{"id":124185,"date":"2014-05-17T08:02:38","date_gmt":"2014-05-17T08:02:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=124185"},"modified":"2014-05-17T08:02:38","modified_gmt":"2014-05-17T08:02:38","slug":"kkv-nein-zum-rentenpaeckchen-deutschland-braucht-eine-faire-rente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=124185","title":{"rendered":"KKV: Nein zum &#8220;Rentenp\u00e4ckchen&#8221; &#8211; Deutschland braucht eine faire Rente!"},"content":{"rendered":"<p>Essen. Wenige Tage vor der entscheidenden Abstimmung zum Rentenpaket im Deutschen Bundestag positioniert sich der KKV &#8211; Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung als einer der vier gro\u00dfen katholischen Sozialverb\u00e4nde klar gegen das Vorhaben: &#8220;Das Thema Rente ist kein Kinderspiel &#8211; und die Rente ab 63 geht zu Lasten der jungen Generation. Deutschland braucht eine faire, sichere und nachhaltige Altersvorsorge f\u00fcr alle Generationen. Wir sagen Nein zum Rentenp\u00e4ckchen. Deutschland braucht Mut zu einer echten, zukunftsf\u00e4higen Rentenreform!&#8221; Mit diesen Worten kritisiert der KKV erneut das Vorhaben der Gro\u00dfen Koalition, Arbeitnehmern, die 45 Versicherungsjahre nachweisen k\u00f6nnen, bereits die M\u00f6glichkeit zu geben, mit 63 Jahren ihre volle Rente zu beziehen. \u201eDas ist \u00f6konomisch nicht nachzuvollziehen. Zugleich wird hier ein v\u00f6llig falsches gesellschaftliches Signal gesetzt.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>\u201eWie will man an der regul\u00e4ren Rente mit 67 festhalten, wenn man gleichzeitig ank\u00fcndigt: Wir k\u00f6nnen uns auch die Rente mit 63 Jahren leisten?\u201c, so der geb\u00fcrtige Fuldaer KKV-Bundesvorsitzender Bernd-M. Wehner. Hier werde entgegen besseren Wissens Rentenpolitik auf Kosten der j\u00fcngeren Generation gemacht, so der katholische Sozialverband. &#8220;Mit dem Ideal des ehrbaren Kaufmanns und einer nachhaltigen Finanzpolitik hat das nichts zu tun&#8221;, erg\u00e4nzt Tobias Gotthardt als stv. KKV-Bundesvorsitzender und Sprecher der KKV-Junioren.<\/p>\n<p>Der KKV appelliert daher erneut eindringlich an die Abgeordneten der Koalition, die geplante Rente mit 63 zu stoppen bzw. nochmals in aller Ruhe zu \u00fcberdenken. Auch die Fraktionsf\u00fchrungen sollten hier keinen Druck aufbauen und eine offene Debatte zulassen. In jedem Fall m\u00fcsse aber verhindert werden, dass die Anrechnung von Arbeitslosenzeiten wieder zu einer Fr\u00fchverrentungswelle f\u00fchrten. &#8220;Nat\u00fcrlich w\u00e4re es sch\u00f6n, wenn man einem Arbeitnehmer die M\u00f6glichkeit einr\u00e4umen k\u00f6nnte, bereits nach 45 Berufsjahren in Rente zu gehen. Aber verantwortungsvolle Politik darf keine Wohltaten auf Pump verteilen, sondern muss mit Augenma\u00df und Sachverstand zukunftsf\u00e4hige L\u00f6sungen erarbeiten. Die Rente mit 63 ist jedenfalls keine zukunftsorientierte Ma\u00dfnahme\u201c, so der KKV-Bundesvorsitzende.<\/p>\n<p>Jedem Bundesb\u00fcrger m\u00fcsste es einleuchten, dass ein Rentensystem, das auf dem Umlageverfahren beruhe, bei einer Gesellschaft, die immer \u00e4lter werde, gleichzeitig aber weniger Kinder bekomme, nur funktionieren k\u00f6nne, wenn man entweder den Rentenbeginn nach hinten verschiebe oder aber die Rentenbeitr\u00e4ge erh\u00f6he. Letzteres bedeute aber die Lasten auf die Kinder bzw. Kindeskinder abzuw\u00e4lzen. \u201eAuch wenn man solche Fakten nicht wahrhaben will, \u00e4ndert das nichts an ihrer Richtigkeit. Das sollte uns schon der gesunde Menschenverstand sagen\u201c, so Bernd-M. Wehner.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Essen. 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