{"id":124989,"date":"2014-06-10T06:32:02","date_gmt":"2014-06-10T06:32:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=124989"},"modified":"2014-06-10T06:32:02","modified_gmt":"2014-06-10T06:32:02","slug":"wiedereroeffnung-der-malerei-dauerausstellung-im-vonderau-museum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=124989","title":{"rendered":"Wiederer\u00f6ffnung der MALEREI-DAUERAUSSTELLUNG im Vonderau Museum"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC_8911.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-124990\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC_8911-265x175.jpg\" alt=\"DSC_8911\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC_8911-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC_8911.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda (kw\/mb). Das Vonderau Museum hat viele Sch\u00e4tze zu bieten. \u201eMan muss sie immer wieder ins Bewusstsein der \u00d6ffentlichkeit r\u00fccken\u201c, gibt Fulda OB und Kulturdezernent Gerhard M\u00f6ller zu bedenken und freut sich bei einem ersten Rundgang \u00fcber die gelungene Neugestaltung der MALEREI-Dauerausstellung im Vonderau Museum. Sie geh\u00f6rt in das gro\u00dfe \u00fcber mehrere Jahre angelegt Ma\u00dfnahmen-Programm der Stadt zur Modernisierung und zur Steigerung der Attraktivit\u00e4t des heimischen Regionalmuseums.<\/p>\n<p>Bei der gelungenen ver\u00e4nderten innenarchitektonisch und farblich akzentuierten modernen Pr\u00e4sentation der Skulpturen und Gem\u00e4lde hat Architekt Manfred Reith als museumsbegeisterter Berater und aktiver Mitglied des Vereins Freunde des Museums Fulda viele entscheidende Impulse gegeben. Die Raumwirkung im Abschnitt ALTE KUNST erscheint jetzt gr\u00f6\u00dfer, offener und freundlicher. Die von der Decke abgeh\u00e4ngten Pr\u00e4sentationsw\u00e4nde in gedecktem Gr\u00fcn bilden einen ansprechenden Untergrund f\u00fcr die Kunstwerke des Sp\u00e4tmittelalters bis zur Barockzeit. LED-Deckenstrahler, die den neuesten Anforderungen in der musealen Beleuchtungstechnik entsprechen, setzen die einzelnen Kunstwerke perfekt in Szene und bedeuten einen \u201eweiteren Modernisierungsschritt.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Als besonders effektvoll empfindet Fuldas Kulturdezernent zurzeit das Einbinden einiger weniger Bilder aus der aktuellen Ausstellung \u201eLichtung\u201c von Veronika Dutt, die sich \u201eharmonischen Farbfl\u00e4chen und unaufgeregten Kombinationen widmet, die je nach Lichteinfall neu erscheinen.\u201c In dieser Kombination aus klassischer Kunst und Moderne werden dank der aufgefrischten, attraktiven Pr\u00e4sentation \u201eneue Sicht und Sehperspektiven er\u00f6ffnet\u201c, wie M\u00f6ller betont.<\/p>\n<p><strong>Hausmadonnen<\/strong><\/p>\n<p>Die fast lebensgro\u00dfe Holzfigur der Maria mit Kind und die flankierenden beiden Lindenholzfiguren der Maria und des Johannes aus dem 15. Jahrhundert haben einen malerisch inszenierten Hintergrund erhalten. Ihnen gegen\u00fcber werden vier Hausmadonnen aus der Florengasse und dem Luckenberg luftig-schwebend pr\u00e4sentiert. Die aus Lindenholz gefertigte und abgelaugte Maria Immaculata war vor \u00fcber 250 Jahren als Nischenfigur des Alten Rathauses im Einsatz. Das neue Erscheinungsbild hebt insgesamt die Wertigkeit der Heiligenfiguren, Reliefs und Gem\u00e4lde. Die Portr\u00e4t-Gem\u00e4lde der F\u00fcrst\u00e4bte von Emanuel Wohlhaubter, Johannes Andreas Herrlein und anderen, auch unbekannten Malern werden abwechslungsreich und optisch-reizvoll inmitten der \u201eF\u00fcnf Sinne\u201c gezeigt. Die kleinen Gem\u00e4lde der \u201eHerrlein-Familie\u201c werden so pr\u00e4sentiert, wie sie am Ende des 18. Jahrhunderts in den Repr\u00e4sentationsr\u00e4umen des aufstrebenden gro\u00dfst\u00e4dtischen B\u00fcrgertums gesammelt und zur Schau gestellt wurden.<\/p>\n<p><strong>Fuldische \u201eAlterth\u00fcmer\u201c<\/strong><\/p>\n<p>In der neugestalteten MALEREI-Ausstellung k\u00f6nnen die Besucher nicht nur den Anfangsbestand sehen, mit dem im Jahre 1875 die Geschichte des damals St\u00e4dtischen Museums begonnen hat: Mit der gro\u00dfz\u00fcgigen Schenkung von Domkapitular Konrad Hahne, der seine private \u201eSammlung von Alterth\u00fcmern fuldischen Ursprungs\u201c der Stadt Fulda als Schenkung vermachte unter der Ma\u00dfgabe, dass seine Sammlungsobjekte in einem \u201eanst\u00e4ndigen Lokal aufgestellt\u201c werden. In diesem \u201eanst\u00e4ndigen Lokal\u201c k\u00f6nnen die Besucher ab sofort die zahlreichen weiteren Bildwerke \u201ein neuem Gewand\u201c betrachten, die seitdem gezielt gesammelt wurden oder als Schenkung von Privatpersonen und der Fuldischen Stiftervereinigung, als Stiftung Fuldischer Kulturbesitz oder als Leihgaben aus Privatbesitz, Leihgaben der Dompfarrei, der Hessischen Hausstiftung und der Sparkasse Fulda ins Vonderau Museum gekommen sind. \u201eEin Besuch unserer neu gestalteten Abteilung lohnt sich also\u201c, appelliert Fuldas Kulturdezernent an alle Kunstinteressierte. Denn in der zum urspr\u00fcnglichen Konzept optimierten Variante lassen sich die unterschiedlichen Facetten der Malerei und plastischen Kunst \u00fcber die Jahrhunderte noch besser erfahren, urteilt OB M\u00f6ller.<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten des Vonderau Museums<\/p>\n<p>dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr;<\/p>\n<p>Montag\u00c2\u00a0geschlossen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (kw\/mb). Das Vonderau Museum hat viele Sch\u00e4tze zu bieten. \u201eMan muss sie immer wieder ins Bewusstsein der \u00d6ffentlichkeit r\u00fccken\u201c, gibt Fulda OB und Kulturdezernent Gerhard M\u00f6ller zu bedenken und freut sich bei einem ersten Rundgang \u00fcber die gelungene Neugestaltung der MALEREI-Dauerausstellung im Vonderau Museum. 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