{"id":124574,"date":"2014-05-29T00:09:24","date_gmt":"2014-05-29T00:09:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=124574"},"modified":"2014-05-28T15:51:39","modified_gmt":"2014-05-28T15:51:39","slug":"rhoensprudel-genussakademie-wildkraeuter-sind-in-der-regionalen-kueche-sehr-vielseitig-einsetzbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=124574","title":{"rendered":"Rh\u00f6nSprudel Genussakademie: Wildkr\u00e4uter sind in der regionalen K\u00fcche sehr vielseitig einsetzbar"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/seminar_wildkr\u00e4uter_kr\u00e4utersammeln.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-124575\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/seminar_wildkr\u00e4uter_kr\u00e4utersammeln.jpg\" alt=\"seminar_wildkr\u00e4uter_kr\u00e4utersammeln\" width=\"560\" height=\"370\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rh\u00f6n. Sie sind gesund, im Geschmack \u00e4u\u00dferst vielseitig und ein absolut regionales Produkt: heimische Wildkr\u00e4uter. Aus der modernen regionalen K\u00fcche sind sie l\u00e4ngst nicht mehr wegzudenken. Sie geben traditionellen Gerichten, beispielsweise der Rh\u00f6ner Forelle, das gewisse Etwas \u2013 so wie es der anspruchsvolle Gast von heute erwartet.<!--more--><\/p>\n<p>Es war ein frischer, leicht verregneter Fr\u00fchlingsvormittag. Die Wiesen rund um den Arnsberg bei Bischofsheim wurden von 15 K\u00f6chinnen und K\u00f6chen aus der bayerischen, hessischen und th\u00fcringischen Rh\u00f6n durchstreift \u2013 nach essbaren Wildkr\u00e4utern. Sie alle nahmen am Seminar \u201eVon der Rh\u00f6ner Armenk\u00fcche zur Rh\u00f6ner Kultk\u00fcche \u2013 Fischgerichte und passende, frische Wildkr\u00e4uter des Fr\u00fchjahres mit ihren Bl\u00fcten und Bl\u00e4ttern\u201c im Rahmen der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie teil, einer Gemeinschaftsinitiative des MineralBrunnen Rh\u00f6nSprudel und der Dachmarke Rh\u00f6n.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/seminar_wildkr\u00e4uter_kochen.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-124576\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/seminar_wildkr\u00e4uter_kochen-265x178.jpg\" alt=\"seminar_wildkr\u00e4uter_kochen\" width=\"265\" height=\"178\" \/><\/a>Beifu\u00df, L\u00f6wenzahn und Waldmeister waren ja allen schon gut bekannt, aber wer hat schon einmal versucht, mit Gundelrebe oder Wasserdarm zu kochen? Und vielen war nicht klar, dass die Wiesenmargerite die Leber sch\u00fctzt, w\u00e4hrend der Wiesenb\u00e4renklau dem Liebesleben auf die Spr\u00fcnge helfen soll. Solch theoretisches Wissen vermittelte den Seminarteilnehmern Kr\u00e4uterf\u00fchrerin Kornelia Marzini aus W\u00fcrzburg. Sie ist gleichzeitig Diplom-Biologin und arbeitet f\u00fcr die Bayerische Landesanstalt f\u00fcr Wein- und Gartenbau in Veitsh\u00f6chheim. Bereits seit Jahrzehnten besch\u00e4ftigt sich Marzini mit den einheimischen Wildkr\u00e4utern und deren Verwendung in der K\u00fcche.<\/p>\n<p>\u201eWildkr\u00e4uter sind in der regionalen K\u00fcche sehr vielseitig einsetzbar. Sie besitzen wertvolle Inhaltsstoffe, wachsen ganz nat\u00fcrlich direkt vor der Haust\u00fcr und werden nicht \u00fcber Hunderte von Kilometern transportiert. Sie sind Gew\u00fcrze, die unverwechselbar sind, und die einem regionalen Gericht ein ganz typisches Aroma verleihen\u201c, sagt Marzini. Au\u00dferdem enthalten sie Spurenelemente wie Mangan, Selen, Zink und Kupfer sowie dar\u00fcber hinaus die wertvollen B- und C-Vitamine.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/seminar_wildkr\u00e4uter_forelle.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-124577\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/seminar_wildkr\u00e4uter_forelle-265x317.jpg\" alt=\"seminar_wildkr\u00e4uter_forelle\" width=\"265\" height=\"317\" \/><\/a>Zum Verarbeiten von Wildkr\u00e4utern geh\u00f6rt allerdings ein umfangreiches Wissen, denn das jeweilige Wildkraut muss zu den Zutaten eines Gerichtes passen. Der Wald-Ziest besitzt beispielsweise ein Steinpilzaroma, Giersch tendiert in Richtung Petersilie. M\u00e4des\u00fc\u00df wiederum duftet nach Vanille und Mandeln, und Alant besitzt eine gewisse Ingwersch\u00e4rfe. Und noch etwas Positives haben Wildkr\u00e4uter an sich: sie lassen sich leicht im Garten kultivieren. Das erspart dann die manchmal sehr aufw\u00e4ndige Suche in der freien Natur.<\/p>\n<p>Mit dem Suchen der Wildkr\u00e4uter war es beim Praxisseminar der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie allerdings nicht getan. Denn zur\u00fcck in der Hauswirtschaftsschule Bischofsheim ging es ans Kochen: drei F\u00fcnf-G\u00e4nge-Men\u00fcs standen auf der Rezeptkarte.<\/p>\n<p>\u201eUnser Ziel ist es, regionale Produkte zu f\u00f6rdern. Zu ihnen geh\u00f6ren die Wildkr\u00e4uter, die es bei uns in der Rh\u00f6n noch reichlich gibt\u201c, sagt Martina Kl\u00fcber-Wibelitz vom B\u00fcro Antsanvia in Schleid, die die Seminare im Auftrag der Rh\u00f6nsprudel Genussakademie organisiert. \u201eRegionale Gerichte kann man modern interpretieren, und Wildkr\u00e4uter liegen absolut im Trend. Sie haben eine nachweislich positive Gesundheitswirkung.\u201c<\/p>\n<p>Mit dem Wildkr\u00e4uter-Seminar fand die Seminarreihe der Rh\u00f6nsprudel Genussakademie f\u00fcr das Winterhalbjahr 2013\/2014 jetzt ihren Abschluss. Im kommenden Winterhalbjahr sollen die Schulungen f\u00fcr Gastronomen aus der bayerischen, hessischen und th\u00fcringischen Rh\u00f6n weitergehen, teilte der MineralBrunnen Rh\u00f6nSprudel mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. Sie sind gesund, im Geschmack \u00e4u\u00dferst vielseitig und ein absolut regionales Produkt: heimische Wildkr\u00e4uter. Aus der modernen regionalen K\u00fcche sind sie l\u00e4ngst nicht mehr wegzudenken. Sie geben traditionellen Gerichten, beispielsweise der Rh\u00f6ner Forelle, das gewisse Etwas \u2013 so wie es der anspruchsvolle Gast von heute erwartet.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,37,78],"tags":[],"class_list":["post-124574","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-essen-und-trinken","category-topthema"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=124574"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124574\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":124578,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124574\/revisions\/124578"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=124574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=124574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=124574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}