{"id":127829,"date":"2014-07-30T09:49:35","date_gmt":"2014-07-30T09:49:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=127829"},"modified":"2014-07-30T09:49:35","modified_gmt":"2014-07-30T09:49:35","slug":"talente-der-musikschule-zeigen-ihr-koennen-konzert-podium-in-der-kapelle-der-vonderau-museum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=127829","title":{"rendered":"Talente der Musikschule zeigen ihr K\u00f6nnen &#8211; Konzert \u201ePodium\u201c in der Kapelle der Vonderau Museum"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Jana-Kisner-spielte-eine-Sonate-von-Joseph-Haydn.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-127831\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Jana-Kisner-spielte-eine-Sonate-von-Joseph-Haydn-265x175.jpg\" alt=\"Jana Kisner spielte eine Sonate von Joseph Haydn\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Jana-Kisner-spielte-eine-Sonate-von-Joseph-Haydn-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Jana-Kisner-spielte-eine-Sonate-von-Joseph-Haydn.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. Vom Instrumentalunterricht direkt auf das j\u00e4hrlich stattfindende \u201ePodium Musikschule\u201c werden nur die st\u00e4rksten Talente der Musikschule geschickt. Bestens vorbereitet und mit bisweilen beeindruckenden Interpretationen zeigten sich dieses Jahr etliche Streicher, Bl\u00e4ser und Pianisten als Solisten oder auch als Kammermusiker. Querfl\u00f6tistin Katharina Schaub lie\u00df fein artikulierte Melodieb\u00f6gen in einem Sonatensatz von Carl Philipp Emanuel Bach aufbl\u00fchen, w\u00e4hrend Marcel Erb im Kopfsatz von Mozarts anspruchsvollen 3. Hornkonzert mit rundem Ton und einem gro\u00dfen Atem \u00fcberzeugte. In der Kadenz war zwar noch etwas Nervosit\u00e4t zu sp\u00fcren \u2013 durch noch mehr B\u00fchnenpraxis wird sich das allerdings geben. Das Allegro con brio aus Haydns Sonate D-Dur, Hob. XVI\/37 ging Jana Kisner mit hohem Tempo und kraftvollem Zugriff an. Dabei h\u00e4tte sie durchaus noch mehr Klangnuancen wagen k\u00f6nnen, denn die Voraussetzungen daf\u00fcr hat sie allemal. Romy Kleinmichel spielte Astor Piazzollas expressive Milonga del Angel dagegen in einer wundersch\u00f6nen Farbe, h\u00e4tte sich daf\u00fcr in der subtilen Begleitung der linken Hand durchaus noch etwas rhythmischer zeigen k\u00f6nnen. Eine Spur mehr Tango-Gew\u00fcrz sollten zwar auch Sarah Meyer (Violine) und Emely Koch (Klavier) noch zugeben, aber sie verstanden es mit ihrem tollem Zusammenspiel hervorragend, die Farben Braun und Blau (Marron y azul) in Musik zu \u00fcbersetzen.<!--more--><\/p>\n<p>Bei den Streichersolisten \u00fcberzeugten Zubin Orfgen (Cello) mit einer sehr lebendigen Gavotte von David Popper und Am\u00e9lie Becker (Violine) mit Komarowskis \u00fcberm\u00fctiger und kontrastreicher Tarantella. Sophie Moustafas durchweg wundersch\u00f6ner Geigenton stand dem ersten Satz aus Mozarts G-Dur-Sonate sehr gut zu Gesicht, egal ob im schlichten Hauptthema oder den kraftvollen unisono-Passagen der Durchf\u00fchrung. Janina Welchar (Viola) schaffte es, Max Bruchs Romanze op. 85 in all ihren Facetten von introvertierten Melodiepassagen bis zu aufgew\u00fchlten Arpeggien packend zu musizieren. Da st\u00f6rte es nicht, wenn hin und wieder kleine Ungenauigkeiten in der Intonation auftauchten. Eine der reifsten Darbietungen des Abends lieferte sicherlich Agnes Berb\u00e9e mit der Allemande und der Gigue aus Bachs Partita Nr. 2, die sie mit traumwandlerischer Stilsicherheit, differentiertem Strich, eloquenter Phrasierung und einer Dynamik darbot, die die Struktur der S\u00e4tze perfekt ausleuchtete.<\/p>\n<p>Umspannt wurde der Abend von drei Streicher-Ensembles. Zu Beginn spielten Hannah Kipp, Janis von Keitz und Marius Lindenthal einen vor allem in Bogenstrich und Artikulation sehr gut ausgearbeiteten Satz aus dem Cello-Trio \u201eLe Ph\u00e9nix\u201c von Michel Corette. In der Mitte des Programms war dann das Andantino aus Claude Debussys Streichquartett Nr. 10 zu h\u00f6ren. Andr\u00e9 Musch, Am\u00e9lie Becker, Janina Welchar und Benedikt Kaiser sind auf einem guten Weg, in impressionistische Klangwelten vorzudringen. Die unglaublich schwierig zu intonierenden Akkordverschiebungen dagegen sind ihnen noch nicht ganz gelungen. Einen peppigen Schlusspunkt setzte schlie\u00dflich das Streichquartett von Am\u00e9lie Becker, Elvira Tielmann, Mirjam Tielmann und Eva Gugel mit dem Evergreen My Way und einem Boogie von Manfred Schmitz. Ihre souver\u00e4ne Bogenf\u00fchrung, die pulsierende Rhythmik, und das solide Zusammenspiel bereiteten den Zuh\u00f6rern gro\u00dfe Freude.<\/p>\n<p>Als Klavierbegleiter wirkten Renate Moustafa-Hunold, Jutta Orfgen und Musikschulleiter Christoph Stibor mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Vom Instrumentalunterricht direkt auf das j\u00e4hrlich stattfindende \u201ePodium Musikschule\u201c werden nur die st\u00e4rksten Talente der Musikschule geschickt. Bestens vorbereitet und mit bisweilen beeindruckenden Interpretationen zeigten sich dieses Jahr etliche Streicher, Bl\u00e4ser und Pianisten als Solisten oder auch als Kammermusiker. 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