{"id":125079,"date":"2014-06-11T00:15:45","date_gmt":"2014-06-11T00:15:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=125079"},"modified":"2014-06-10T15:51:12","modified_gmt":"2014-06-10T15:51:12","slug":"vogelsberg-2020-pendler-zurueckholen-und-das-positive-image-herausstellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=125079","title":{"rendered":"Vogelsberg 2020: Pendler zur\u00fcckholen und das positive Image herausstellen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_125080\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/image0014.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-125080\" class=\"size-thumbnail wp-image-125080\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/image0014-265x162.jpg\" alt=\"Landrat Manfred G\u00f6rig warb beim Unternehmens-Workshop daf\u00fcr, mehr regionales Selbstbewusstsein zu zeigen. Alle Fotos: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis \" width=\"265\" height=\"162\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/image0014-265x162.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/image0014.jpg 278w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-125080\" class=\"wp-caption-text\">Landrat Manfred G\u00f6rig warb beim Unternehmens-Workshop daf\u00fcr, mehr regionales Selbstbewusstsein zu zeigen. Alle Fotos: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis<\/p><\/div>\n<p>Vogelsbergkreis. Mit den positiven Eigenschaften der Vogelsberg-Region selbstbewusster werben und neue Strategien finden, Rhein-Main-Pendler zur\u00fcckzugewinnen \u2013 diese beiden Themen standen im Zentrum eines Unternehmens-Workshops auf dem Hoherodskopf.\u00c2\u00a0 Vogelsberg-Consult-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Schaumberg begr\u00fc\u00dfte rund zwei Dutzend Vertreter aus Industrie, Handwerk und Banken. Die Forderungen und Ideen der Wirtschaft sollen ins neue regionale Entwicklungskonzept f\u00fcr die F\u00f6rderperiode bis 2020 einflie\u00dfen. Fachkr\u00e4ftesicherung und Bindung der Jugend an die Region lagen alle Diskussionsteilnehmern besonders am Herzen.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen uns um die jungen Menschen bem\u00fchen\u201c,\u00c2\u00a0 hob Landrat Manfred G\u00f6rig hervor. Berufsorientierung sollte schon viel fr\u00fcher \u2013 in der Schule \u2013 beginnen. Der Vogelsberg weise eine beeindruckende Dichte hervorragender Unternehmen auf. Damit k\u00f6nne die Region \u201eerhobenen Hauptes\u201c werben. \u201eDie Vogelsberger sind oft viel zu bescheiden \u2013 es ist an der Zeit, diese Haltung endlich zu beenden\u201c, sagte der Landrat. Der Vogelsberg habe viele \u201eExportschlager\u201c, und die Situation f\u00fcrs Wohnen und der Naturraum suchten ihresgleichen. Nat\u00fcrlich sollten alle Firmen und auch die einzelnen Branchen f\u00fcr sich werben. Noch besser sei es, wenn eine breit angelegte Kampagne die gesamte Region betreffe und die Wirtschaftskraft herausstelle. Einen professionellen Imagefilm \u00fcber den Vogelsberg mit den Aspekten Wirtschaft, Kultur und Jugend brachte Pressesprecher Erich Ruhl ins Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Kreishandwerksmeister Edwin Giese und Dr. Frank Wendzinski (IHK) lenkten das Augenmerk auf den \u00dcbergang von der Schule in den Beruf: die Abbrecherquote sei viel zu hoch und in jeder Hinsicht eine \u201eVerschwendung\u201c. Die zunehmenden Probleme durch mangelnde Motivation bei Berufsanf\u00e4ngern macht vor allem dem Handwerk Sorgen. Landrat G\u00f6rig zeigte gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis, riet jedoch eindringlich dazu, \u201ekeinen zur\u00fcckzulassen \u2013 das k\u00f6nnen wir uns gar nicht leisten\u201c. Die \u201eBerufe-Rallye\u201c soll ab n\u00e4chstem Jahr kreisweit angeboten werden. Dort k\u00f6nnen junge Leute in den Ferien mehrere Firmen hintereinander kennenlernen, verbunden mit einem bunten jugendgerechten Begleitprogramm (wir berichteten).<\/p>\n<div id=\"attachment_125081\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/image0021.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-125081\" class=\"size-thumbnail wp-image-125081\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/image0021-265x160.jpg\" alt=\"Ideenfindung zur Themensetzung der kommenden Jahre.\" width=\"265\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/image0021-265x160.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/image0021.jpg 278w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-125081\" class=\"wp-caption-text\">Ideenfindung zur Themensetzung der kommenden Jahre.<\/p><\/div>\n<p>\u201eDer Fachkr\u00e4ftebedarf kann k\u00fcnftig nicht mit Auszubildenden allein gedeckt werden\u201c, sagte Thomas Schaumberg. Daher gehe es um Bindung der Mitarbeiter ans eigene Unternehmen, um Weiterbildung aber auch um das Anwerben von au\u00dfen \u2013 aus Nachbarregionen, aus Deutschland, aber auch aus dem Ausland. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssten die Anstrengungen, etliche von den 16.000 t\u00e4glichen Pendlern wieder \u201ezur\u00fcckzuholen in den Vogelsberg\u201c auf jeden Fall verst\u00e4rkt werden. Aus der Runde der Wirtschaftsfachleute wurden Befragungen an der Autobahn, Gro\u00dffl\u00e4chenplakate in Frankfurt und Radiowerbung ins Spiel gebracht. Alles, was mit der Sicherung des Fachkr\u00e4ftebedarfs zu tun hat, soll k\u00fcnftig bei der Vogelsberg Consult zusammengef\u00fchrt werden. Dies stie\u00df auf Zustimmung bei den Vertretern von Handwerk und IHK.<\/p>\n<p>Das Thema \u201eSchnelles Internet\u201c war im Unternehmensworkshop erneut von gro\u00dfer Bedeutung. Mit den nun absehbar deutlichen Beschleunigungen \u2013 der Ausbau startet n\u00e4chstes Jahr \u2013 sei auch wieder das Thema \u201eTelearbeit\u201c aktuell. \u201eIm Vogelsberg wohnen und von zu Hause aus per Internet Projekte in Frankfurt bearbeiten \u2013 warum nicht\u201c, fragte der IHK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Wendzinski.<\/p>\n<p>Ralf Schneider (Volksbank Lauterbach\/Schlitz) und Gerhard Ursprung (VR-Bank HessenLand Alsfeld) machten sich f\u00fcr mehr Regionalidentit\u00e4t, f\u00fcrs Wahrnehmen heimischer kultureller Angebote, f\u00fcr eine Handwerks-Image-Kampagne sowie f\u00fcr Mitarbeiter-Befragungen in den eigenen Unternehmen stark \u2013 mit Auswirkungen aufs Image der Firma und der Region.<\/p>\n<p>Dr. Michael Glatthaar von Pro-Loco, der bereits den Demografie-Prozess MORO wissenschaftlich begleitet hatte (wir berichteten), stellte in seiner Moderation St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der Region heraus. Zentrale Lage, bemerkenswert hohe Kooperationsbereitschaft der Akteure, guter Wissenstransfer und eine koordinierte Arbeitsmarktpolitik seien deutliche Aktiva. Der Fachkr\u00e4ftebedarf, viele Tausend Auspendler, ein \u00d6PNV, der gerade f\u00fcr Auszubildende unzureichend sei sowie eine nach wie vor zu geringe Frauenerwerbsquote seien Felder, denen man sich in den n\u00e4chsten Jahren annehmen m\u00fcsse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. Mit den positiven Eigenschaften der Vogelsberg-Region selbstbewusster werben und neue Strategien finden, Rhein-Main-Pendler zur\u00fcckzugewinnen \u2013 diese beiden Themen standen im Zentrum eines Unternehmens-Workshops auf dem Hoherodskopf.\u00c2\u00a0 Vogelsberg-Consult-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Schaumberg begr\u00fc\u00dfte rund zwei Dutzend Vertreter aus Industrie, Handwerk und Banken. 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