{"id":125304,"date":"2014-06-17T00:09:44","date_gmt":"2014-06-17T00:09:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=125304"},"modified":"2014-06-16T13:03:18","modified_gmt":"2014-06-16T13:03:18","slug":"die-rhoen-als-paradies-der-forscher-tag-der-kernzonenforschung-am-dreienberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=125304","title":{"rendered":"Die Rh\u00f6n als Paradies der Forscher: Tag der Kernzonenforschung am Dreienberg"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_125307\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Dreienberg-Bild-3.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-125307\" class=\"size-full wp-image-125307\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Dreienberg-Bild-3.jpg\" alt=\"Foto: Oliver Schmidt \" width=\"560\" height=\"458\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-125307\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Oliver Schmidt<\/p><\/div>\n<p>Rh\u00f6n. Die Kernzonen des UNESCO-Biosph\u00e4renreservats sind aufgrund ihres Artenreichtums f\u00fcr Naturforscher hochinteressant. Entsprechend viele unterschiedliche Forschungsprojekte laufen hier, in der Regel eher unbemerkt. Am k\u00fcrzlich abgehaltenen Tag der Kernzonenforschung am Dreienberg bei Friedewald (Gemeinde Eiterfeld) konnte sich die \u00d6ffentlichkeit einen Eindruck von der Vielfalt dieser naturwissenschaftlichen Arbeiten machen. Vom NABU-Haus in Friedewald-Motzfeld aus f\u00fchrte ein Parcours am Rande der Kernzone Dreienberg entlang, auf dem 12 Experten an acht Stationen ihre Forschungs- und Monitoring-Projekte vorstellten. Der Dreienberg war ausgew\u00e4hlt worden, weil dies die \u00e4lteste Kernzone des UNESCO-Biosph\u00e4renreservats ist. Hier wird sich im Laufe der Zeit wieder ein Urwald entwickeln.<!--more--><\/p>\n<p>Das Spektrum der vorgestellten T\u00e4tigkeitsfelder war breit. Zu den Forschungsobjekten geh\u00f6rten Wildbiene, Wildkatze und Luchs, Tag- und Nachtfalter, Moose und Flechten sowie der Zustand des Waldes. An jedem Infostand gab der jeweilige Experte einen anschaulichen \u00dcberblick \u00fcber sein Themengebiet und stand f\u00fcr Fragen der naturkundlich interessierten Wanderer zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<div id=\"attachment_125306\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Dreienberg-Bild-21.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-125306\" class=\"size-thumbnail wp-image-125306\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Dreienberg-Bild-21-265x198.jpg\" alt=\"-Der Wildkatzen-Experte Dr. Franz M\u00fcller berichtet, dass das Raubtier die Rh\u00f6n fl\u00e4chendeckend zur\u00fcckerobert hat und der Bestand kontinuierlich steigt.\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Dreienberg-Bild-21-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Dreienberg-Bild-21.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-125306\" class=\"wp-caption-text\">&#8211; Der Wildkatzen-Experte Dr. Franz M\u00fcller berichtet, dass das Raubtier die Rh\u00f6n fl\u00e4chendeckend zur\u00fcckerobert hat und der Bestand kontinuierlich steigt.<\/p><\/div>\n<p>\u201eDie vielen Besucher, die den Parcours am Dreienberg abglaufen haben, erhielten einen Einblick in seltener Dichte \u00fcber laufende Forschungsvorhaben in den Kernzonen\u201c, freute sich Ewald Sauer von der hessischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n. \u201eBesonders reizvoll war dabei die Mischung von spektakul\u00e4reren Themen wie der zunehmenden Verbreitung der Wildkatze oder den ersten Filmaufnahmen eines Luchses in der Rh\u00f6n bis hin zu kleinen, unscheinbareren Objekten wie Flederm\u00e4usen, Nachtfaltern oder Moosen. Den Besuchern wurde deutlich, dass gerade den Kernzonen als Refugium der Arten herausragende Bedeutung zukommt.\u201c<\/p>\n<p>Nach dem Rundgang zu den \u201eAu\u00dfenposten\u201c der Forscher fand abschlie\u00dfend am NABU-Haus eine Gespr\u00e4chsrunde statt. Unter der Leitung von Nina Bl\u00fctehorn vom Servicezentrum Forsteinrichtung und Naturschutz (FENA) ging es um die Frage, wem der \u201eLuxus Forschung\u201c denn n\u00fctze. Vor dem Hintergrund der pers\u00f6nlichen Eindr\u00fccke im Kontakt mit den anwesenden Forschern stimmten die Beteiligten darin \u00fcberein, dass man nur sch\u00fctzen k\u00f6nne, was man kennt \u2013 und dass die Menschen von heute in der Pflicht sind, die Vielfalt der heimischen Natur f\u00fcr ihre Nachfahren zu bewahren.<\/p>\n<p>\u201eDer Tag der Kernzonenforschung war aus unserer Sicht ein voller Erfolg\u201c, bilanzierte Ewald Sauer. \u201eWir konnten am Dreienberg auf Aspekte unserer Arbeit aufmerksam machen, die sonst eher im Verborgenen stattfinden. Eine \u00e4hnliche Aktion f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr ist bereits angedacht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. Die Kernzonen des UNESCO-Biosph\u00e4renreservats sind aufgrund ihres Artenreichtums f\u00fcr Naturforscher hochinteressant. Entsprechend viele unterschiedliche Forschungsprojekte laufen hier, in der Regel eher unbemerkt. 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