{"id":125215,"date":"2014-06-14T06:47:14","date_gmt":"2014-06-14T06:47:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=125215"},"modified":"2014-06-14T06:47:14","modified_gmt":"2014-06-14T06:47:14","slug":"biosphaerenreservat-rhoen-behaelt-unesco-status","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=125215","title":{"rendered":"Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n beh\u00e4lt UNESCO-Status"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden. Der Internationale Koordinierungsrat der UN-Sonderorganisation hat am Donnerstag im schwedischen J\u00f6nk\u00f6ping die Evaluierung des im Dreil\u00e4ndereck von Bayern, Th\u00fcringen und Hessen gelegenen Biosph\u00e4renreservates Rh\u00f6n zustimmend zur Kenntnis genommen. \u201eDamit ist die Anerkennung des UNESCO-Status vom Biosph\u00e4renreservat erneut best\u00e4tigt worden\u201c, zeigte sich Hessens Umweltministerin Priska Hinz erfreut.<!--more--><\/p>\n<p>Alle zehn Jahre werden Biosph\u00e4renreservate von der UNESCO \u00fcberpr\u00fcft. Im vergangenen Jahr stand die zweite Evaluierung des Biosph\u00e4renreservates Rh\u00f6n an. Der dazu von den drei L\u00e4ndern erstellte Bericht wurde dem deutschen Nationalkomitee des MAB-Programms (MAB = Man and the Biosphere) bereits im M\u00e4rz 2013 zugeleitet. In der offiziellen Stellungnahme des MAB-Nationalkomitees wurden die Verpflichtungen des Biosph\u00e4renreservates bereits als erf\u00fcllt angesehen. Es wurde lobend angemerkt, dass das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n sich in den vergangenen zehn Jahren einen hervorragenden internationalen Ruf im Weltnetz der Biosph\u00e4renreservate erarbeitet hat, woran vor allem die vielen erfolgreichen Aktivit\u00e4ten zur Umsetzung des MAB-Programms, insbesondere in den Bereichen nachhaltige Regionalentwicklung und Bildung, einen besonderen Anteil haben. Mit der nunmehr vorliegenden Entscheidung des h\u00f6chsten Gremiums des MAB-Programms der UNESCO wird die positive Entwicklung des Biosph\u00e4renreservates Rh\u00f6n anerkannt.<\/p>\n<p>Der Fortbestand des Biosph\u00e4renreservates Rh\u00f6n war aufgrund fehlender Kernzonen seit l\u00e4ngerem Gegenstand von Diskussionen. Nachdem jedoch alle drei am Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n beteiligten L\u00e4nder die nach den nationalen MAB-Kriterien geforderten 3 Prozent Kernzonen noch bis zur anstehenden Evaluierung ausweisen konnten, stand auch in diesem Punkt einer weiteren Anerkennung der Rh\u00f6n als Biosph\u00e4renreservat nichts mehr im Wege.<\/p>\n<p>\u201eDie weitere F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n ist eine wichtige Aufgabe des Umweltministeriums\u201c, so die Ministerin. Dazu hat bereits ein erstes Gespr\u00e4ch mit dem Landrat des Landkreises Fulda Bernd Woide stattgefunden. \u201eInsbesondere der Erhalt des artenreichen Gr\u00fcnlandes und die Unterst\u00fctzung des \u00d6kolandbaus in der Rh\u00f6n sollen in den kommenden Jahren mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt werden\u201c, \u00e4u\u00dferte Priska Hinz abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wiesbaden. 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