{"id":128294,"date":"2014-08-14T00:12:05","date_gmt":"2014-08-14T00:12:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=128294"},"modified":"2014-08-14T07:37:49","modified_gmt":"2014-08-14T07:37:49","slug":"von-der-wasserkuppe-zum-schafstein-auszubildende-von-landkreis-und-stadt-fulda-erkunden-das-biosphaerenreservat-rhoen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=128294","title":{"rendered":"Von der Wasserkuppe zum Schafstein: Auszubildende von Landkreis und Stadt Fulda erkunden das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/393-Ausflug-Auszubildende.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-128295\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/393-Ausflug-Auszubildende.jpg\" alt=\"393-Ausflug Auszubildende\" width=\"560\" height=\"410\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rh\u00f6n. Dass sich die Auszubildenden der Kreis- und Stadtverwaltung Fulda nicht nur mit Gesetzen auskennen, sondern auch f\u00fcr Natur und Landschaft interessieren, bewiesen sie bei einem gemeinsamen Ausflug in die Rh\u00f6n. Zusammen mit ihren Ausbildungsleiterinnen Maria Post und Petra Preis unternahmen sie eine Wanderung, von der Luisa Vogler und Daniel Nophut, Auszubildende des dritten Lehrjahres beim Landkreis, berichten.<!--more--><\/p>\n<p>Als Anerkennung unseres Engagements bei der Bildungsmesse im Februar dieses Jahres wurden wir Auszubildenden zu einer Tour mit einem \u201eRh\u00f6n-Ranger\u201c rund um die Wasserkuppe eingeladen. Hierbei lernten wir die einzigartige Flora und Fauna des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n kennen und stellten fest, dass man nicht weit verreisen muss, um die Wunder der Natur zu erleben. Der Ausflug begann in der Jugendbildungsst\u00e4tte auf der Wasserkuppe, wo wir uns f\u00fcr die Wanderung st\u00e4rkten. Anschlie\u00dfend erl\u00e4uterte Joachim Walter, einer von sechs\u201eRh\u00f6n-Rangern\u201c, im Besucherzentrum die Besonderheiten dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen Landschaft.<\/p>\n<p>Unter anderem erfuhren wir, was \u00fcberhaupt ein Biosph\u00e4renreservat ist. Seit 1991 hat die Rh\u00f6n, die im Grenzgebiet der drei Bundesl\u00e4nder Hessen, Bayern und Th\u00fcringen liegt, den Status eines Biosph\u00e4renreservats. Dieser wurde ihr von der UNESCO verliehen. Das prim\u00e4re Ziel ist es, den einzigartigen Lebensraum f\u00fcr Tiere, Pflanzen und Menschen zu erhalten und zu sch\u00fctzen. Im Anschluss f\u00fchrte uns Joachim Walter von der touristisch gepr\u00e4gten Wasserkuppe zum idyllischen Schafstein, einem 832 Meter hohen Berg \u00f6stlich der Wasserkuppe. Auf dem Weg erl\u00e4uterte er die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, die man links und rechts bestaunen kann.<\/p>\n<p><strong>Abstecher in den Urwald<\/strong><\/p>\n<p>Beispielsweise zeigte er uns viele seltene Blumen, die uns alleine gar nicht aufgefallen w\u00e4ren. Bald kamen wir am Flugfeld der Wasserkuppe vorbei. Hier konnten wir Segelflieger beobachten. Wir waren fasziniert, wie die Flieger scheinbar schwerelos und ohne Motorisierung \u00fcber uns ihre Runden drehten. Nach kurzer Zeit gelangten wir \u00fcber einen steilen Fu\u00dfweg zum Gipfel des Schafsteins, der gr\u00f6\u00dftenteils mit dichtem, unber\u00fchrtem Laubwald bewachsen ist. Der Baumbestand, der einem Urwald gleicht, ist der Rest eines gro\u00dfen Buchenwaldes, der die Gegend im Mittelalter unter dem Namen \u201eBuchonia\u201c bekannt machte.<\/p>\n<p>Am Nordhang erstreckt sich eine gro\u00dfe Fl\u00e4che aus hunderttausenden, weit verstreuter Felsbrocken, die man als Felsenmeer oder Blockhalde bezeichnet. Diese entstand durch die Erosion des Basaltgesteins, aus dem der Schafstein besteht. Geologen vermuten, dass sich darunter Reste eines Gletschers aus der Eiszeit befinden. Von der Spitze des Schafsteins aus hatten wir einen gro\u00dfartigen Ausblick auf die Rh\u00f6n, die auch das \u201eLand der offenen Fernen\u201c genannt wird. Die Landschaft reichte von bewaldeten Bergkuppen \u00fcber gro\u00dfe, landwirtschaftlich genutzte Fl\u00e4chen bis hin zu den besagten Blockhalden.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf der Wanderung rund um die Wasserkuppe hatten wir immer wieder die M\u00f6glichkeit, den Ausblick \u00fcber die Rh\u00f6n zu genie\u00dfen, die sich bei strahlend blauem Himmel von ihrer sch\u00f6nsten Seite zeigte. Schlie\u00dflich gelangten wir zur Fuldaquelle, hier wurde eine kurze Rast eingelegt. Kaum zu glauben, dass aus dieser Quelle ein 220 Kilometer langer Fluss entspringt, der Fulda seinen Namen gibt. Nach einem zirka zweieinhalbst\u00fcndigen Fu\u00dfmarsch durch das Biosph\u00e4renreservat endete die kurzweilige Tour wieder am Informationszentrum auf dem Gipfel der Wasserkuppe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. Dass sich die Auszubildenden der Kreis- und Stadtverwaltung Fulda nicht nur mit Gesetzen auskennen, sondern auch f\u00fcr Natur und Landschaft interessieren, bewiesen sie bei einem gemeinsamen Ausflug in die Rh\u00f6n. 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