{"id":128017,"date":"2014-08-06T00:14:11","date_gmt":"2014-08-06T00:14:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=128017"},"modified":"2014-08-05T13:13:12","modified_gmt":"2014-08-05T13:13:12","slug":"unternehmernetzwerk-fachkraeftesicherung-tagte-auf-dem-hoherodskopf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=128017","title":{"rendered":"Unternehmernetzwerk Fachkr\u00e4ftesicherung tagte auf dem Hoherodskopf"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_128018\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/image001.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-128018\" class=\"size-thumbnail wp-image-128018\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/image001-265x133.jpg\" alt=\"Teilnehmer des IHK-Unternehmernetzwerks Fachkr\u00e4ftesicherung tagen im Infozentrum auf dem Hoherodskopf. Zweiter von links IHK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Frank Wendzinski. Foto: IHK Gie\u00dfen-Friedber\" width=\"265\" height=\"133\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/image001-265x133.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/image001.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-128018\" class=\"wp-caption-text\">Teilnehmer des IHK-Unternehmernetzwerks Fachkr\u00e4ftesicherung tagen im Infozentrum auf dem Hoherodskopf. Zweiter von links IHK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Frank Wendzinski. Foto: IHK Gie\u00dfen-Friedber<\/p><\/div>\n<p>Vogelsbergkeis. Das Ziel ist f\u00fcr alle klar: Junge Menschen im Vogelsbergkreis halten, weil es hier tats\u00e4chlich sehr gute Ausbildungs- und Berufsm\u00f6glichkeiten gibt. Es gilt, \u201edeutlich besser \u00fcber die Ausbildungschancen zu informieren \u2013 und daf\u00fcr auch den Dialog mit den Schulen zu verst\u00e4rken\u201c, hebt IHK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Frank Wendzinski in einer Pressemitteilung hervor.<!--more--><\/p>\n<p>Das \u201eUnternehmernetzwerk Fachkr\u00e4ftesicherung\u201c tagte vor kurzem im Infozentrum auf dem Hoherodskopf. Hierbei wurden die bereits jetzt vielf\u00e4ltigen Netzwerkaktivit\u00e4ten beleuchtet. Dr. Wilhelm Ott von der Sparkasse Oberhessen und Eva Pakulla von der DUO Plast AG stellten Strategien zur Fachkr\u00e4ftesicherung in ihren Unternehmen vor. Diese Vortr\u00e4ge waren Anlass zu einem interessanten Austausch der teilnehmenden Unternehmer \u00fcber eigene Erfahrungen und L\u00f6sungsans\u00e4tze zur Fachkr\u00e4ftesicherung.<\/p>\n<p>Gegenstand der Beratungen war auch die hohe Auspendlerquote \u2013 43 Prozent pendeln aus dem Landkreis aus, nur 24 Prozent pendeln ein. Die Struktur des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs stellt ein zus\u00e4tzliches Problem dar, sowohl f\u00fcr Azubis als auch f\u00fcr Arbeitnehmer. Oftmals sind potentielle Arbeitskr\u00e4fte auf ein Auto angewiesen, um Betriebe im Vogelsbergkreis \u00fcberhaupt erreichen zu k\u00f6nnen. Die Ballungsr\u00e4ume Gie\u00dfen und Frankfurt sind deutlich besser angebunden, was die Fachkr\u00e4fteabwanderung verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Die Qualit\u00e4t des Vogelsbergkreises als Ausbildungsstandort mit seinen 150 Berufsbildern und immer mehr M\u00f6glichkeiten zum dualen Studium muss deutlich st\u00e4rker herausgestellt werden, betonte Dr. Wendzinski in Schotten. Der Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang versch\u00e4rft die Situation deutlich. W\u00e4hrend im Jahr 2010 noch 110.000 Menschen im Vogelsberg lebten, erwartet die Hessen Agentur einen Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang um bis zu 20.000 Menschen bis zum Jahr 2030. Gerade junge Leute halten die Ballungsr\u00e4ume oft \u201eautomatisch f\u00fcr attraktiv, ohne die Chancen im Vogelsberg wirklich ausgelotet zu haben\u201c. Das muss aber nicht so sein, wenn man gegensteuert. Die Abwanderung gerade der jungen, gut ausgebildeten \u2013 oft weiblichen \u2013 Menschen kann gebremst werden, wenn die Information \u00fcber die hiesigen M\u00f6glichkeiten wirklich ankommt.<\/p>\n<p>Die Unternehmensvertreter sind sich einig, dass die Unternehmen in der Personalgewinnung und Personalbindung kooperieren m\u00fcssen. Hierbei ist der Fokus vor allem auf den \u00dcbergang von Schule zu Beruf gerichtet: Die Berufsorientierung muss schon w\u00e4hrend der Schulzeit beginnen und der Dialog zwischen Schule und Unternehmen in der Region verst\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>Im Demografie-Projekt MORO hat man sich darauf verst\u00e4ndigt, mit dem Unternehmernetzwerk eine Plattform zum direkten Meinungsaustausch zu schaffen. Das Netzwerk ist ein Baustein im \u201eB\u00fcndnis f\u00fcr Fachkr\u00e4ftesicherung\u201c in der Regie der Vogelsberg Consult GmbH, die nach dem Wunsch von Landrat Manfred G\u00f6rig die vielf\u00e4ltigen guten Aktivit\u00e4ten in diesem Bereich b\u00fcndelt. Die IHK Gie\u00dfen-Friedberg stellt die Organisation des Netzwerks sicher, das \u201eFaktor10-Institut\u201c f\u00fchrt die Treffen und Workshops des Netzwerks durch.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung auf dem Hoherodskopf war der Abschluss der ersten Workshop-Reihe. Die n\u00e4chste Runde startet im November. Das Netzwerk soll zu einer Dauereinrichtung werden. Um gemeinsame neue Wege zu erkunden werden in der kommenden Workshop-Reihe auch Schulvertreter eingeladen. M\u00f6gliche Kooperationsprojekte mit den Schulen k\u00f6nnen der Dreh eines Imagefilms oder die Programmierung einer Smartphone-App sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkeis. 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