{"id":126548,"date":"2014-07-04T00:09:26","date_gmt":"2014-07-04T00:09:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=126548"},"modified":"2014-07-04T06:35:41","modified_gmt":"2014-07-04T06:35:41","slug":"naturschutzgebiet-kesselrain-mit-besonderer-florea-an-nordhaengen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=126548","title":{"rendered":"Naturschutzgebiet Kesselrain mit besonderer Flora an Nordh\u00e4ngen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/140704_Kesselrain-2.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-126551\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/140704_Kesselrain-2.jpg\" alt=\"140704_Kesselrain 2\" width=\"560\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/140704_Kesselrain-2.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/140704_Kesselrain-2-265x194.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ehrenberg. Das heute vollst\u00e4ndig zur Kernzone des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n geh\u00f6rende Naturschutzgebiet \u201eKesselrain\u201c erstreckt sich in einer H\u00f6he von 760 bis 900 Meter. Es liegt in unmittelbarer N\u00e4he des Heidelsteins und ist von W\u00fcstensachsen aus in Richtung Hochrh\u00f6nstra\u00dfe leicht zu erreichen.<!--more--><\/p>\n<p>Bereits am Eingang des Schutzgebiets weist ein Schild den Naturfreund auf die Besonderheiten dieses naturnahen Waldbereichs hin, der sich insbesondere an sehr steilen und schluchtartigen Nordh\u00e4ngen befindet und auf kleinem Raum ausgesprochen vielseitig und formenreich ausgebildet ist. So konnten hier Waldgesellschaften wie Zahnwurz-Buchenw\u00e4lder, Bergahorn-Eschenw\u00e4lder, Sommerlinden-Bergahorn-Blockschuttw\u00e4lder sowie verschiedene Erlenwaldgesellschaften nachgewiesen werden. Damit sich dieser Lebensraum nat\u00fcrlich entwickeln kann, wurde seit 1969 in einigen Teilen des Schutzgebietes die forstliche Bewirtschaftung eingestellt. Aufgrund des Kernzonenstatus ist hier heute keinerlei Nutzung mehr m\u00f6glich.<\/p>\n<div id=\"attachment_126550\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/308-Kesselrain-1.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-126550\" class=\"size-thumbnail wp-image-126550\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/308-Kesselrain-1-265x353.jpg\" alt=\"Lichtdurchfluteter Waldbereich im Naturschutzgebiet Kesselrain\u201c mit Blick auf den durch das  Gebiet f\u00fchrenden Hauptweg (R1), der von wei\u00df bl\u00fchenden Best\u00e4nden des Gl\u00e4nzenden Ker-bels ges\u00e4umt wird  Die azurblauen Bl\u00fcten des Alpen-Milchlattichs entwickeln sich Mitte\/Ende Juni.  Fotos: Lange  \" width=\"265\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/308-Kesselrain-1-265x353.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/308-Kesselrain-1-198x265.jpg 198w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/308-Kesselrain-1-450x600.jpg 450w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/308-Kesselrain-1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-126550\" class=\"wp-caption-text\">Lichtdurchfluteter Waldbereich im Naturschutzgebiet Kesselrain\u201c mit Blick auf den durch das Gebiet f\u00fchrenden Hauptweg (R1), der von wei\u00df bl\u00fchenden Best\u00e4nden des Gl\u00e4nzenden Ker-bels ges\u00e4umt wird<br \/>Die azurblauen Bl\u00fcten des Alpen-Milchlattichs entwickeln sich Mitte\/Ende Juni. Fotos: Lange<\/p><\/div>\n<p>Neben der Vielgestaltigkeit der Waldbest\u00e4nde tr\u00e4gt das Vorkommen von Hochstauden, die haupts\u00e4chlich in den Hochlagen der Mittelgebirge gedeihen, zur Schutzw\u00fcrdigkeit dieses seit 1968 bestehenden, rund 32 Hektar gro\u00dfen Naturschutzgebiets bei. Gl\u00e4nzender Kerbel, Silberblatt, Platanenbl\u00e4ttriger Hahnenfu\u00df oder vereinzelt auch Gelber Eisenhut s\u00e4umen ab Mitte Mai\/Anfang Juni die R\u00e4nder des Hauptwegs, der als Wander- und Radweg (R1) ausgewiesen ist und im Winter zudem als Loipe genutzt wird. Ein intensiver Geruch nach Knoblauch macht im Fr\u00fchjahr an manchen Stellen des Waldes auf ein \u00f6rtliches Massenvorkommen des B\u00e4rlauchs aufmerksam. Hinzu kommen \u00fcppige Best\u00e4nde des Lerchensporns. Goldnessel, Gro\u00dfe Sternmiere und Waldmeister sind einige weitere hier zu findende Arten.<\/p>\n<p>Als eine ganz besondere Pflanze ist der Alpen-Milchlattich anzusehen, eine Art, die ihr Hauptverbreitungsgebiet im n\u00f6rdlichen Skandinavien hat, aber auch kleine Teilareale in den Hochlagen der Alpen und Mittelgebirge besiedelt. Insgesamt ist dieser Korbbl\u00fctler nur an ganz wenigen Standorten in Hessen anzutreffen, so dass er in der Rh\u00f6n eine botanische Kostbarkeit darstellt.<\/p>\n<p>Au\u00dfer den W\u00e4ldern pr\u00e4gen zahlreiche Quellbereiche und naturnahe Gew\u00e4sser mit Feuchtw\u00e4ldern und begleitenden Staudenfluren den Kesselrain.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Ehrenberg. Das heute vollst\u00e4ndig zur Kernzone des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n geh\u00f6rende Naturschutzgebiet \u201eKesselrain\u201c erstreckt sich in einer H\u00f6he von 760 bis 900 Meter. 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