{"id":124363,"date":"2014-05-23T05:50:49","date_gmt":"2014-05-23T05:50:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=124363"},"modified":"2014-05-23T05:50:49","modified_gmt":"2014-05-23T05:50:49","slug":"kkv-keine-entfernung-von-kreuzen-aus-dem-oeffentlichen-raum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=124363","title":{"rendered":"KKV: Keine Entfernung von Kreuzen aus dem \u00f6ffentlichen Raum"},"content":{"rendered":"<p>Essen. \u201eWie man das Kreuz gleichsetzen kann mit r\u00fcckw\u00e4rtsgewandten, extrem konservativen Bewegungen, bleibt wohl das Geheimnis des SPD-Spitzenkandidaten zur Europawahl.\u201c Mit diesen Worten kritisierte Bernd-M. Wehner, geb\u00fcrtiger Fuldaer Bundesvorsitzender des KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, die Aussage von Martin Schulz. Der EU-Parlamentspr\u00e4sident hatte zuvor in einer Fernseh-Debatte gefordert, dass der \u00f6ffentliche Raum in Bezug auf religi\u00f6se Symbole \u201eneutral\u201c sein m\u00fcsse. Denn es gebe in Europa \u201edas Risiko einer sehr konservativen Bewegung zur\u00fcck\u201c, doch dies m\u00fcsse in Sinne der Nicht-Diskriminierung \u201ebek\u00e4mpft\u201c werden.<!--more--><\/p>\n<p>Mit seiner \u00c4u\u00dferung habe der SPD-Spitzenkandidat deutlich gezeigt, welchen Stellenwert f\u00fcr ihn Religion habe. \u201eOffenbar geh\u00f6rt sie f\u00fcr ihn ins stille K\u00e4mmerlein.\u201c Wer in Europa Kreuze im \u00f6ffentlichen Raum entfernen wolle, vergesse, dass Europa ein christlich gepr\u00e4gter Kontinent sei. Schlie\u00dflich seien in der EU weit \u00fcber 80 Prozent der Einwohner getaufte Christen. \u201eAuf welchen Wertvorstellungen will Herr Schulz denn Europa weiter gestalten?\u201c so die Frage des KKV-Bundesvorsitzenden. Politiker, die Kreuze entfernen wollten, zerst\u00f6rten die Grundlagen des Staates. Nicht umsonst habe der Verfassungsrechtler Ernst-Wolfgang B\u00f6ckenf\u00f6rde festgestellt, dass der freiheitliche, s\u00e4kularisierte Staat von Voraussetzungen lebe, die er selbst nicht garantieren k\u00f6nne. Der KKV begr\u00fc\u00dft deshalb die eindeutige Stellungnahme des Pr\u00e4sidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Gl\u00fcck, der die \u00c4u\u00dferung von Martin Schulz als \u201egravierenden Angriff auf die Tradition der Rechtsordnung in Deutschland\u201c zur\u00fcckgewiesen hat.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt aus diesem Grund ruft der KKV erneut \u2013 insbesondere die Christen \u2013 dazu auf, ihr Wahlrecht bei der Europawahl wahrzunehmen. \u201eGeben wir bei dieser Wahl ein Bekenntnis f\u00fcr eine wertegebundenes Europa ab. Denn gerade in der jetzigen Zeit braucht es Orientierung, Mut und Engagement aus dem Glauben heraus.\u201c Christlicher Glaube d\u00fcrfe sich eben nicht auf das \u00e2\u20ac\u0161Religi\u00f6se\u00e2\u20ac\u2122 beschr\u00e4nken. \u201eUnd deshalb ist Wahlrecht auch Christenpflicht.\u201c Mit der Plakataktion des KKV \u201eMensch. Europa. es geht um Dich.\u201c werde dies eindrucksvoll unterstrichen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig weist der katholische Sozialverband nochmals auf seine kreative online-Kampagne \u201eF\u00fcnf Freunde f\u00fcr Europa\u201c hin. Die Idee: Jeder wirbt in seinem Umfeld f\u00fcr die Europawahlen, \u00fcberzeugt mindestens f\u00fcnf Freunde zum W\u00e4hlen gehen und wirbt zudem mit einem &#8220;kreativen Foto, neudeutsch Selfie oder Usie&#8221; f\u00fcr die Kampagne des KKV. M\u00f6glich ist das auf www.facebook.com\/fuenffreundefuereuropa oder via twitter.<\/p>\n<p>Der Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. ist ein katholischer Sozialverband mit rund 90 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland. Informationen zum KKV erhalten Sie im Internet unter www.kkv-bund.de, oder unter 0201 87923-0.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Essen. \u201eWie man das Kreuz gleichsetzen kann mit r\u00fcckw\u00e4rtsgewandten, extrem konservativen Bewegungen, bleibt wohl das Geheimnis des SPD-Spitzenkandidaten zur Europawahl.\u201c Mit diesen Worten kritisierte Bernd-M. Wehner, geb\u00fcrtiger Fuldaer Bundesvorsitzender des KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, die Aussage von Martin Schulz. 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