{"id":124945,"date":"2014-06-09T00:10:51","date_gmt":"2014-06-09T00:10:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=124945"},"modified":"2014-06-09T15:37:28","modified_gmt":"2014-06-09T15:37:28","slug":"kreisjobcenter-informiert-bei-ersten-altenpflegeboerse-ueber-ausbildungsmoeglichkeiten-und-beschaeftigungschancen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=124945","title":{"rendered":"Kreisjobcenter informiert bei ersten Altenpflegeb\u00f6rse \u00fcber Ausbildungsm\u00f6glichkeiten und Besch\u00e4ftigungschancen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/261-Altenpflegeb\u00f6rse.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-124946\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/261-Altenpflegeb\u00f6rse.jpg\" alt=\"261-Altenpflegeb\u00f6rse\" width=\"560\" height=\"359\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fulda. Gro\u00dfer Bedarf, flexible Einsatzm\u00f6glichkeiten, anspruchsvolle Aufgaben, vielversprechende Perspektiven \u2013 die Altenpflege ist eine Branche mit Zukunft. Dies wurde bei der ersten Altenpflegb\u00f6rse, die am Dienstag im Bonifatiushaus Fulda stattfand, deutlich.<\/p>\n<p>Foto: Max Colin Heydenreich<!--more--><\/p>\n<p>Das Kreisjobcenter des Landkreises Fulda hatte sowohl Leistungsempf\u00e4nger von Arbeitslosengeld II als auch die interessierte \u00d6ffentlichkeit dazu eingeladen, sich ein umfassendes Bild \u00fcber die regionalenAusbildungs- und Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten in der Altenpflege zu machen.<\/p>\n<p>\u201eDie Altenpflegebranche ist ein Segment des Arbeitsmarktes, in dem wir Handlungsbedarf sehen\u201c, erkl\u00e4rte Ulrich Nesemann, Fachdienstleiter Kommunaler Arbeitsmarkt, bei der Begr\u00fc\u00dfung der G\u00e4ste. \u201eHier werden dringend Menschen gebraucht. Deshalb m\u00f6chten wir informieren und dar\u00fcber aufkl\u00e4ren, was dieser Bereich bietet.\u201c<\/p>\n<p>Aktuell und in Zukunft er\u00f6ffnet die regionale Pflegelandschaft hervorragende Zukunfts-perspektiven \u2013 auch f\u00fcr Quereinsteiger sowie Menschen mittleren Alters und beiderlei Geschlechts. Gut ausgebildete Pflegekr\u00e4fte sind mehr denn je gefragt. Laut Markus Vogt, Sachgebietsleiter Arbeitgeberservice, gibt es in den Pflegeeinrichtungen der Region aktuell rund 100 unbesetzte Arbeitsstellen. Hochrechnungen zufolge werden es im Jahr 2020 rund 160 Vollzeitstellen und im Jahr 2030 etwa 400 Vollzeitstellen sein, die auf motivierte Fachkr\u00e4fte warten.<\/p>\n<p>\u201eAufgrund der demografischen Entwicklung ist die Branche ein gro\u00dfer Wachstumsmarkt\u201c, betonte Gesundheitsdezernent Dr. Heiko Wingenfeld. \u201eAuf der einen Seite gibt es immer mehr Menschen, die Unterst\u00fctzung im Alter brauchen. Auf der anderen Seite wird es aber immer schwieriger, geeignete Bewerber zu finden. Deshalb m\u00f6chten wir f\u00fcr diesen zwar anstrengenden, aber auch sehr sch\u00f6nen und sinnstiftenden Beruf werben\u201c, so Dr. Wingenfeld.<\/p>\n<p>Komprimierte Informationen zum Beruf des Altenpflegers sowie zur Ausbildung lieferte Norbert Mauer vom Bundesamt f\u00fcr Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. In einem einf\u00fchrenden Referat beleuchtete Mauer den demographischen Wandel, beschrieb die F\u00e4higkeiten, die in der Altenpflege besonders gefragt sind und gab einen \u00dcberblick \u00fcber die Besch\u00e4ftigungs- sowie Verdienstm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Detaillierte Informationen zur Ausbildung lieferten die drei Altenpflegeschulen der Region. An den Informationsst\u00e4nden von AWO, Caritas und BBZ konnten sich die rund 80 Besucher \u00fcber die Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsinhalte und das Bewerbungsverfahren informieren.<\/p>\n<p>Praxisnahe Einblicke in das Berufsfeld boten das AWO-Seniorenzentrum Burghaun, das Caritas-Pflegeheim St. Josef Fulda, die Unternehmensgruppe Mediana sowie das Deutsche Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst. Die erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Auszubildende standen den Besuchern Rede und Antwort. Bei den Mitarbeiterinnen des Beratungsb\u00fcros f\u00fcr (Allein)Erziehende konnten sich die Besucher \u00fcber die M\u00f6glichkeiten zur Vereinbarkeit von Job und Familie informieren.<\/p>\n<p>In den Gespr\u00e4chen mit den \u201ePflegeprofis\u201c wurde deutlich, dass Altenpflege weit mehr ist als Hilfe beim Essen und bei der K\u00f6rperpflege. Der Beruf sei anspruchsvoll, abwechslungsreich und sehr vielseitig. \u201eWir brauchen Menschen, die gerne f\u00fcr andere da sind, die den Umgang mit \u00e4lteren Menschen als bereichernd empfinden, die Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und Verantwortungsbewusstsein sowie die Bereitschaft zu k\u00f6rpernaher Arbeit haben\u201c, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Das Res\u00fcmee von Markus Vogt, der die Veranstaltung mit seinem Team organisiert hatte: \u201eAus unserer Sicht und auch aus Sicht der Aussteller war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Das Interesse der Teilnehmer war gro\u00df. Einige Teilnehmer ziehen ein Praktikum in der Altenpflege in Erw\u00e4gung, eine Person hat sich direkt f\u00fcr eine Ausbildung zum Altenpfleger entschieden und wird im Herbst damit beginnen.\u201c (Dorit Heydenreich)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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