{"id":127984,"date":"2014-08-05T00:14:13","date_gmt":"2014-08-05T00:14:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=127984"},"modified":"2014-08-04T14:49:30","modified_gmt":"2014-08-04T14:49:30","slug":"rekultivierung-der-abfalldeponie-im-einklang-mit-dem-naturschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=127984","title":{"rendered":"Rekultivierung der Abfalldeponie im Einklang mit dem Naturschutz"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_127985\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Deponie-und-Landschaftskommission.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-127985\" class=\"size-thumbnail wp-image-127985\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Deponie-und-Landschaftskommission-265x198.jpg\" alt=\"Der vom Landkreis beauftragte Amphibienexperte Harald Nicolay (rechts im Bild) erl\u00e4uterte den Mitgliedern der Deponie- und Landschaftskommission und des Kreisausschusses die einzigartige Amphibien und Reptilienpopulation am Standort Kalbach.      Foto: Blachnik\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Deponie-und-Landschaftskommission-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Deponie-und-Landschaftskommission.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-127985\" class=\"wp-caption-text\">Der vom Landkreis beauftragte Amphibienexperte Harald Nicolay (rechts im Bild) erl\u00e4uterte den Mitgliedern der Deponie- und Landschaftskommission und des Kreisausschusses die einzigartige Amphibien und Reptilienpopulation am Standort Kalbach. Foto: Blachnik<\/p><\/div>\n<p>Kalbach. Eine nicht mehr ben\u00f6tigte Teilfl\u00e4che der Abfalldeponie in Kalbach soll mit unbelastetem Erdaushub rekultiviert werden. In dem ehemaligen Basaltabbaugebiet hat sich eine sch\u00fctzenswerte Amphibien- und Reptilienpopulation (z.B. Gelbbauchunke, Kreuzkr\u00f6te, Ringelnatter) angesiedelt, deren Bestand durch die gezielte Wahl von Verf\u00fcllungsabschnitten, die Gestaltung der Oberfl\u00e4che mit Flachgew\u00e4ssern, Senken und Ger\u00f6llhalden sowie eine naturnahe Vegetation dauerhaft gesichert werden soll.<!--more--><\/p>\n<p>Dieses Thema stand im Mittelpunkt der Beratungen und einer Exkursion der Deponie- und Landschaftskommission unter Vorsitz des Abfalldezernenten und Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Heiko Wingenfeld. Die Deponie- und Landschaftskommission gibt es seit Mitte der neunziger Jahre. Sie wurde nach der Genehmigung der Erweiterung der Kreisabfalldeponie ins Leben gerufen, um die Standortgemeinde und die bestehende B\u00fcrgerinitiative fr\u00fchzeitig \u00fcber vorgesehene Ma\u00dfnahmen zu informieren und gemeinsam Umsetzungsm\u00f6glichkeiten abzustimmen. Die Kommission tagt in der Regel einmal im Jahr zur Beratung aktueller Themen, die das Abfall- und Energiezentrum Kalbach betreffen. Beim letzten Treffen wurden vor allem die geplante Oberfl\u00e4chenabdichtung verf\u00fcllter Teilbereiche der Deponie sowie die Rekultivierung der nicht mehr ben\u00f6tigten Teilfl\u00e4che behandelt.<\/p>\n<p>Nach Angaben von Fachdienstleiter Claus Blachnik liegt f\u00fcr die Abdichtung der verf\u00fcllten Teilbereiche mit einer Gesamtfl\u00e4che von 6,5 Hektar die ben\u00f6tigte Genehmigung im Entwurf vor. Das Aufbringen eines mehrstufigen Dichtungssystems aus Ton, Kunststoffbahnen und rekultivierungsf\u00e4higem Boden soll das Eindringen von Niederschlagswasser in den Deponiek\u00f6rpern verhindern. Aufgrund des Umfangs der Ma\u00dfnahme und der strengen umwelttechnischen Auflagen muss von einer mehrj\u00e4hrigen Bauzeit ausgegangen werden. Der voraussichtliche Baubeginn ist f\u00fcr 2015 geplant. Nach einer vorl\u00e4ufigen Berechnung d\u00fcrften sich die Kosten auf rund sechs Millionen Euro belaufen. Die Finanzierung erfolgt aus den Mitteln der Rekultivierungsr\u00fcckstellung, die in den Jahren von 1992 bis 2005 aus dem Abfallgeb\u00fchrenaufkommen gebildet worden ist.<\/p>\n<p>Auch erhielten die Kommissionmitglieder einen \u00dcberblick \u00fcber wichtige aktuelle Kennzahlen des Abfallwirtschafts- und Energiezentrums wie umgeladene Abfallmengen sowie Sickerwasser- und Deponiegasaufkommen. Weiterhin ging es um die Rekultivierung einer Teilfl\u00e4che im S\u00fcdabschnitt. Dieser Bereich wird nicht mehr f\u00fcr die Ablagerung von Abf\u00e4llen ben\u00f6tigt, da seit 2005 bundesweit keine unvorbehandelten Abf\u00e4lle mehr deponiert werden d\u00fcrfen. \u00dcber einen Zeitraum von mehreren Jahren sollen dort insgesamt 700.000 Kubikmeter unbelasteter Erdaushub eingelagert werden, um das ehemalige Basaltabbaugebiet zu rekultivieren. W\u00e4hrend einer Ortsbegehung im Anschluss an die Sitzung informierte der Beauftragte f\u00fcr Amphibienschutz, Harald Nicolay, \u00fcber das naturschutzfachlich abgestimmte Vorgehen bei der Teilverf\u00fcllung der abgebauten Steinbruchbereiche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Kalbach. Eine nicht mehr ben\u00f6tigte Teilfl\u00e4che der Abfalldeponie in Kalbach soll mit unbelastetem Erdaushub rekultiviert werden. In dem ehemaligen Basaltabbaugebiet hat sich eine sch\u00fctzenswerte Amphibien- und Reptilienpopulation (z.B. 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