{"id":124542,"date":"2014-05-28T00:09:29","date_gmt":"2014-05-28T00:09:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=124542"},"modified":"2014-05-28T06:02:05","modified_gmt":"2014-05-28T06:02:05","slug":"hygiene-im-zeitalter-der-multiresistenten-erreger-praxisbezogene-fortbildung-fuer-pflegekraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=124542","title":{"rendered":"Hygiene im Zeitalter der multiresistenten Erreger &#8211; Praxisbezogene Fortbildung f\u00fcr Pflegekr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_124543\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/242-Hygieneforum1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-124543\" class=\"size-full wp-image-124543\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/242-Hygieneforum1.jpg\" alt=\"Hygieneexpertin Dorothea Mischler verdeutlichte die Bandbreite wirksamer Ma\u00dfnahmen.  \" width=\"560\" height=\"359\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-124543\" class=\"wp-caption-text\">Hygieneexpertin Dorothea Mischler verdeutlichte die Bandbreite wirksamer Ma\u00dfnahmen.<\/p><\/div>\n<p>Fulda. Sie sind harmlos, solange man gesund ist, k\u00f6nnen im Falle einer Infektion aber zur t\u00f6dlichen Gefahr werden. Die Rede ist von Multiresistenten Erregern (MRE). Das sind Bakterien, die gegen fast alle der g\u00e4ngigen Antibiotika resistent geworden sind. Ob Krankenh\u00e4user, Reha-Kliniken, Arztpraxen, Senioreneinrichtungen oder ambulante Pflege \u2013 die Problemkeime betreffen alle Einrichtungen des Gesundheitswesens.<\/p>\n<p>Fotos: Max Colin Heydenreich<!--more--><\/p>\n<p>Eine von vielen Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung von MRE ist die strikte Einhaltung der Hygienevorschriften. Wie Hygiene im Zeitalter der MRE in der ambulanten Pflege umzusetzen ist, war Thema des 4. Hygieneforums, zu dem das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda eingeladen hatte. Mehr als 140 Pflegekr\u00e4fte aus ambulanten Einrichtungen in den Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg sowie im Main-Kinzig-Kreis waren der Einladung gefolgt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/242-Hygieneforum2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-124544\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/242-Hygieneforum2-265x176.jpg\" alt=\"242-Hygieneforum2\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/242-Hygieneforum2-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/242-Hygieneforum2.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>\u201eUns geht es darum, kontinuierlich Informationen und Hilfestellung zu den Themen Hygiene und MRE anzubieten. Die gro\u00dfe Chance solcher Veranstaltungen ist der konkrete Austausch vor Ort, die M\u00f6glichkeit, Fragen zu stellen und voneinander zu lernen\u201c, sagte Gesundheitsdezernent Dr. Heiko Wingenfeld bei der Begr\u00fc\u00dfung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Gesundheitsamt sei n\u00e4mlich nicht nur Kontrollbeh\u00f6rde, sondern auch Partner. Roland Stepan, Leiter des Kreisgesundheitsamts, erg\u00e4nzte: \u201eWir sind im MRE-Netzwerk Nord- und Osthessen mit anderen Leistungserbringern im Gesundheitswesen vernetzt und wollen als Berater fungieren.\u201c Hygiene sei eigentlich gar nicht so kompliziert, wenn man sich die \u00dcbertragungswege vor Augen f\u00fchre und dar\u00fcber Bescheid wisse, wie diese fr\u00fchzeitig unterbrochen werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Auf die Bedeutung der multiresistenten Erreger, deren \u00dcbertragungs- und Infektionswege sowie die geeigneten Schutz- und Vorsorgema\u00dfnahmen ging Dorothea Mischler vom MRE-Netzwerk Rhein-Main im Rahmen ihres knapp zweist\u00fcndigen Vortrages ein. Die Diplom-Pflegewirtin und examinierte Krankenschwester war selbst viele Jahre in der ambulanten Krankenpflege t\u00e4tig und hatte neben theoretischem Hintergrundwissen auch zahlreiche Tipps f\u00fcr die Praxis dabei.<\/p>\n<p>Die Kernbotschaft formulierte Mischler zu Beginn ihres Vortrags: \u201eWir arbeiten mit Menschen und fassen Menschen an. Die Hand ist der Haupt\u00fcbertragungsweg, deshalb ist sorgf\u00e4ltige H\u00e4ndehygiene die erste und wichtigste Ma\u00dfnahme, \u00dcbertragungswege zu unter-brechen.\u201c Mischler demonstrierte die korrekte H\u00e4ndedesinfektion und erl\u00e4uterte weitere empfohlene Hygienema\u00dfnahmen, die im Umgang mit pflegebed\u00fcrftigen Personen, die mit multiresistenten Keimen besiedelt sind, beachtet und angewendet werden sollten, um eine \u00dcbertragung beziehungsweise Verschleppung der Keime zu verhindern.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren neben der konsequenten H\u00e4ndedesinfektion auch das Tragen von Untersuchungshandschuhen, Schutzkitteln, Nasen- und Mundschutz sowie die Durchf\u00fchrung von Fl\u00e4chendesinfektion, die Desinfektion von Materialien wie Blutdruckmanschetten, Stethoskopen und vieles mehr. Dar\u00fcber hinaus erl\u00e4uterte die Referentin, wie Patienten, die Tr\u00e4ger des methicillinresistenten Staphylokokkus aureus (MRSA) sind, durch eine gezielte Therapie \u201esaniert\u201c werden k\u00f6nnen. Der Vortrag der Hygieneexpertin verdeutlichte die Bandbreite wirksamer Ma\u00dfnahmen; die R\u00fcckmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten angesichts der personellen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen in der ambulante Pflege aber auch die aktuellen Herausforderungen, denen sich die Akteure beim Thema MRE stellen m\u00fcssen. (Dorit Heydenreich)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Sie sind harmlos, solange man gesund ist, k\u00f6nnen im Falle einer Infektion aber zur t\u00f6dlichen Gefahr werden. Die Rede ist von Multiresistenten Erregern (MRE). Das sind Bakterien, die gegen fast alle der g\u00e4ngigen Antibiotika resistent geworden sind. 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