{"id":124454,"date":"2014-05-26T00:14:37","date_gmt":"2014-05-26T00:14:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=124454"},"modified":"2014-05-25T17:34:36","modified_gmt":"2014-05-25T17:34:36","slug":"oekolandbau-staerken-umweltministerin-priska-hinz-informiert-sich-im-landratsamt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=124454","title":{"rendered":"\u00d6kolandbau st\u00e4rken &#8211; Umweltministerin Priska Hinz informiert sich im Landratsamt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/IMG_3264.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-124455\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/IMG_3264-265x175.jpg\" alt=\"IMG_3264\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/IMG_3264-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/IMG_3264.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. Umweltministerin Priska Hinz informierte sich in der vergangenen Woche im Landratsamt Fulda \u00fcber die besonderen Belange des Biosph\u00e4renreservates Rh\u00f6n. An dem Gespr\u00e4ch nahmen neben der Ministerin auch Peter St\u00fchlinger vom Umweltministerium, Landrat Bernd Woide, Fachdienstleiter Torsten Raab und f\u00fcr den \u201eVerein Natur und Lebensraum Rh\u00f6n\u201c die landwirtschaftliche Beraterin Janet Emig und der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Marin Kremer teil.<\/p>\n<p>Ministerin Hinz wurden zun\u00e4chst die besonderen Belange des Biosph\u00e4renreservates als Modellregion der UNESCO erl\u00e4utert und die Verantwortung des Landes herausgestellt. Wichtige Themen waren des Weiteren die F\u00f6rderung der Regionalentwicklung im l\u00e4ndlichen Raum und der demographische Wandel, der auch vor der Rh\u00f6n nicht Halt macht. Die Ministerin machte deutlich, dass in der neuen LEADER-F\u00f6rderperiode auch wieder landwirtschaftliche Projekte f\u00f6rderf\u00e4hig sein sollen. Insbesondere der \u00d6kolandbau soll landesweit gest\u00e4rkt werden. Hier k\u00f6nnen sich f\u00fcr das Biosph\u00e4renreservat besondere Chancen ergeben. Neue Wege will die Ministerin auch in der F\u00f6rderung der Direktvermarktung gehen. Seitens des Biosph\u00e4renreservates wurde deutlich gemacht, dass ein zentrales Anliegen der Schutz des Berggr\u00fcnlandes sein m\u00fcsse. Hier hat die Rh\u00f6n nationale Verantwortung. Gleichzeitig werden neue F\u00f6rderinstrumentarien gepr\u00fcft, um die Artenvielfalt der Bergwiesen gemeinsam mit der heimischen Landwirtschaft zu sichern.<!--more--><\/p>\n<p>Landrat Woide machte deutlich, dass er in den kommenden Jahren eine Entb\u00fcrokratisierung bei der Dorferneuerung und dem LEADER-Programm w\u00fcnscht. So wurde von den Gespr\u00e4chsteilnehmern auch mehr B\u00fcrgern\u00e4he bei der Abwicklung der F\u00f6rderprogramme gefordert. Ein zentraler Wunsch war auch die Sanierung des Groenhoff-Hauses auf der Wasserkuppe. Von den deutschen Biosph\u00e4renreservaten wird erwartet, dass sie zeitgem\u00e4\u00dfe Informationszentren vorhalten, um B\u00fcrger und Besucher in geeigneter Weise \u00fcber den besonderen Auftrag und die Bedeutung der Biosph\u00e4renreservate zu informieren. Das aus den 1930er Jahren stammende Groenhoff-Haus ist sanierungsbed\u00fcrftig und hinsichtlich des Raumzuschnitts nicht ausreichend. Diesbez\u00fcglich wird seitens des Umweltministeriums gepr\u00fcft, ob eine Machbarkeitsstudie f\u00fcr eine Biosph\u00e4renreservats-Informationszentrum in Auftrag gegeben werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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