{"id":126838,"date":"2014-07-10T00:09:14","date_gmt":"2014-07-10T00:09:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=126838"},"modified":"2014-07-10T07:19:09","modified_gmt":"2014-07-10T07:19:09","slug":"mitarbeiter-des-landkreises-fulda-verbindet-nicht-nur-der-arbeitgeber-sondern-auch-die-liebe-zum-pferd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=126838","title":{"rendered":"Mitarbeiter des Landkreises Fulda verbindet nicht nur der Arbeitgeber, sondern auch die Liebe zum Pferd"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_126839\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/318-Pferdesportler.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-126839\" class=\"size-full wp-image-126839\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/318-Pferdesportler.jpg\" alt=\"Zur Arbeit reiten sie zwar nicht, daf\u00fcr verbringen sie aber zuhause viel Zeit mit ihren Pferden: (v.l.) Verena Heimann, Sarah Wiegand, Rieke Trittin, Yvonne Fischer und Heike Bosold (auf dem Pferd). Es fehlen Angelika F\u00f6rster, Karin Beyrodt, Marco Hillenbarnd, Dr. Christina Tresser und Dr. Carina Urban. \/ Foto: Bickert\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/318-Pferdesportler.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/318-Pferdesportler-265x198.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-126839\" class=\"wp-caption-text\">Zur Arbeit reiten sie zwar nicht, daf\u00fcr verbringen sie aber zuhause viel Zeit mit ihren Pferden: (v.l.) Verena Heimann, Sarah Wiegand, Rieke Trittin, Yvonne Fischer und Heike Bosold (auf dem Pferd). Es fehlen Angelika F\u00f6rster, Karin Beyrodt, Marco Hillenbarnd, Dr. Christina Tresser und Dr. Carina Urban. \/ Foto: Bickert<\/p><\/div>\n<p>Fulda. Sie arbeiten in unterschiedlichen Fachdiensten. Beruflich haben sie eher weniger miteinander zu tun und doch kennen sie sich, weil ein gemeinsames Hobby sie eint. Die Rede ist von Mitarbeitern des Landkreises Fulda, die als Freizeit- oder Turnierreiter, Z\u00fcchter oder Halter ein oder mehrere Pferde besitzen und mit dem Pferdevirus infiziert sind.<!--more--><\/p>\n<p>Die 30-j\u00e4hrige Rieke Trittin, die beim Fachdienst Landwirtschaft sowie beim Fachdienst Natur und Landschaft je zur H\u00e4lfte besch\u00e4ftigt ist, hat ihr Pferd Fee, eine hessische Warmblutstute, an der Ebersburg in der Rh\u00f6n untergebracht. Im Alter von 12 Jahren hat sie in Gersfeld mit dem Reiten begonnen und viele Jahre f\u00fcr ein eigenes Pferd gespart. \u201eIch genie\u00dfe es, die Natur vom Pferder\u00fccken aus zu betrachten, und bin ein klassischer Freizeitreiter\u201c, sagt die junge Frau. F\u00fcr sie ist der Umgang mit dem Pferd die beste Gelegenheit, um abzuschalten und den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Dass sie dadurch weniger Zeit f\u00fcr andere Interessen habe, nehme sie dabei gerne in Kauf, sagt die 30-J\u00e4hrige.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich sieht die Situation bei Yvonne Fische, Mitarbeiterin im Fachdienst Soziale Leistungen, aus. Die 22-J\u00e4hrige hat mit elf Jahren zum Geburtstag ihre erste Reitstunde geschenkt bekommen und ist seitdem nahezu t\u00e4glich bei den Pferden. Vor vier Jahren erf\u00fcllte sich ihr gr\u00f6\u00dfter Traum \u2013 ein eigenes Pferd. Tinker \u201eJohn Tom\u201c hielt Einzug in den heimischen Stall in Eiterfeld-Dittlofrod und seitdem sind die beiden unzertrennlich. Obwohl Freizeitreiterin, nimmt sie regelm\u00e4\u00dfig Dressurunterricht in Mansbach, damit sie in unberechenbaren Situationen ebenfalls sicher im Sattel sitzt.<\/p>\n<p>Auch Verena Heimann nimmt regelm\u00e4\u00dfig Reitunterricht. Sie ist Mitglied beim Reit- und Fahrverein H\u00fcnfeld und ist sowohl als Freizeit- als auch Turnierreiterin unterwegs. Mit ihrem Haflinger \u201eWincent\u201c startet die 25-J\u00e4hrige vom Kreisjobcenter des Landkreises auf Turnieren in Dressur und Springen. \u201eDadurch, dass ich mein Pferd in einer Reitanlage in Marbach stehen habe, bin ich in der gl\u00fccklichen Lage bei einer bekannten Dressurreiterin Unterricht zu erhalten. Im Springen trainiert mich Lutz Altm\u00fcller, der selbst ein erfolgreicher Turnierreiter war\u201c, sagt die H\u00fcnfelderin. Bereits mit neun Jahren habe sie sich in ihrem Heimatort R\u00fcckers immer beim Bauern aufgehalten und so die Liebe zu den Pferden entdeckt.<\/p>\n<p>Eine erfolgreiche Turnierreiterin ist Sarah Wiegand aus Flieden. Mit f\u00fcnf Jahren sa\u00df sie zum ersten Mal auf einem Pferd und von diesem Zeitpunkt an war f\u00fcr die heute 24-J\u00e4hrige vom Fachdienst Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt klar, dass sie auf Turnieren reiten wollte. Daf\u00fcr trainiert sie mit Flei\u00df und gro\u00dfem Engagement und hat ihre reiterliche Heimat in Herbstein gefunden. Siege und Platzierungen bis zur Klasse M* zieren ihren Weg, doch das Wichtigste f\u00fcr sie ist die Gemeinschaft mit dem Pferd. F\u00fcr ihr Hobby nimmt sie weite Wege in Kauf, \u201edas macht man nur, wenn man den Pferden so richtig verfallen ist\u201c, sagt die erfolgreiche Amazone mit einem Schmunzeln.<\/p>\n<p>Ein alter Hase in Sachen Pferde und Reitsport ist Heike Bosold. Die 37-J\u00e4hrige Mitarbeiterin beim Gesundheitsamt lebt mit Mann und Sohn in Gro\u00dfenl\u00fcder und hat ihre ganze Familie mit dem Pferdevirus angesteckt. Seit 33 Jahren ist sie mit den Pferden verbunden, die reiterlichen Anf\u00e4nge hatte sie in ihrem Heimatort Uffhausen. Heute engagiert sie sich vor allem in der Nachwuchsarbeit und verbringt viel Zeit damit, Kinder und Jugendliche daf\u00fcr zu sensibilisieren, dass Reiten mehr ist als nur auf dem R\u00fccken eines Pferdes zu sitzen und sich durch die Gegend tragen zu lassen. \u201eIm Umgang mit den Pferden lernt man Respekt und Achtung vor der Kreatur, aber auch, wie wichtig es ist, f\u00fcr den Vierbeiner ein verl\u00e4sslicher Partner zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Die pferdebegeisterten Mitarbeiter beim Landkreis Fulda wissen alle, dass ihr Hobby zeitaufw\u00e4ndig und kostenintensiv ist. Dass Partner oder Familie viel Verst\u00e4ndnis aufbringen m\u00fcssen, ist ohnehin allen Pferdefreunden gemein. Auch dass sie das ganze Jahr \u00fcber ihre Pferde bei Wind und Wetter versorgen m\u00fcssen und Ausreden nicht gelten, nehmen sie in Kauf. \u201eMan lernt seine eigenen Grenzen kennen und auch Disziplin. Eigenschaften, die f\u00fcr das Berufsleben durchaus von Vorteil sein k\u00f6nnen\u201c, bringt es Rieke Trittin auf den Punkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Sie arbeiten in unterschiedlichen Fachdiensten. Beruflich haben sie eher weniger miteinander zu tun und doch kennen sie sich, weil ein gemeinsames Hobby sie eint. 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