{"id":126514,"date":"2014-07-05T00:09:19","date_gmt":"2014-07-05T00:09:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=126514"},"modified":"2014-07-05T09:39:07","modified_gmt":"2014-07-05T09:39:07","slug":"mitarbeiter-des-landkreises-fulda-machen-musik-personalsachbearbeiterin-petra-schmitt-in-drei-vereine-aktiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=126514","title":{"rendered":"Mitarbeiter des Landkreises Fulda machen Musik: Personalsachbearbeiterin Petra Schmitt in drei Vereine aktiv"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_126515\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/307-Petra-Schmitt.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-126515\" class=\"size-full wp-image-126515\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/307-Petra-Schmitt.jpg\" alt=\"Petra Schmitt, Personalsachbearbeiterin in der Kreisverwaltung, ist schon lange als Musikerin aktiv und spielt mehrere Instrumente. Foto: Diener\" width=\"560\" height=\"360\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-126515\" class=\"wp-caption-text\">Petra Schmitt, Personalsachbearbeiterin in der Kreisverwaltung, ist schon lange als Musikerin aktiv und spielt mehrere Instrumente. Foto: Diener<\/p><\/div>\n<p>Fulda. Ihre Liebe zur Musik wurde Petra Schmitt in die elterliche Wohnstube gelegt. Denn dort, auf dem gro\u00dfen Schrank, fand sich ein ganzer Instrumentenfundus und weckte fr\u00fch die Neugier der heute 47-j\u00e4hrigen Personalsachbearbeiterin der Kreisverwaltung Fulda.<!--more--><\/p>\n<p>Eine Trompete, ein Fl\u00fcgelhorn, Sopran- und Tenorsaxophon und eine Klarinette: Als Kind konnte Petra Schmitt in ihrem Elternhaus aus dem Vollen sch\u00f6pfen \u2013 und tat es auch. \u201eMit neun Jahren habe ich zun\u00e4chst Klarinette spielen gelernt\u201c, erz\u00e4hlt die Angestellte des Landkreises Fulda. <!--more--><\/p>\n<p>Privater Unterricht vermittelte ihr die technischen Grundfertigkeiten. Doch als Jugendliche zog es sie zum Blech: \u201eAls Klarinette hat man es schwer, in einer Blechbl\u00e4sergruppe geh\u00f6rt zu werden, also habe ich Trompete ausprobiert\u201c, schildert Schmitt mit einem Lachen. Als Jugendliche nahm sie sich das Instrument ihres Vaters vor. Die Sommerferien haben ihr ausgereicht, dann beherrschte sie das Blechblasinstrument.<\/p>\n<p>\u201eDamals war das durchaus noch ungew\u00f6hnlich, als Frau in einer Kapelle Trompete zu spielen\u201c, erz\u00e4hlt sie. Heute geht es gar nicht mehr ohne. In drei Kapellen ist Schmitt aktiv und in allen geben auch bei den Blechbl\u00e4sern h\u00e4ufig Frauen den Ton an. W\u00e4hrend sie in der Kreisverwaltung als Sachbearbeiterin f\u00fcr rund 300 Mitarbeiter \u201ein allen Personalfragen von der Einstellung bis zur Rente\u201c zust\u00e4ndig ist, wird ihr Privatleben seit Jahrzehnten vom Vereinsleben bestimmt.<\/p>\n<p>Im Musikverein Fulda-Neuenberg e.V. 1974, im Musikverein D\u00f6llautaler Motten e.V. sowie im Musik- und Sportverein Modlos ist sie aktiv, und das bedeutet: \u201eDreimal zwei Stunden Probe in der Woche\u201c, best\u00e4tigt die 47-J\u00e4hrige mit strahlenden Augen, die dem Zweifel, ob das zeitlich zu schaffen sei, gro\u00dfe Leidenschaft entgegensetzen. Freizeitstress kennt Schmitt nicht, ganz im Gegenteil: \u201eBis vor Kurzem war ich in der Fuldaer Turnerschaft auch \u00dcbungsleiterin f\u00fcr rhythmische Sportgymnastik und aktiv in der Badmintonabteilung.\u201c Und dass sie dar\u00fcber hinaus Teil der Amtskapelle des Landkreises Fulda ist und die Notenverwaltung managt, ist nat\u00fcrlich Ehrensache. Sollte dann noch Zeit bleiben, musiziert sie mit Ehemann, Schwester, Schwager und einem befreundeten Trompeter zu Hochzeiten und besonderen Anl\u00e4ssen.<\/p>\n<p>Ihre Begeisterung f\u00fcr die Musik kommt nicht von ungef\u00e4hr: \u201eMein Vater hat den Musikverein Fulda-Neuenberg musikalisch aufgebaut und war dort auch lange Jahre Dirigent\u201c, gibt sie einen Einblick in ihre Familiengeschichte. Damit lag auf der Hand, dass auch sie dort \u201edas Musizieren lernt\u201c. Bis heute ist sie ihrem Heimatverein treu geblieben und begleitet das Amt der Kassenwartin. Eher Zufall war es, dass noch zwei weitere Kapellen auf ihr Engagement z\u00e4hlen k\u00f6nnen: \u201eBei den D\u00f6llautaler Motten habe ich 1992 als Trompeterin f\u00fcr ein Konzert in K\u00f6ln ausgeholfen und bin einfach dabei geblieben. Dort habe ich auch meinen Mann kennengelernt.\u201c 1993 schloss sie sich dem Verein im nordbayerischen Modlos, ihrem Wohnort, an \u2013 daran d\u00fcrfte auch ihr Ehemann Thomas, der dort Tenorhorn spielt, seinen Anteil haben.<\/p>\n<p>\u201eJeder Verein hat seine Besonderheiten und ich sch\u00e4tze die Abwechslung\u201c, erz\u00e4hlt Schmitt. Die Kapellen spielen von Dicke-Backen-Musik bis Konzertmusik, doch jeder mit eigenen Schwerpunkten. Die Hobbymusiker sind bei Konzerten und festlichen Anl\u00e4ssen pr\u00e4sent, bringen St\u00e4ndchen und sind musikalische St\u00fctze bei Prozessionen. Letztere z\u00e4hlen f\u00fcr Schmitt eher zur Pflicht\u00fcbung: \u201eProzessionsmusik geh\u00f6rt dazu, aber meine pers\u00f6nliche Vorliebe ist es nicht\u201c, erz\u00e4hlt sie mit einem Lachen. Kneifen kommt f\u00fcr die 47-J\u00e4hrige dennoch nicht in Frage \u2013 gespielt wird, was anliegt. Umso mehr Spa\u00df macht es aber, wenn besondere musikalische Highlights anstehen. \u201eDazu geh\u00f6rt auch in diesem Jahr wieder das seit 43 Jahren traditionelle Waldfest der D\u00f6llautaler Motten am zweiten Juliwochenende \u2013 dort herrscht immer eine einzigartige Atmosph\u00e4re\u201c, freut sich Schmitt schon.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Ihre Liebe zur Musik wurde Petra Schmitt in die elterliche Wohnstube gelegt. Denn dort, auf dem gro\u00dfen Schrank, fand sich ein ganzer Instrumentenfundus und weckte fr\u00fch die Neugier der heute 47-j\u00e4hrigen Personalsachbearbeiterin der Kreisverwaltung Fulda.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,44,78],"tags":[],"class_list":["post-126514","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-kultur","category-topthema"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/126514","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=126514"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/126514\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126614,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/126514\/revisions\/126614"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=126514"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=126514"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=126514"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}