{"id":124540,"date":"2014-05-28T00:12:33","date_gmt":"2014-05-28T00:12:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=124540"},"modified":"2014-05-27T16:19:50","modified_gmt":"2014-05-27T16:19:50","slug":"beratungsstelle-fuer-eltern-kinder-und-jugendliche-legt-jahresbericht-2013-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=124540","title":{"rendered":"Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche legt Jahresbericht 2013 vor"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Im vergangenen Jahr haben 899 junge Menschen mit und ohne Eltern Rat und Hilfe bei der Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche gesucht. Dies waren 45 mehr (+ 5,3%) als im Jahr zuvor. Die Zahl der Neuanmeldungen lag bei 773 (+5,9%). Die durchschnittliche Wartezeit bei den in 2013 abgeschlossenen F\u00e4llen betrug elf Tage und bei den Neuanmeldungen zehn Tage. 98,5 Prozent der Klienten bekamen innerhalb von vier Wochen einen Termin (2012: 95,5%). In 87,4 Prozent aller F\u00e4lle endete die Beratung nach h\u00f6chstens f\u00fcnf Kontakten. Im Durchschnitt waren es 3,4 Kontakte. Weiterhin ist dem Statistikteil des Jahresberichts der Beratungsstelle zu entnehmen, dass 38,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen aus der Stadt Fulda (2012: 36,8%) und 61,5 Prozent aus dem Landkreis Fulda (2012: 63,2%) kamen. 50,8 Prozent der jungen Menschen lebten bei ihren leiblichen Eltern (2012: 49,9%), 14,1 Prozent hatten einen Migrationshintergrund (2012:11,6%).<!--more--><\/p>\n<p>Bei den Familien mit Migrationshintergrund lag der Anteil aus der Stadt signifikant h\u00f6her als im Kreis (26,2% vs. 6,5%). Dies galt auch f\u00fcr die Kinder, die nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben (51,8% vs. 48,4%). Hingegen hat sich die Geschlechterverteilung zwischen Stadt und Kreis weiter angen\u00e4hert. Auch blieb die Altersstruktur nahezu gleich. Gr\u00f6\u00dfte Gruppe waren die 9- bis 12-J\u00e4hrigen (20,1%), gefolgt von den 6- bis 9-J\u00e4hrigen (19,6%), den 15- bis 18-J\u00e4hrigen (17,4%) und den 12- bis 15-J\u00e4hrigen (16,3%). Die Zahl der Kinder unter drei Jahren stieg von 2,2 auf 7,6 Prozent, die der \u00fcber 18-j\u00e4hrigen sank von 10 auf 4,4 Prozent. Der Anteil der M\u00e4dchen nimmt mit steigendem Alter zu und liegt zwischen 15 und 18 Jahren deutlich h\u00f6her.<\/p>\n<p>Bei den Gr\u00fcnden f\u00fcr die Hilfegew\u00e4hrung stand die \u201eBelastung junger Menschen durch famili\u00e4re Konflikte\u201c mit 511 Nennungen im Vordergrund, gefolgt von \u201cAuff\u00e4lligkeiten im Sozialverhalten junger Menschen\u201c mit 292 Nennungen (hier besonders Aggressivit\u00e4t, Wut- und Trotzanf\u00e4lle, Geschwisterrivalit\u00e4t und Probleme mit Gleichaltrigen). Weitere h\u00e4ufige Kategorien waren \u201eSeelische Probleme\/Entwicklungsauff\u00e4lligkeiten\u201c (248 Nennungen), \u201eeingeschr\u00e4nkte Erziehungskompetenz und Unsicherheit der Eltern\u201c (249 Nennungen), \u201eSchulische\/berufliche Probleme junger Menschen\u201c (191 Nennungen) und \u201eBelastungen junger Menschen durch Probleme der Eltern\u201c (97 Nennungen). Die \u201eGef\u00e4hrdung des Kindeswohls\u201c wurde 32 Mal genannt.<\/p>\n<p>In einer Nachbetrachtung zum Jahresbericht stellt der Leiter der Beratungsstelle, Diplom-Psychologe J\u00fcrgen Plass, fest, dass Erziehungsberatung heute zu einer allgemein anerkannten sozialen Infrastruktureinrichtung geworden sei, die zunehmend selbstverst\u00e4ndlicher genutzt werde. Ver\u00e4nderungen der gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Kinder und Jugendliche aufwachsen, w\u00fcrden aufgegriffen und die Angebote entsprechend weiterentwickelt. Eine Besonderheit im vergangenen Jahr habe eine Gruppe f\u00fcr Kinder dargestellt, die von der Trennung beziehungsweise Scheidung ihrer Eltern betroffen waren. \u201eDaneben bildete wieder die Arbeit mit den Familien den Schwerpunkt unserer T\u00e4tigkeit.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Im vergangenen Jahr haben 899 junge Menschen mit und ohne Eltern Rat und Hilfe bei der Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche gesucht. Dies waren 45 mehr (+ 5,3%) als im Jahr zuvor. Die Zahl der Neuanmeldungen lag bei 773 (+5,9%). 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