{"id":129232,"date":"2014-09-12T00:12:30","date_gmt":"2014-09-12T00:12:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=129232"},"modified":"2014-09-11T17:03:15","modified_gmt":"2014-09-11T17:03:15","slug":"was-will-ich-werden-wenn-ich-gross-bin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=129232","title":{"rendered":"\u201eWas will ich werden, wenn ich gro\u00df bin?\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt. Tier\u00e4rztin, Pilot oder doch lieber Feuerwehrmann? \u201eWas will ich werden, wenn ich gro\u00df bin?\u201c, diese Frage stellen sich nicht nur kleine Kinder. Sie ist auch f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler besonders relevant. Aus Sicht der Unternehmen spielt angesichts steigender Abbrecherquoten \u2013 sowohl in der Dualen Ausbildung als auch im Studium \u2013 die Berufs- und Studienorientierung an allgemeinbildenden Schulen eine zunehmend gro\u00dfe Rolle. Dementsprechend erwartet die hessische Wirtschaft von der Landesregierung laut einer IHK-Umfrage eine st\u00e4rkere F\u00f6rderung der Berufs- und Studienorientierung an allgemeinbildenden Schulen. <!--more--><\/p>\n<p>Die Unternehmen engagieren sich aber auch selbst stark und in vielf\u00e4ltiger Form f\u00fcr die Berufsorientierung junger Menschen. Dies ist das Ergebnis der zweiten IHK-Bildungsumfrage, mit der die hessischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) ihre Mitgliedsunternehmen dazu befragten, was sie selbst hinsichtlich der Vorbereitung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern auf die Berufswahl erwarten und welche Ma\u00dfnahmen sie ergreifen, um Jugendlichen die Berufswelt n\u00e4her zu bringen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis: Fast alle befragten IHK-Unternehmen bieten Betriebspraktika an, die H\u00e4lfte beteiligt sich an Berufsbildungsmessen, jeweils ein Drittel \u00f6ffnen ihre Tore f\u00fcr Betriebserkundungen durch Schulklassen oder bieten Tage der offenen T\u00fcr an. Ebenso viele Unternehmen bringen sich aktiv in den Unterricht ein, indem sie z.B. Berufsbilder pr\u00e4sentieren. Konkrete Unterst\u00fctzung in Form von Bewerbungstrainings durch Unternehmensvertreter leisten ein Viertel der Befragten. Aber auch weitere Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen werden angeboten: von Lehrerbetriebspraktika, Beteiligungen an Elternabenden \u00fcber das Mentoring einzelner Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bis hin zu monet\u00e4rer Unterst\u00fctzung oder Sachspenden \u2013 die M\u00f6glichkeiten, sich als Unternehmen in den Schulen zu engagieren, sind vielf\u00e4ltig und werden von den Betrieben gerne wahrgenommen.<\/p>\n<p>Die Unternehmen wurden au\u00dferdem gefragt, in wie weit sie das \u201eG\u00fctesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen\u201c kennen. Das Siegel wird an Schulen vergeben, die eine vorbildliche Berufsorientierung mit F\u00f6rderung der Ausbildungsreife nach bestimmten definierten Qualit\u00e4tsstandards gestalten und umsetzen. Die Unternehmen halten ein solches Instrument f\u00fcr durchaus interessant, da es z.B. bei der Personalauswahl eine Orientierung bieten k\u00f6nnte oder Unternehmen eher mit einer zertifizierten Schule kooperieren w\u00fcrden. Bei der Mehrzahl der Unternehmen ist dieses Siegel noch nicht bekannt.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund zur IHK-Bildungsumfrage:<\/strong><br \/>\nUm ein Meinungsbild der hessischen Wirtschaft zu schul- und hochschulpolitischen Fragen zu erhalten, befragen die hessischen Industrie- und Handelskammern seit diesem Jahr anlassbezogen ihre Mitgliedsunternehmen. Die IHK-Bildungsfrage wurde im M\u00e4rz erstmalig durchgef\u00fchrt. An der zweiten IHK-Bildungsumfrage beteiligten sich 94 Unternehmen aller Gr\u00f6\u00dfen und Branchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Frankfurt. 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