fcr Orgelimprovisation des Internationalen Orgelfestivals \u201eFugato\u201c in Bad Homburg v. d. H\u00f6he sowie Preistr\u00e4ger im Jahr 2007 beim Improvisations-Wettbewerb \u201eOrgel ohne Grenzen\u201c.<\/p>\n<p>Paul Kayser ist Titularorganist der Kirche St. Alfons in Luxemburg-Stadt sowie der Sankt-Willibrordus-Basilika in Echternach. Desweiteren unterrichtet er Orgel, Orgelimprovisation und Tonsatz an den Musikschulen in Echternach und Niederkerschen. Hinzu kommen eine rege Konzertt\u00e4tigkeit im In- und Ausland, Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Tann. Angelehnt an die reichen Traditionen der christlichen Orgelmusik und der j\u00fcdischen Liturgie vereint dieses interreligi\u00f6se Programm in einem einzigartigen Konzept die beliebten Repertoire-Klassiker mit den wertvollen, in Vergessenheit geratenen Werken. 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