{"id":125944,"date":"2014-06-21T00:30:33","date_gmt":"2014-06-21T00:30:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=125944"},"modified":"2014-06-21T08:32:21","modified_gmt":"2014-06-21T08:32:21","slug":"workshop-kultur-natur-lebensqualitaet-fuers-neue-leader-entwicklungskonzept-bis-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=125944","title":{"rendered":"Workshop \u201eKultur, Natur, Lebensqualit\u00e4t\u201c f\u00fcrs neue LEADER-Entwicklungskonzept bis 2020"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_125945\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Kultur.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-125945\" class=\"size-thumbnail wp-image-125945\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Kultur-265x143.jpg\" alt=\"Gro\u00dfes Interesse auch im Workshop Lebensqualit\u00e4t. 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Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsberg<\/p><\/div>\n<p>Vogelsbergkreis. \u201eDie Potenziale sind enorm, und die Akteure sind hoch motiviert \u2013 wir m\u00fcssen sie nur konsequent zueinander bringen.\u201c Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) brachte auf den Punkt, was \u00fcber 60 dieser Akteure in den Bereichen Kultur, Natur und Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr notwendig halten, um die Region Vogelsberg f\u00fcr die kommenden Jahre noch sichtbarer und wirtschaftlich kraftvoller aufzustellen.<!--more--><\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Vogelsberg Consult GmbH, Thomas Schaumberg, freute ich \u00fcber den sehr guten Besuch eines Workshops im Innovationszentrum Ulrichstein. Dort kn\u00fcpften die Ehrenamtlichen und Fachleute an die bereits erarbeiteten Erkenntnisse des REK-Auftakts im M\u00e4rz in Lauterbach an (wir berichteten). REK steht f\u00fcr \u201eRegionales Entwicklungskonzept\u201c. Die Region will unter Mitwirkung der Akteure erneut ein hoch differenziertes Konzept einreichen, damit der Vogelsberg ein weiteres Mal in die F\u00f6rderkulisse der Europ\u00e4ischen Union und des Landes Hessen eingereiht wird. Federf\u00fchrend f\u00fcr dieses Konzept ist die Vogelsberg Consult GmbH, dessen Beirat zugleich die \u201eEntwicklungsgruppe\u201c aus Fachleuten ist, die dann f\u00fcr die Vergabe von EU-F\u00f6dermitteln an innovative Projekte verantwortlich ist.<\/p>\n<p>In der lebendigen Diskussion in zwei Arbeitsgruppen wurde unter anderem deutlich, dass das Thema \u201eTourismus\u201c ein vernetzendes Element ist, um die Wertsch\u00f6pfung im Natur- und Kulturraum f\u00fcr den Landkreis nutzbar zu machen. Konsens der Anwesenden war, die drei Themen \u201eNaturpark\u201c, \u201eGeopark\u201c und \u201eNaturschutzgro\u00dfprojekt\u201c unter einem Dach \u201egemeinsam zu denken\u201c und dadurch insgesamt weiterzuentwickeln. Erfolg k\u00f6nne sich nur einstellen, wenn eine zentrale Stelle am besten an einem zentralen Ort nach innen die Ressourcen und Konzepte b\u00fcndele, um dadurch umso kraftvoller und konturensch\u00e4rfer nach au\u00dfen aufzutreten. Die Eigenst\u00e4ndigkeit der beschriebenen drei Institutionen m\u00fcsse allerdings gewahrt werden.<\/p>\n<p>Regionale Produkte und die Bedeutung der Landwirtschaft nahmen einen breiten Raum im Workshop ein. Bei der Regionalvermarktung\u00c2\u00a0 fehle seit 20 Jahren \u201eder gro\u00dfe Wurf\u201c, obwohl die Produkte hervorragend seien. Offenbar brauche man eine Dachmarke. \u201eMilch- und K\u00e4sestra\u00dfe\u201c bekannt machen, den Lammwochen auch Wildwochen an die Seite stellen, waren weitere Diskussionspunkte.<\/p>\n<p>Beim Geopark will man die Zertifizierung zum Nationalen Geopark in der F\u00f6rderperiode bis 2020 kraftvoll vorantreiben. Das Erschlie\u00dfen und Inwertsetzen von Biotopen und Geotopen wird den Geopark in den kommenden Jahren besch\u00e4ftigen. Beim Bundes-Naturschutzgro\u00dfprojekt geht es um die Hochrangigkeit des Naturschutzes und seiner Bedeutung f\u00fcr die Attraktivit\u00e4t der Region. Die teilweise europaweit einzigartige Vielfalt der Arten \u2013 die sogenannte Bio-Diversit\u00e4t \u2013 m\u00fcsse bewahrt werden. Zum Beispiel auch durch Konzepte der Verwertung von Biomasse, was gleichzeitig zur Erh\u00f6hung der regionalen Wertsch\u00f6pfung beitrage.<\/p>\n<p>Die Lebensqualit\u00e4t in der Region sei bereits jetzt hoch, was den Vogelsberg nach au\u00dfen sehr attraktiv mache. Die zentrale Lage, das erschwingliche Wohnen und die hohe Identifikation mit der Region seien Merkmale, die Mitbewerber nicht so klar aufweisen k\u00f6nnten. Nirgendwo sei ehrenamtliches Engagement und die Vielfalt der Vereine gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>Viel zu tun sei in Bereichen Mobilit\u00e4t und schnelles Internet. Bei der Mobilit\u00e4t kann sich beispielsweise Gem\u00fcndens B\u00fcrgermeister Lothar Bott gut vorstellen, die nun beginnenden drei Elektro-Mobilit\u00e4tsprojekte (sie gibt es bald in Gem\u00fcnden, Schotten und Hopfmannsfeld) bei einem Gelingen auf alle Gemeinden des Landkreises auszuweiten. Eine gute Breitbandversorgung \u201ef\u00fcr alle B\u00fcrger\u201c werde nun wirklich ab Anfang 2015 in die Tat umgesetzt, hob Landrat G\u00f6rig hervor.<\/p>\n<p>Heinz Gei\u00dfel, Baudezernent des Kreises, sagte zur Wichtigkeit der Innen-Entwicklung der D\u00f6rfer und bezogen auf die Leerstandsproblematik: \u201eEs muss eine Sicherung trotz Denkmalschutz geben.\u201c Moderiert wurde die Veranstaltung in Ulrichstein von Kirsten Steimel und Dr. Michael Glatthaar vom Entwicklungsb\u00fcro \u201eProloco\u201c, das bereits den MORO-Prozess wissenschaftlich begleitet hatte.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund: Der Vogelsberg in der LEADER-F\u00f6rderung der EU<\/strong><\/p>\n<p>Bereits zum f\u00fcnften Mal bewirbt sich der Vogelsbergkreis um die Aufnahme ins LEADER-Entwicklungsprogramm der Europ\u00e4ischen Union. Seit Beginn der 1990-er Jahre konnten mithilfe des EU-Programmes \u00fcber 100 Existenzgr\u00fcndungen in den Bereichen Kultur, Tourismus, Gewerbe und Landwirtschaft unterst\u00fctzt werden. Der Vogelsbergkreis geh\u00f6rte 1991 zu den ersten 13 Landkreisen in Deutschland, die das damals neue EU-Programm nutzten. Beteiligen kann sich eine Region an LEADER, wenn ein hochdifferenziertes und anspruchsvolles Konzept zur Gestaltung der Jahre bis 2020 vorgelegt wird.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union setzt bei der Berechtigung zur Teilnahme an LEADER auf die Beteiligung der Akteure in der Region. Diese Teilhabe, das Einbeziehen der Ideen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger machen nach Auffassung von VBC-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Schaumberg den \u201eCharme des Vorhabens\u201c aus. Hier werde \u201enichts im stillen K\u00e4mmerlein\u201c auf den Weg gebracht. \u201eWas die Region will \u2013 das steht dann auch im Konzept.\u201c Nach den Workshops in den Bereichen \u201eFamilie\u201c, \u201eUnternehmen\u201c und \u201eKultur\/Natur\u201c steht am 28. Juni die Einbindung der Jugend auf der Tagesordnung.<\/p>\n<p>Nach der Sommerpause\u00c2\u00a0 wird das Konzept in der Verantwortung von Vogelsberg Consult erstellt und nach Wiesbaden gesandt. \u201eWeil wir hier im Vogelsberg so gut aufgestellt sind, ist mir nicht bange, dass die Bewerbung erneut erfolgreich sein wird. F\u00f6rdergelder der europ\u00e4ischen Steuerzahler fallen bei uns auf fruchtbaren Boden und werden vern\u00fcnftig\u00c2\u00a0 ausgegeben\u201c, betont Thomas Schaumberg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. \u201eDie Potenziale sind enorm, und die Akteure sind hoch motiviert \u2013 wir m\u00fcssen sie nur konsequent zueinander bringen.\u201c Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) brachte auf den Punkt, was \u00fcber 60 dieser Akteure in den Bereichen Kultur, Natur und Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr notwendig halten, um die Region Vogelsberg f\u00fcr die kommenden Jahre noch sichtbarer und wirtschaftlich kraftvoller &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-125944","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125944","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=125944"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125944\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125946,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125944\/revisions\/125946"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=125944"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=125944"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=125944"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}