{"id":129010,"date":"2014-09-05T00:10:22","date_gmt":"2014-09-05T00:10:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=129010"},"modified":"2014-09-04T13:57:00","modified_gmt":"2014-09-04T13:57:00","slug":"kkv-is-terror-notfalls-mit-waffengewalt-beenden-un-muss-is-kaempfer-entwaffnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=129010","title":{"rendered":"KKV: IS-Terror notfalls mit Waffengewalt beenden \u2013 UN muss IS-K\u00e4mpfer entwaffnen"},"content":{"rendered":"<p>Monheim am Rhein. \u201eDie unvorstellbaren Grausamkeiten, die von den islamistischen IS-Milizion\u00e4ren an Christen und kurdische Jesiden ver\u00fcbt werden, d\u00fcrfen uns nicht in Schockstarre verfallen lassen. Hier sind wir vielmehr gefordert, alles zu tun, um diesem barbarischen Treiben ein Ende zu bereiten \u2013 notfalls auch mit Waffengewalt.\u201c Mit diesen Worten unterst\u00fctzt der geb\u00fcrtige Fuldaer Bundesvorsitzende des KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, Bernd-M. Wehner, die Entscheidung der Bundesregierung, den Kurden entsprechende Waffen zu liefern, damit dieses Morden gestoppt werden kann. Gleichzeitig m\u00fcsse aber auch \u00fcber einen klar definierten Bundeswehreinsatz nachgedacht werden. So w\u00e4re es sinnvoll, wenn deutsche Soldaten zur Verteilung der Hilfsg\u00fcter sowie zum Schutz der Fl\u00fcchtlingslager vor Ort eingesetzt w\u00fcrden, erg\u00e4nzt Prof. Patrick Sensburg MdB und stellv. Bundesvorsitzender des KKV.<!--more--><\/p>\n<p>Gleichzeitig appelliert der katholische Sozialverband insbesondere an die Staaten im Nahen Osten, alles zu tun, um der IS-Terrorgruppe den Geldhahn zuzudrehen. \u201eHier darf sich niemand aus der Verantwortung stehlen\u201c, so Wehner weiter. So m\u00fcsse der Organisation der Zugang zum Erd\u00f6lmarkt entzogen werden und niemand d\u00fcrfe das billige \u00d6l des \u201eIslamischen Staates\u201c, mit dem er sich t\u00e4glich drei Millionen Dollar verschaffe, kaufen. Im \u00dcbrigen seien die Vereinten Nationen gefordert, ihre \u201eSchutzverantwortung\u201c wahrzunehmen, da der Irak offenbar nicht in der Lage oder gewillt sei, seine B\u00fcrger zu sch\u00fctzen. Wenn Papst Franziskus k\u00fcrzlich davon sprach, dass man einen ungerechten Angreifer stoppen m\u00fcsse, dann sei das genau die Aufgabe der UN, n\u00e4mlich daf\u00fcr zu sorgen, dass die IS-K\u00e4mpfer entwaffnet w\u00fcrden. Gleichzeitig d\u00fcrfe es kein \u201eglobales Schweigen\u201c geben, wie es der st\u00e4ndige Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Silvano Tomasi, ausdr\u00fcckte. Die internationale Gemeinschaft m\u00fcsse hier mit einer Stimme sprechen und auch handeln.<\/p>\n<p>\u201eNicht umsonst gibt es im deutschen Rechtssystem den Begriff der \u00e2\u20ac\u0161unterlassenen Hilfeleistung\u00e2\u20ac\u2122. Deshalb m\u00fcssen wir uns alle ernsthaft fragen, ob wir wirklich guten Gewissens zuschauen k\u00f6nnen, wenn unschuldige Menschen brutal vertrieben, gefoltert oder umgebracht werden?\u201c, unterstreicht Wehner. Nat\u00fcrlich sei das immer eine Gratwanderung. Aber Nichtstun k\u00f6nne hier auch nicht die L\u00f6sung sein. \u201eIm \u00dcbrigen rufen wir alle Bundesb\u00fcrger auf, durch Spenden daf\u00fcr zu sorgen, dass die Hilfsorganisationen den Menschen vor Ort schnell und wirksam helfen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Monheim am Rhein. \u201eDie unvorstellbaren Grausamkeiten, die von den islamistischen IS-Milizion\u00e4ren an Christen und kurdische Jesiden ver\u00fcbt werden, d\u00fcrfen uns nicht in Schockstarre verfallen lassen. 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