{"id":127331,"date":"2014-07-18T07:04:24","date_gmt":"2014-07-18T07:04:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=127331"},"modified":"2014-07-18T07:04:24","modified_gmt":"2014-07-18T07:04:24","slug":"praelat-moenninger-begeht-eisernes-priesterjubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=127331","title":{"rendered":"Pr\u00e4lat M\u00f6nninger begeht Eisernes Priesterjubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/IMG_1204_1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-127332\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/IMG_1204_1-265x418.jpg\" alt=\"IMG_1204_1\" width=\"265\" height=\"418\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/IMG_1204_1-265x418.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/IMG_1204_1-380x600.jpg 380w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/IMG_1204_1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda\/Marburg (bpf). Sein 65-j\u00e4hriges Priesterjubil\u00e4um kann am 24. Juli Domkapitular i. R. Pr\u00e4lat Josef M\u00f6nninger (Fulda) begehen. Der im 95. Lebensjahr stehende Geistliche war 1949 von Bischof Dr. Johannes Baptist Dietz im Fuldaer Dom zum Priester geweiht worden. Der fr\u00fchere Leiter des Seelsorgeamtes der Di\u00f6zese Fulda und langj\u00e4hrige Vorsitzende des Di\u00f6zesan-Caritasverbandes hat sich insbesondere um die Gemeindekatechese und die F\u00f6rderung der Laien im Pastoralen Dienst verdient gemacht. Der Jubilar feiert an seinem Weihetag um 9 Uhr die Heilige Messe in der Severikirche. Am Sonntag, 27. Juli, ist um 10 Uhr ein Festgottesdienst in seiner Heimatgemeinde St. Antonius d. Einsiedler in Am\u00f6neburg-R\u00fcdigheim mit anschlie\u00dfendem Mittagessen. Bischof Heinz Josef Algermissen wird mit Pr\u00e4lat M\u00f6nninger am Samstag, 2. August, um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Pius, Dr.-Dietz-Str. 17, einen Festgottesdienst feiern. Im Anschluss sind die Gl\u00e4ubigen zum Mittagessen eingeladen.<!--more--><\/p>\n<p>Dem Jubilar war es von jeher wichtig, sich f\u00fcr das Reich Gottes einzusetzen und vertrauensvoll auf Gott zu bauen. \u201eIch bin ein einfacher Arbeiter f\u00fcr das Reich Gottes\u201c, betont er. An seinen vielen Wirkungsorten als Seelsorger hat er gelernt, Menschen zur Mitarbeit anzuregen. \u201eEin Priester muss im Volk stehen und nicht \u00fcber ihm\u201c, zeigt er sich \u00fcberzeugt. Er m\u00fcsse immer ein offenes Ohr f\u00fcr die Anliegen und N\u00f6te der ihm anvertrauten Menschen haben. Auch sollten die Menschen sp\u00fcren, dass ihr Seelsorger seine Arbeit mit Freude verrichtet.<\/p>\n<p>In den sechs Jahrzehnten seines pastoralen Wirkens nahm M\u00f6nninger wichtige Aufgaben wahr: als Kolping-Di\u00f6zesanpr\u00e4ses und Di\u00f6zesanjugendseelsorger, als Kasseler Gemeindepfarrer und Regionaldechant, von 1977 an als Ordinariatsrat und Abteilungsleiter im Bisch\u00f6flichen Generalvikariat, als Domkapitular und Mitglied zahlreicher Kommissionen und R\u00e4te sowie als Vorsitzender des Di\u00f6zesan-Caritasverbandes. Dabei hat er sich gro\u00dfe Verdienste um die seelsorgliche und soziale Arbeit im Bistum erworben. Sie fanden 1973 in der Ernennung zum \u201eP\u00e4pstlichen Kaplan\u201c (Monsignore) und 1980 zum \u201eP\u00e4pstlichen Ehrenpr\u00e4laten\u201c ihre \u00e4u\u00dfere Anerkennung.<\/p>\n<p>Geboren am 2. Dezember 1919 in R\u00fcdigheim, besuchte M\u00f6nninger die Bisch\u00f6fliche Lateinschule in Am\u00f6neburg und wechselte dann an das Konvikt in Fulda. Nach dem Abitur 1938 in Fulda wurde er zun\u00e4chst zum Arbeitsdienst und bei Kriegsausbruch sogleich zum Wehrdienst einberufen. Bei Kriegsende war er Artillerieoffizier im Osten. Erst 1946 konnte er sein Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Fulda fortsetzen. Auf die Priesterweihe folgten 1949 Kaplansjahre in Fulda in St. Sturmius und der Stadtpfarrei. Ab 1951 wirkte er als Pr\u00e4ses der Kolpingfamilie Fulda. 1955 wurde er zum Di\u00f6zesanpr\u00e4ses des Kolpingwerkes und ein Jahr sp\u00e4ter au\u00dferdem zum Di\u00f6zesanjugendseelsorger f\u00fcr die Mannesjugend ernannt. Dar\u00fcber hinaus war er an den Fuldaer Schulen als Religionslehrer t\u00e4tig.<\/p>\n<p>1960 wurde M\u00f6nninger zum Pfarrer in Giesel ernannt. Hier lagen ihm Bauma\u00dfnahmen an Kirche und Pfarrhaus ebenso am Herzen wie die Seelsorge an der Jugend. Sechs Jahre sp\u00e4ter \u00fcbertrug ihm Bischof Adolf Bolte die Seelsorge f\u00fcr die St.-Bonifatius-Gemeinde im Nordosten Kassels. \u00dcber zehn Jahre wirkte er in dieser wachsenden Gro\u00dfstadtpfarrei. Das Vertrauen seiner Mitbr\u00fcder berief den engagierten Pfarrseelsorger 1972 zum Dechanten des Stadtdekanates Kassel und zum Regionaldechanten der damaligen Region Kassel. Nachdr\u00fccklich setzte er sich f\u00fcr eine Kooperation der Pfarrgemeinden beim Aufbau notwendiger Dienste ein und ging dabei selbst mit gutem Beispiel voran. Die Gr\u00fcndung der Kasseler Stadtkonferenz ebenso wie der Bau des neuen Regionalhauses sind nicht zuletzt seiner Initiative zu danken.<\/p>\n<p>1977 berief ihn Bischof Dr. Eduard Schick als Ordinariatsrat ins Bisch\u00f6fliche Generalvikariat und \u00fcbertrug ihm die Verantwortung f\u00fcr die territorial- wie personalstrukturelle Planung im Bistum. Zugleich wurde er zum Ehrendomkapitular an der Fuldaer Kathedralkirche ernannt. Ein weiterer Schwerpunkt seiner T\u00e4tigkeit war die Sakramentspastoral. Der aktiven Seelsorge blieb er verbunden, indem er in der Pfarrei St. Pius mitarbeitete. Anfang 1978 folgte die Ernennung zum Leiter des Seelsorgeamtes und wenig sp\u00e4ter zum Domkapitular. Im September 1984 wurde er dar\u00fcber hinaus zum Vorsitzenden des Di\u00f6zesan-Caritasverbandes berufen.<\/p>\n<p>Im Sinne der Konzilsbeschl\u00fcsse war Pr\u00e4lat M\u00f6nninger \u2013 von 1977 bis 1990 unter anderem auch Geistlicher Beirat des Katholikenrats der Di\u00f6zese \u2013 stets bestrebt, die Seelsorge den Erfordernissen der Gegenwart anzupassen und den Weg einer Kirche zu bereiten, in der Priester und Laien vertrauensvoll zusammenarbeiten. Seine besondere Gabe, Menschen zusammenzuf\u00fchren und Br\u00fccken zu bauen, kam ihm dabei ebenso zugute wie die praktische Erfahrung in der Gemeinde- und Verbandsarbeit. Immer wieder war er bestrebt, neue Impulse zu geben und pastorale Schwerpunkte zu setzen. Als M\u00f6nninger Ende 1989 von der Leitung des Seelsorgeamtes entpflichtet wurde, blieb er bis 1995 weiter Vorsitzender des Caritasverbandes der Di\u00f6zese. Im Juni 2004 wurde Pr\u00e4lat M\u00f6nninger bei einem Besuch in England aus Anlass des 1250. Jahrestages des Martyriums des heiligen Bonifatius vom damaligen Bischof von Plymouth, Christopher Budd, zum Ehrendomkapitular des Kapitels der Kathedralkirche zu Plymouth ernannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda\/Marburg (bpf). Sein 65-j\u00e4hriges Priesterjubil\u00e4um kann am 24. Juli Domkapitular i. R. Pr\u00e4lat Josef M\u00f6nninger (Fulda) begehen. Der im 95. Lebensjahr stehende Geistliche war 1949 von Bischof Dr. Johannes Baptist Dietz im Fuldaer Dom zum Priester geweiht worden. 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