{"id":128425,"date":"2014-08-18T00:09:55","date_gmt":"2014-08-18T00:09:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=128425"},"modified":"2014-08-18T09:24:46","modified_gmt":"2014-08-18T09:24:46","slug":"kreisverkehrswacht-fulda-gab-tipps-beim-1-fuldaer-seniorentag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=128425","title":{"rendered":"Kreisverkehrswacht Fulda gab Tipps beim 1. Fuldaer Seniorentag"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8909-MdB-K\u00f6mpel-Infostand.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-128426\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8909-MdB-K\u00f6mpel-Infostand.jpg\" alt=\"DSCF8909 MdB K\u00f6mpel Infostand\" width=\"560\" height=\"410\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fulda. Jeder w\u00fcnscht sich ein Leben lang gesund und mobil zu bleiben. Die Kreisverkehrswacht und ihre Partner hatten auf dem Universit\u00e4tsplatz in Fulda insgesamt zehn Stationen aufgebaut, um die unterschiedlichsten Unfallrisiken f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger, Radfahrer, Pkw-Fahrer und Pkw-Insassen mit praktischen Vorf\u00fchrungen darzustellen und Strategien aufzuzeigen, diese zu reduzieren. Um 10 Uhr wurde der \u201eTag der Senioren\u201c vom Schirmherrn, Fuldas B\u00fcrgermeister Dag Wehner, noch bei sch\u00f6nem sonnigem Wetter er\u00f6ffnet.<!--more--><\/p>\n<p>Der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Fulda, Gerhard Brink, forderte die Besucher und vorbei-laufende Passanten \u00fcber Lautsprecher auf, diese Angebote zu nutzen. \u201eNur wer sich informiert, kann auch mitreden, und seine eigenen Strategien entwickeln, um sein pers\u00f6nliches Unfallrisiko zu reduzieren oder auszuschlie\u00dfen. Die Kreisverkehrswacht und ihre Partner informieren Sie, aber jeder einzelne muss eigenverantwortlich handeln!\u201c Unfallrisiken wurden in vielen praktischen Demonstrationen vorgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8903-Bgm-Rauschbrille.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-128429\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8903-Bgm-Rauschbrille-265x198.jpg\" alt=\"DSCF8903 Bgm Rauschbrille\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8903-Bgm-Rauschbrille-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8903-Bgm-Rauschbrille.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Dass sich die Sehkraft und die H\u00f6rf\u00e4higkeit im Alter oftmals schleichend verschlechtern, erfuhren die Besucher an den Infost\u00e4nden der Firma \u201eTrabert \u2013 Besser H\u00f6ren\u201c und \u201eOptik Krey\u201c. Hier wurden von Frau Ursula Lucas professionell H\u00f6rtests und von Herrn Wilhelm Picker Sehtests durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Nebenan am Infostand des \u201eSanit\u00e4tshauses Keil\u201c beriet Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ulrich Halbleib und stellte die richtige Handhabung eines Rollators und eines elektrischen Rollstuhles vor. Interessierte konnten dann auf einem Parcours die Handhabung selbst \u00fcben. <strong>Erst Fragen, dann Fahren<\/strong> war die Kernaussage am Stand der \u201eApotheke am Heertor\u201c. Frau Haas informierte \u00fcber m\u00f6gliche Folgen von Medikamenten auf die Fahrt\u00fcchtigkeit. Eine oft vergessene oder verharm-loste Gefahr.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8920-Reaktionstest.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-128430\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8920-Reaktionstest-265x198.jpg\" alt=\"DSCF8920 Reaktionstest\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8920-Reaktionstest-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8920-Reaktionstest.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Auch die Reaktionsf\u00e4higkeit kann bei Senioren nachlassen. Dies zu erkennen erm\u00f6glichte das Reaktionstestger\u00e4t der Kreisverkehrswacht. Der Moderator Elmar Diegelmann erkl\u00e4rte die Bedeu-tung der Reaktionszeit und den dabei zur\u00fcckgelegten Weg. Ein 75j\u00e4hriger Tourist aus Kleve am Niederrhein lie\u00df es sich nicht nehmen, selbst den Test durchzuf\u00fchren. Mit einer tollen Reaktionszeit von nur 0,31 Sekunden war er einer der schnellsten Senioren an diesem Tag. Er erfuhr aber auch, dass es nicht m\u00f6glich ist, w\u00e4hrend der Autofahrt immer so schnell zu reagieren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8887-Bgm-u-ich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-128428\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8887-Bgm-u-ich-265x198.jpg\" alt=\"DSCF8887 Bgm u ich\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8887-Bgm-u-ich-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/DSCF8887-Bgm-u-ich.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Unsere normale Reaktionszeit liegt dann eher bei einer Sekunde und dies hei\u00dft: Man legt dabei immer eine Wegstrecke zur\u00fcck, die knapp ein Drittel der Fahrgeschwindigkeit in Metern betr\u00e4gt. Kaum zu glauben: Bei nur 30 Km\/h Fahrgeschwindigkeit sind dies knapp 9 Metern, die ich zur\u00fccklege, bevor ich ausweichen oder zu Bremsen beginnen kann. Gerhard Brink stellte die provozierende Frage: \u201eSchnallen Sie sich richtig an?\u201c Die Antwort von vielen Besuchern des Aktionstages \u201eWas kann man denn beim Anschnallen verkehrt machen?\u201c<\/p>\n<p>Vieles, erfuhren dann die Personen, die sich in einem bereitgestellten Pkw anschnallten. Keiner der etwa knapp 50 Personen, die bei dem Test mitmachten, hatte sich richtig angeschnallt, sa\u00df im richtigen Abstand zum Lenkrad oder hatte die R\u00fcckenlehne richtig eingestellt.<\/p>\n<p>Richtig schnallt sich an, wer den Schulter- und den Beckengurt dicht am K\u00f6rper und den Becken-gurt im Beckenbereich unter dem Bauchansatz anliegen hat. Ganz wichtig ist dann das Nach-ziehen des Beckengurtes mit der Hand. Hier erfuhren die Besucher auch, dass etwas weniger als die H\u00e4lfte der verungl\u00fcckten Senioren im Pkw als Fahrer oder Mitfahrer verletzt werden. Im Jahr 2012 wurden 994 Personen \u00fcber 65 Jahren get\u00f6tet, davon 398 Menschen im Pkw (40 %), 273 als Fu\u00dfg\u00e4nger (27,4 %), 221 als Radfahrer (22, 2 %). Dass mit Abstand die meisten Menschen \u00fcber 65 Jahren aber im Auto starben, \u00fcberraschte Viele.<\/p>\n<p>Der \u201eAllgemeinen Deutschen Fahrradclub Fulda\u201c stellte sich mit einem eigenen Infostand vor, gab Tipps rund um das Fahrradfahren und informierte \u00fcber Gefahrenstellen. Frau Karl erkl\u00e4rte die Wirkungsweise und Handhabung an zwei Pedelecs, die vom FahrRad Laden Nau bereitgestellt wurden. Interessierte konnten einen Parcours auf dem Uniplatz zur\u00fccklegen und die Pedelecs ausprobieren. An einem weiteren Stand der Kreisverkehrswacht erfuhren interessierte Senioren von Herrn Friedrich Diesterweg was der \u201eFuldaer Schnapptest\u201c beim Helmaufziehen ist. Hier hatte auch eine Wassermelone einen Helm auf und fiel aus fast 1, 80 Meter H\u00f6he auf den<\/p>\n<p>Uniplatz. Die Melone \u00fcberstand den Fall mit nur leichten Sch\u00fcrfwunden. Den anschlie\u00dfenden freien Fall ohne Helm aus knapp 1 Meter \u00fcberstand die Melone nicht, sie zerplatzte beim Aufschlag in mehrere Teile. Kurz bevor der gro\u00dfe Regen einsetzte, bekam die Veranstaltung auch Besuch vom MdB Frau Birgit K\u00f6mpel, Mitglied im Ausschuss Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Frau K\u00f6mpel lie\u00df sich intensiv \u00fcber die einzelnen Stationen informieren und bedankte sich bei den Ehrenamtlichen, die ihre Zeit und Energie zum Wohle Anderer und heute f\u00fcr die Senioren einsetzten.<\/p>\n<p>Weiterhin hatte die Kreisverkehrswacht Fulda einen \u201eRauschbrillenparcours\u201c aufgebaut. Der Moderator Bernd Dombrowski erkl\u00e4rte die Wirkung von Alkohol und f\u00fchrte die angetrunken wirkenden Personen mit der Rauschbrille sicher \u00fcber den Parcours. Jeder der Teilnehmer war \u00fcberrascht, welche Orientierungs- und auch Gleichgewichtsschwierigkeiten er hatte und wie schwierig es war, eine kleine aufgestellte Haust\u00fcr mit dem passenden Schl\u00fcssel aufzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Im Infozelt gegen\u00fcber war ein Fahrradsimulator der Kreisverkehrswacht Hersfeld-Rotenburg aufgebaut und von Patrick Hett betreut. Es war ein toller informativer Tag rund um die Verkehrssicherheit von Senioren. Das einzige war nicht gelungen war, war das Wetter. Zwei Mal wurde die Veranstaltung von starken Regenschauern unterbrochen und Besucher sowie Akteure suchten Zuflucht in den bereitgestellten Zelten.<\/p>\n<p>MdB Birgit K\u00f6mpel freute sich zum Schluss auch dar\u00fcber, dass diese bundesweite Verkehrs-sicherheitsaktion \u201esicher &#8211; mobil\u201c vom \u201eBundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur\u201c finanziell gef\u00f6rdert und von der Deutschen Verkehrswacht unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Jeder w\u00fcnscht sich ein Leben lang gesund und mobil zu bleiben. Die Kreisverkehrswacht und ihre Partner hatten auf dem Universit\u00e4tsplatz in Fulda insgesamt zehn Stationen aufgebaut, um die unterschiedlichsten Unfallrisiken f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger, Radfahrer, Pkw-Fahrer und Pkw-Insassen mit praktischen Vorf\u00fchrungen darzustellen und Strategien aufzuzeigen, diese zu reduzieren. 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