{"id":126248,"date":"2014-06-28T00:12:10","date_gmt":"2014-06-28T00:12:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=126248"},"modified":"2014-06-27T09:58:03","modified_gmt":"2014-06-27T09:58:03","slug":"die-hessischen-landkreis-pressestellen-waren-zu-gast-im-vogelsbergkreis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=126248","title":{"rendered":"Die hessischen Landkreis-Pressestellen waren zu Gast im Vogelsbergkreis"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_126249\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/RuhlRuderZielinski.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-126249\" class=\"size-thumbnail wp-image-126249\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/RuhlRuderZielinski-265x94.jpg\" alt=\"Treffen der Pressesprecherinnen und Pressesprecher aus den 21 hessischen Landkreisen im Lauterbacher Landratsamt \u2013 Erich Ruhl, Leiter der Stabsstelle Presse und Kommunikation im Vogelsbergkreis, Tim Ruder, Leiter des Referats Recht, Europa und \u00d6ffentlichkeitsarbeit beim Hessischen Landkreistag, und Erster Kreisbeigeordneter Peter Zielinski (von rechts) begr\u00fc\u00dften die \u00fcber 20 Teilnehmer der Tagung. Foto: Vogelsbergkreis\" width=\"265\" height=\"94\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/RuhlRuderZielinski-265x94.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/RuhlRuderZielinski.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-126249\" class=\"wp-caption-text\">Treffen der Pressesprecherinnen und Pressesprecher aus den 21 hessischen Landkreisen im Lauterbacher Landratsamt \u2013 Erich Ruhl, Leiter der Stabsstelle Presse und Kommunikation im Vogelsbergkreis, Tim Ruder, Leiter des Referats Recht, Europa und \u00d6ffentlichkeitsarbeit beim Hessischen Landkreistag, und Erster Kreisbeigeordneter Peter Zielinski (von rechts) begr\u00fc\u00dften die \u00fcber 20 Teilnehmer der Tagung. Foto: Vogelsbergkreis<\/p><\/div>\n<p>Vogelsbergkreis. Der Vogelsberger Pressesprecher Erich Ruhl und sein Kollege beim Hessischen Landkreistag (HLT), Tim Ruder, freuten sich \u00fcber die sehr gro\u00dfe Resonanz beim j\u00fcngsten Treffen der Pressesprecherinnen und Pressesprecher aus den 21 hessischen Landkreisen. Die Tagung fand im Landratsamt in Lauterbach statt. Wichtige Themen waren die klassische Pressearbeit, die wachsende Bedeutung von sozialen Medien und die Sicherstellung der Berichterstattung in Gefahren- und Krisenlagen.<\/p>\n<p>Erster Kreisbeigeordneter Peter Zielinski hob in seiner Begr\u00fc\u00dfung die besondere Aufgabenstellung f\u00fcr Pressestellen und Kommunikationsabteilungen hervor. An der Schnittstelle von \u00d6ffentlichkeit, Verwaltung, Politik und dem Interesse der Medien komme es t\u00e4glich darauf an,\u00c2\u00a0 \u201eSachverhalte gut zu recherchieren, sie in gr\u00f6\u00dfere Zusammenh\u00e4nge einzuordnen und verst\u00e4ndlich, mit Weitblick und Fingerspitzengef\u00fchl zu transportieren\u201c. Der Vizelandrat dankte den Pressestellen-Verantwortlichen der Landkreise ausdr\u00fccklich f\u00fcr ihre unverzichtbare Arbeit in immer komplexer werdenden Sachverhalten.<!--more--><\/p>\n<p>Tim Ruder, beim HLT zust\u00e4ndig unter anderem f\u00fcr die Ressorts Europa, Recht und \u00d6ffentlichkeitsarbeit, \u00e4u\u00dferte starke rechtliche Bedenken, falls Kreistage die Berichterstattung durch Kameras und das Hochladen ganzer Sitzungen in sozialen Medien erw\u00e4gen sollten. \u201eDas wird dem Charakter der ehrenamtlichen T\u00e4tigkeit der Abgeordneten nicht gerecht und birgt eine F\u00fclle pers\u00f6nlicher Risiken.\u201c Hier m\u00fcsse eine G\u00fcterabw\u00e4gung zwischen dem Schutz der demokratischen und freien Mandatsaus\u00fcbung einerseits und dem Informationsbed\u00fcrfnis der Medien andererseits erfolgen. Der HLT- und die Landkreis-Pressesprecher waren sich einig, dass es ohnehin besser sei, wenn w\u00e4hrend der Kreistagssitzungen die Vertreterinnen und Vertreter der Zeitungen, Radios und Online-Medien anwesend sind und direkt berichten. So seien auch die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger immer nah dran am Geschehen.<\/p>\n<p>Schwerpunkt der Beratung war das F\u00fcr und Wider von Facebook, Twitter &amp; Co als Bestandteil der Informations- und Dialogpolitik. Es war vorherrschende Meinung, dass der Einsatz dieser 2.0-Medien auf der Grundlage einer klaren Philosophie und eines durchdachten Konzepts erfolgen sollte. \u201eNur, weil es modern ist, sollte man Facebook nicht einf\u00fchren\u201c, meinte Erich Ruhl. Wichtiger sei die Haltung im Vorfeld, tats\u00e4chlich in einen ernstgemeinten Dialog mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern eintreten zu wollen. Dies erfordere dann eine strategische Struktur und eine Konzeption, die den Personalbedarf nicht au\u00dfen vor lasse.<\/p>\n<p>Mittlerweile nutzt etwa die H\u00e4lfte der hessischen Landkreise in ihren Pressestellen auch Facebook und\/oder Twitter, wenn auch teilweise nur in einzelnen \u00c4mtern. In einigen Landkreisen sind neue Stellen extra f\u00fcr Facebook in Planung oder bereits realisiert. Zwei Landkreise nutzen eine ausgewiesene B\u00fcrgerplattform, n\u00e4mlich Darmstadt-Dieburg und der Vogelsbergkreis, der das Werkzeug \u201edirektzu Landrat G\u00f6rig\u201c seit Ende 2012 in Betrieb hat. Die Seite hatte seitdem rund 90.000 Aufrufe, 60 Themen wurden eingehend er\u00f6rtert, so auch eine Umfrage zum Thema Demografie mit 1000 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, die \u00fcber konkrete Fragen abgestimmt haben. Seit 2012 nutzt der Vogelsbergkreis auch Twitter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. 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