{"id":123732,"date":"2014-05-07T00:48:26","date_gmt":"2014-05-07T00:48:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=123732"},"modified":"2014-05-07T05:49:15","modified_gmt":"2014-05-07T05:49:15","slug":"landkreis-fulda-und-der-verein-gemeinsam-leben-gemeinsam-lernen-starten-pilotprojekt-mit-erster-integrativer-ferienfreizeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=123732","title":{"rendered":"Landkreis Fulda und der Verein \u201eGemeinsam Leben \u2013 Gemeinsam Lernen\u201c starten Pilotprojekt mit erster integrativer Ferienfreizeit"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_123733\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/201-integrative-osterfreizeit.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-123733\" class=\"size-full wp-image-123733\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/201-integrative-osterfreizeit.jpg\" alt=\"Nach dem Kennenlernspiel hatten die Kinder die erste Scheu schon verloren: (von links im Uhrzeigersinn) Lena, Jeannette, Anna, Alexander, Anika, Marina, Charlotte, Marlene und vorne Maxim, der traurig dar\u00fcber war, dass sein Freund vor der Freizeit krank wurde. Foto: Bickert \" width=\"560\" height=\"410\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-123733\" class=\"wp-caption-text\">Nach dem Kennenlernspiel hatten die Kinder die erste Scheu schon verloren: (von links im Uhrzeigersinn) Lena, Jeannette, Anna, Alexander, Anika, Marina, Charlotte, Marlene und vorne Maxim, der traurig dar\u00fcber war, dass sein Freund vor der Freizeit krank wurde.<br \/>Foto: Bickert<\/p><\/div>\n<p><strong>Hofbieber. <\/strong>Zum ersten Mal hatte der Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Verein \u201eGemeinsam Leben \u2013 Gemeinsam Lernen\u201c mit Sitz in Bimbach eine integrative Ferienfreizeit angeboten. Sechs Kinder mit und ohne Behinderung sowie drei ehrenamtlich t\u00e4tige Betreuer verbrachten eine viert\u00e4gige Osterfreizeit im Ludwig-Wolker-Haus im Hofbieberer Ortsteil Kleinsassen. Zum Programm geh\u00f6rten gemeinsame Spiele, Na-turerlebnistouren, Malen, Basteln sowie Tagesausfl\u00fcge in den Wildpark Gersfeld, den Freizeitpark Steinau und zur Wasserkuppe.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eWir erleben tolle Sachen\u201c, sagt die kleine Lena und strahlt \u00fcber das ganze Gesicht. \u201eWir waren im Tierpark und haben sogar die Otter gesehen.\u201c \u201eHeute waren wir in einer Tropf-steinh\u00f6hle, das war schon ein bisschen gruselig\u201c, erg\u00e4nzt der zehnj\u00e4hrige Maxim. Die Kin-der, alle im Alter von neun bis zehn Jahren, gehen r\u00fccksichtsvoll miteinander um &#8211; und das so selbstverst\u00e4ndlich, dass k\u00f6rperliche oder geistige Einschr\u00e4nkungen kaum ins Gewicht fallen. Betreut werden sie von einem geschulten Team. Anika Link (19), Marina Dzienuda (19) und Alexander Kohl (18) haben alle drei in Sachen Betreuung einige Erfahrungen.<\/p>\n<p>\u201eAnika und ich sind seit ein paar Jahren ehrenamtlich beim Verein \u00e2\u20ac\u02dcGemeinsam Leben \u2013 Gemeinsam Lernen\u00e2\u20ac\u02dc t\u00e4tig und haben schon Freizeiten begleitet. Eine integrative Gruppe war jedoch noch nicht darunter\u201c, erkl\u00e4rt Marina. Auch f\u00fcr ihren m\u00e4nnlichen Kollegen Alexander Kohl ist die integrative Ferienfreizeit ein Pilotprojekt. Von 2009 bis 2013 hat er Konfirman-dengruppen betreut, ehe er zum Landkreis wechselte. \u201eDort habe ich die Ausbildung f\u00fcr Ju-gendleiter durchlaufen und bin im Besitz der Jugendleiter-Card, die klare Vorgaben hinsicht-lich Betreuung, Erste-Hilfe-Ma\u00dfnahmen und regelm\u00e4\u00dfige Schulungen macht.\u201c Nicht nur die Betreuung der Kinder und die Gestaltung der Aktivit\u00e4ten geh\u00f6ren zum Aufgabenbereich des jungen Teams, sondern auch die Organisation der Freizeit. \u201eWir haben uns im Vorfeld getrof-fen und einige Aktionen geplant. Beim Vortreffen mit den Kindern und ihren Eltern wurde besprochen, was wir neben Spielen, Basteln und Malen an weiteren Aktivit\u00e4ten unternehmen wollten\u201c, erkl\u00e4rt Anika Link.<\/p>\n<p>Die integrative Freizeit wurde auf Betreiben von Dominic de Beisac ins Leben gerufen, ver-antwortlich f\u00fcr Kinder- und Jugendf\u00f6rderung im Fachdienst Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt der Kreisverwaltung. \u201eWir haben Kontakt mit Maria Endter vom Verein \u00e2\u20ac\u0161Gemeinsam Leben \u2013 Gemeinsam Lernen\u00e2\u20ac\u02dc aufgenommen. Sie hat gro\u00dfe Erfahrung mit Freizeiten und Ferien-Aktiv-Tagen und kennt nicht nur die Bed\u00fcrfnisse von Kindern mit Einschr\u00e4nkungen, sondern wei\u00df auch, wie zum Beispiel der Betreuungsschl\u00fcssel f\u00fcr ein solches Angebot aussehen sollte\u201c, erz\u00e4hlt de Beisac. Zusammen habe man das Konzept der ersten integrativen Kinderfreizeit erarbeitet und bei einem Infoabend den interessierten Eltern vorgestellt.<\/p>\n<p>Der Landkreis \u00fcbernahm die Federf\u00fchrung bei der Organisation. Das Angebot wurde im Freizeit- und Bildungsprogramm ausgeschrieben und auch \u00fcber den Verein ver\u00f6ffentlicht. \u201eWir haben noch keine Erfahrungswerte mit mehrt\u00e4gigen integrativen Freizeiten\u201c, sagt Domi-nic de Beisac. Eine erste Einsch\u00e4tzung aber hat er von den Betreuern der Gruppe schon erhalten: Die Kinder h\u00e4tten eine sch\u00f6ne Zeit erlebt und ganz nebenbei seien auch Freund-schaften entstanden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Hofbieber. Zum ersten Mal hatte der Landkreis Fulda in Kooperation mit dem Verein \u201eGemeinsam Leben \u2013 Gemeinsam Lernen\u201c mit Sitz in Bimbach eine integrative Ferienfreizeit angeboten. 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