{"id":126328,"date":"2014-07-01T05:52:38","date_gmt":"2014-07-01T05:52:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=126328"},"modified":"2014-07-01T05:52:38","modified_gmt":"2014-07-01T05:52:38","slug":"bundeskulturtagung-der-landsmannschaft-weichsel-warthe-in-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=126328","title":{"rendered":"Bundeskulturtagung der Landsmannschaft Weichsel-Warthe in Fulda"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_126329\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/BKT2014-31neu.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-126329\" class=\"size-thumbnail wp-image-126329\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/BKT2014-31neu-265x182.jpg\" alt=\"Foto: Landesbeauftragte Margarete Ziegler-Raschdorf und der Bundessprecher der Landsmannschaft Weichsel-Warthe, Dr. Martin Sprungala, bei der Bundeskulturtagung im Bonifatiushaus in Fulda  \" width=\"265\" height=\"182\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/BKT2014-31neu-265x182.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/BKT2014-31neu.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-126329\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Landesbeauftragte Margarete Ziegler-Raschdorf und der Bundessprecher der Landsmannschaft Weichsel-Warthe, Dr. Martin Sprungala, bei der Bundeskulturtagung im Bonifatiushaus in Fulda<\/p><\/div>\n<p>Fulda. Die diesj\u00e4hrige Bundeskulturtagung der Landsmannschaft Weichsel-Warthe in Fulda stand unter dem Motto \u201eDer 1. Weltkrieg und die Folgen f\u00fcr die deutschen Siedlungsgebiete in Polen\u201c. Die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung f\u00fcr Heimatvertriebene und Sp\u00e4taussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, \u00fcberbrachte die Gr\u00fc\u00dfe der Hessischen Landesregierung, insbesondere von Ministerpr\u00e4sident Volker Bouffier und von Sozial- und Integrationsminister Stefan Gr\u00fcttner. An der Veranstaltung nahmen neben Mitgliedern der Landsmannschaft auch G\u00e4ste aus Polen teil, die an dem Thema und der Verst\u00e4ndigungsarbeit sehr interessiert waren.<\/p>\n<p>Was das Motto der Bundeskulturtagung angehe, so sei einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr den 1. Weltkrieg die Spannungen durch den erwachenden Nationalismus in Mehr- und Vielv\u00f6lkerstaaten wie in \u00d6sterreich-Ungarn oder der preu\u00dfischen Provinz Posen gewesen. Aber auch das System des Imperialismus, das die Hauptm\u00e4chte zu einem Annexions- und Aggressionskurs zwang, sei urs\u00e4chlich f\u00fcr den Ausbruch des 1. Weltkrieges gewesen. \u201eVor 100 Jahren ist der I. Weltkrieg ausgebrochen. Damit k\u00f6nnte das Thema Ihrer Bundeskulturtagung passender nicht gew\u00e4hlt sein. Sie widmen sich heute und morgen anhand dreier Fachvortr\u00e4ge detailliert dem Thema\u00c2\u00a0 1. Weltkrieg und die Folgen f\u00fcr die deutschen Siedlungsgebiete in Polen\u201c, so die Landesbeauftragte.<!--more--><\/p>\n<p>Die Landesbeauftragte gab den aus allen Teilen der Bundesrepublik und aus Polen angereisten G\u00e4sten einen \u00dcberblick \u00fcber ihr Aufgabengebiet.\u00c2\u00a0 Das Engagement des Landes Hessen f\u00fcr Heimatvertriebene und wurde von den G\u00e4sten mit Anerkennung und Dankbarkeit zur Kenntnis genommen. Das Bundesland Hessen bringe damit den Vertriebenen gro\u00dfe Aufmerksamkeit und Wertsch\u00e4tzung entgegen.<\/p>\n<p>Frau Ziegler-Raschdorf ging in ihrem Gru\u00dfwort auch auf die erste schwarz-gr\u00fcne Landesregierung in Hessen ein, den Koalitionsvertrag sowie den landesweiten \u201eGedenktag f\u00fcr die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation\u201c, der in diesem Jahr am 14. September zum ersten Mal feierlich im Hessischen Landtag begangen werde. Weitere Themen waren ihre erneute Berufung zur ehrenamtlichen Beauftragten f\u00fcr Heimatvertriebene und Sp\u00e4taussiedler in der 19. Legislaturperiode und ihr vor kurzem ver\u00f6ffentlichter Bericht als Landesbeauftragte f\u00fcr die Legislaturperiode\u00c2\u00a0 2009 \u2013 2014.<\/p>\n<p>Die Landesbeauftragte erinnerte daran, dass das Land Hessen im Jahr 1990 die Patenschaft \u00fcber die Landsmannschaft Weichsel-Warthe \u00fcbernommen habe. In der Patenschaftsurkunde bekunde Hessen seine Verbundenheit mit den Deutschen aus den ehemaligen Siedlungsgebieten an Weichsel und Warthe. \u201eDer Wille der Landesregierung, die Arbeit Ihrer Landsmannschaft besonders zu unterst\u00fctzen und ihr kulturelles Erbe zu wahren, wird darin festgeschrieben\u201c, betonte die Landesbeauftragte.<\/p>\n<p>Patenschaften seien deshalb auch ein politisches Bekenntnis. Die \u00dcbernahme einer Patenschaft \u00fcber eine Landsmannschaft entspreche nicht nur dem Mitgef\u00fchl f\u00fcr diejenigen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, sondern sie entspreche auch der Erkenntnis der Paten, dass der Verlust der ostdeutschen Heimat auch diejenigen betreffe, die dieses Schicksal nicht selbst erleiden mussten.<\/p>\n<p>\u201eIch m\u00f6chte Ihnen meinen Dank sagen f\u00fcr ihr gro\u00dfes europ\u00e4isches Engagement und f\u00fcr die geleistete Kulturarbeit. Dieser Dank gilt ihnen allen und in besonderer Weise ihrem Bundessprecher Dr. Martin Sprungala. Ihre Arbeit und die Patenschaft mit dem Land Hessen werde ich auch in Zukunft gerne weiter\u00c2\u00a0 begleiten und unterst\u00fctzen.\u201c, so Frau Ziegler-Raschdorf am Ende ihres Gru\u00dfwortes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die diesj\u00e4hrige Bundeskulturtagung der Landsmannschaft Weichsel-Warthe in Fulda stand unter dem Motto \u201eDer 1. Weltkrieg und die Folgen f\u00fcr die deutschen Siedlungsgebiete in Polen\u201c. Die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung f\u00fcr Heimatvertriebene und Sp\u00e4taussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, \u00fcberbrachte die Gr\u00fc\u00dfe der Hessischen Landesregierung, insbesondere von Ministerpr\u00e4sident Volker Bouffier und von Sozial- und Integrationsminister Stefan Gr\u00fcttner. 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