{"id":128390,"date":"2014-08-16T10:06:20","date_gmt":"2014-08-16T10:06:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=128390"},"modified":"2014-08-16T10:06:20","modified_gmt":"2014-08-16T10:06:20","slug":"zahl-der-kinder-pro-frau-weltweit-seit-1970-nahezu-halbiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=128390","title":{"rendered":"Zahl der Kinder pro Frau weltweit seit 1970 nahezu halbiert"},"content":{"rendered":"<p>Hannover. Eine Frau bekommt heute im weltweiten Durchschnitt 2,5 Kinder \u2013 das sind 2,2 Kinder weniger als 1970. Gleichzeitig \u00fcberleben mehr S\u00e4uglinge das erste Lebensjahr: Mit 38 S\u00e4uglingen pro 1.000 Lebendgeborene sterben nicht einmal halb so viele Kinder wie 1970 (89 pro 1.000 Lebendgeborene). Das geht aus dem Datenreport 2014 hervor, den die Stiftung Weltbev\u00f6lkerung heute ver\u00f6ffentlicht. Die Publikation liefert neueste demografische, sozio\u00f6konomische und Gesundheitsdaten f\u00fcr alle L\u00e4nder und Regionen der Welt.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eDie sinkende Fertilit\u00e4t zeigt, dass heute mehr Frauen selbst bestimmen k\u00f6nnen, wann und wie viele Kinder sie bekommen\u201c, so Renate B\u00e4hr, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Stiftung Weltbev\u00f6lkerung. \u201eAuch die sinkende S\u00e4uglingssterblichkeit ist \u00fcberaus erfreulich. Diese positiven Entwicklungen belegen, dass sich Investitionen in Bildung, in die Gesundheitsversorgung und in Aufkl\u00e4rung auszahlen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfe regionale Unterschiede<\/strong><br \/>\nNach wie vor bestehen jedoch gro\u00dfe regionale Unterschiede \u2013 etwa bei der Fertilit\u00e4t. W\u00e4hrend eine Frau in Europa heute nur noch durchschnittlich 1,6 Kinder bekommt (1970: 2,3), sind es in Asien 2,2 (1970: 5,4) und in Afrika\u00c2\u00a0 4,7 Kinder (1970: 6,7). \u201eNoch immer kann in Entwicklungsl\u00e4ndern jede vierte Frau nicht verh\u00fcten, obwohl sie das gerne m\u00f6chte\u201c, so B\u00e4hr. \u201eJedes Jahr kommt es dadurch zu 80 Millionen ungewollten Schwangerschaften. Das Recht auf freiwillige Familienplanung muss endlich f\u00fcr alle Menschen umgesetzt werden \u2013\u00c2\u00a0 unabh\u00e4ngig davon, wo sie leben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Daten zur menschlichen Entwicklung<\/strong><br \/>\nNeben Daten zur Fertilit\u00e4t und zur S\u00e4uglingssterblichkeit bietet der Datenreport weitere wichtige Indikatoren zur menschlichen Entwicklung \u2013 von der Lebenserwartung \u00fcber das Bruttonationaleinkommen bis zum CO2-Aussto\u00df. Er steht auf der Internetseite der Stiftung Weltbev\u00f6lkerung kostenlos zum Download zur Verf\u00fcgung. Die Daten lassen sich auch bequem \u00fcber die Online-L\u00e4nderdatenbank abrufen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Stiftung Weltbev\u00f6lkerung<\/strong><br \/>\nDie Stiftung Weltbev\u00f6lkerung ist eine international t\u00e4tige Entwicklungsorganisation. Sie hilft jungen Menschen, sich selbst aus ihrer Armut zu befreien. Ungewollte Schwangerschaften und Aids versch\u00e4rfen die Armut und bedeuten f\u00fcr viele Jugendliche den Tod. Deshalb unterst\u00fctzt die Stiftung Gesundheitsinitiativen sowie Aufkl\u00e4rungs- und Familienplanungsprojekte in Ostafrika und Asien.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen<\/strong><br \/>\nDatenreport 2014: www.weltbevoelkerung.de\/datenreport [PDF]<br \/>\nOnline-L\u00e4nderdatenbank mit den neuesten demografischen, sozio\u00f6konomischen und Gesundheitsdaten: www.weltbevoelkerung.de\/laenderdatenbank<br \/>\nGrafik \u201eDie Welt \u2013 ein Dorf: http:\/\/bit.ly\/welteindorf [PDF]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Hannover. Eine Frau bekommt heute im weltweiten Durchschnitt 2,5 Kinder \u2013 das sind 2,2 Kinder weniger als 1970. Gleichzeitig \u00fcberleben mehr S\u00e4uglinge das erste Lebensjahr: Mit 38 S\u00e4uglingen pro 1.000 Lebendgeborene sterben nicht einmal halb so viele Kinder wie 1970 (89 pro 1.000 Lebendgeborene). 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