{"id":124443,"date":"2014-05-26T00:15:18","date_gmt":"2014-05-26T00:15:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=124443"},"modified":"2014-05-25T17:29:25","modified_gmt":"2014-05-25T17:29:25","slug":"expressive-bilder-kraftvolle-skulpturen-und-vieles-mehr-tanner-diakonie-praesentiert-gestatten-kultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=124443","title":{"rendered":"Expressive Bilder, kraftvolle Skulpturen und vieles mehr &#8211; Tanner Diakonie pr\u00e4sentiert \u201eGestatten, Kultur !\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/GK2014-Mustapha-Bild-2.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-124445\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/GK2014-Mustapha-Bild-2-265x380.jpg\" alt=\"GK2014 Mustapha Bild (2)\" width=\"265\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/GK2014-Mustapha-Bild-2-265x380.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/GK2014-Mustapha-Bild-2-184x265.jpg 184w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/GK2014-Mustapha-Bild-2-418x600.jpg 418w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/GK2014-Mustapha-Bild-2.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Tann. Die Reihe \u201eGestatten, Kultur !\u201c ist mittlerweile zu einer festen Gr\u00f6\u00dfe im Kulturkalender der Region Rh\u00f6n geworden: Zum 16. Mal bietet die Tanner Diakonie im Naturmuseum zu Tann Menschen mit und ohne Behinderung ein Forum, ihre Arbeiten einem interessierten Publikum zu pr\u00e4sentieren. Kurator Bernd Baldus hat die Exponate ausgew\u00e4hlt und zu einer \u00fcberaus sehenswerten Schau zusammengestellt. Diese spannt den Bogen von Skulpturen \u00fcber farbintensive Bilder bis hin zu grafischen Arbeiten und Fotografien.<\/p>\n<p>Kraftvoll wirken die Skulpturen von Johannes Kl\u00fcber. Der Bildhauer ist sowohl mit bronzenen Kleinplastiken als auch mit gro\u00dfen Objekten in Holz vertreten. Die expressiven Arbeiten greifen menschliche, bisweilen archetypische Momente auf und zeichnen sich aus durch eine origin\u00e4re Oberfl\u00e4chenbearbeitung, die stets die Handschrift des K\u00fcnstlers erkennen l\u00e4sst.<!--more--><\/p>\n<p>Farbintensive Fl\u00e4chen aus Farbe konkurrieren in den Exponaten von Sahra Kropp um die Aufmerksamkeit des Betrachters. Mit ausgepr\u00e4gtem Gef\u00fchl f\u00fcr das Setzen von Akzenten kreiert die Malerin in ihren Acrylarbeiten und Aquarellen abstrakte R\u00e4ume zwischen Spannung und Harmonie. Auch Mustapha el Ayachi bringt in Acryl und in Aquarellkreide durch klug gew\u00e4hlte Kontraste Farbe zum Leuchten. Ein titelloses Bild in Acryl auf Leinwand weist mehrere Farbschichten auf, zeigt in unterschiedlichen Rott\u00f6nen, in Gelb, Orange und Schwarz ein flammendes Inferno. Die Acrylarbeiten von Winfried Traum\u00fcller kennzeichnen sich durch einen starken Farbauftrag, wobei an verschiedenen Stellen immer wieder Spuren von Rakel, Walze und Pinsel erkennbar werden und der Oberfl\u00e4che Struktur und Dynamik verleihen.<\/p>\n<p>Um Tanz und K\u00f6rperlichkeit, um Zeit und Verg\u00e4nglichkeit kreisen die Exponate von Ulrike Kuborn. Ihre atmosph\u00e4risch dichten Acrylbilder auf Baumwolle fangen sehr sensibel Situationen der Bewegung ein. Die Malerin verweist auf die Fl\u00fcchtigkeit des Augenblicks und setzt dieser mit ihren Bildern etwas Bleibendes entgegen: klug komponierte malerische Momentaufnahmen mit meditativem Charakter.<\/p>\n<p>Aus den Arbeiten von Rosemarie G\u00fcnther spricht eine Verehrung f\u00fcr das Werk von Felix Ramholz. Seine Bilder nutzt die Malerin als Inspiration, variiert Motive und Farbgebung und pr\u00e4sentiert so in Acryl ihre ganz eigenen Versionen von idyllischem Leben. Gertrude H\u00fcbner widmet sich Gouache und Zeichnung. Auf einer Arbeit auf Papier setzt sie mit Farbstiften winzige Haken aneinander, formiert sie zu einem bunten Gewebe, das wie ein Vorhang wirkt, der vom Wind sanft umspielt wird.<\/p>\n<p>\u00d6lkreide ist das bevorzugte Material von Martin H\u00fcttel. Seine Bilder spiegeln Geometrie und Ordnung, sind gehalten von einem Raster aus Quadraten, von deren kontrastreicher Farbgebung Ruhe und Kraft ausgeht. Eine \u00e4hnliche Wirkung entfalten die Bl\u00e4tter, die Willibald Barwig mit Aquarellkreide gefertigt hat. Strukturen und Schraffuren in oft herbstlichen T\u00f6nen l\u00e4sst er mittels Wasser und Pinsel zu harmonischen Seelen-Landschaften ineinander flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Florale Motive wie abstrahierte Blumen, Zweige und Bl\u00e4tter bestimmen die Bildwelten in den Kaltnadelradierungen von Heinz Grass. Klaus Magnus hingegen greift in Radierung und Aquatinta urbane Szenen auf: Altberliner H\u00e4user h\u00e4lt er mit gro\u00dfer Akribie fest, vollf\u00fchrt dabei ein strenges Spiel von Licht und Schatten.<\/p>\n<p>Mit Fotografien ist Roland Kaufmann vertreten. Er hat in seiner Serie \u201eTANN, 9. Juni 2013\u201c aus bisweilen eigenwilligen Blickwinkeln Szenen rund um das damalige Hochwasser in der Rh\u00f6nstadt festgehalten. Bilder zeigen die Ulster als rei\u00dfenden Fluss, dessen gewaltige Wasserma\u00dfen sich mit spritzender Gischt den Weg bahnen. Kunstfreunde sollten sich diese spannende Pr\u00e4sentation nicht entgehen lassen. Die Ausstellung \u201eGestatten, Kultur !\u201c, finanziell unterst\u00fctzt von der \u201eAktion Mensch\u201c, ist noch bis 8. Juni 2014 w\u00e4hrend der gewohnten \u00d6ffnungszeiten des Naturmuseums zu Tann zug\u00e4nglich. Zur Schau ist ein Katalog erschienen. Text: Klaus H. Orth<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Tann. Die Reihe \u201eGestatten, Kultur !\u201c ist mittlerweile zu einer festen Gr\u00f6\u00dfe im Kulturkalender der Region Rh\u00f6n geworden: Zum 16. Mal bietet die Tanner Diakonie im Naturmuseum zu Tann Menschen mit und ohne Behinderung ein Forum, ihre Arbeiten einem interessierten Publikum zu pr\u00e4sentieren. 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